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Sascha

 

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Karl Heinz, zum Ersten

Mittwoch, 30. September 2009, warum rufst Du mich an, doch viel wichtiger, warum stelle ich diese Frage? Ist mir doch der Beweggrund Deiner letzten Anrufe nur zu präs€nt. Es muss eine Liste existieren, auf der du mich stehen hasst und von der du mich wider aller Vernunft immer noch nicht gestrichen hast. Denn ich werde dir niemals Geld leihen. Zählst du doch nicht zu meinen Freunden und bist alles andere als vertrauenswürdig. Zudem kenne ich schon den unterschied deines Händedrucks vor Anfrage und nach Absage. Hat dir noch niemand gesagt, das ein übertrieben starker Händedruck nur die schwäche eines Mannes offenbart, unabhängig wie viel Kraft du auch aufzubringen in der Lage bist. Die Stärke eines Mannes erkennt man immer in dessen Augen. Doch ich denke, das ist Dir bekannt, da du doch immer Brillen mit getönten Gläsern trägst.

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Aufatmen …

Dienstag, 29. September 2009, … bis zum nächsten Atemzug.

10:05

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Auf heißen Kohlen

Montag, 28. September 2009, aus eigenem Verschulden. So dumm und naiv.

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Willkommen

Freitag, 18. September 2009, du hasst alle Einwände - Überzüchtung - und Vorurteile - verstopfte Atemwege, entzündete Augen - innerhalb von Minuten vergessen lassen.

Dein Wacher und unbändiger Geist funkelte in deinen Augen und erzeugte Beachtung.

Dora

10:25


Der Wartesaal vorm Sitzungssaal

Montag, 14. September 2009, man hat etliche Kilometer zurückgelegt und ist zusammen gekommen um sich unter Aufsicht zustreiten, dennoch wagt man es nicht seinen Gegner in das Gesicht zu sehen.

Vollkommene Irritation entsteht, wenn man seinen Kontrahenten noch niemals zu Gesicht bekam. Die Neugierde obsiegt bei den meisten und lässt sie verstohlene Blicke wagen. Die Bemühungen durch die Gesichtszüge Neutralität vorzugaukeln führt in den häufigsten Fällen zu kleinen Grotesken. Die meisten pressen ihre Lippen zusammen und stemmen die Augenbraue ihren Haaransatz entgegen und das so sehr das ihre Stirn Falten schlägt. Das Taxieren beginnt in den meisten Fällen bei den Schuhen schnellt zu den Augen des möglichen Gegners um nach Sekundenbruchteilen wieder bei den Schuhen zuverharren.

Schuhe, Augen, Schuhe, offensichtlich für die meisten Taxierenden sehr aussagekräftig.

Das Gerichts Personal erkennt man recht schnell, durch vollkommen entspannte Gesichtszüge und durch gelegentliches Grüßen.

Auch ich konnte Heute jeden grüßen und somit etliche Augenbraue besänftigen, da ich nicht vorgeladen war.


Die sieben Schubladen

Sonntag, 13. September 2009, habe es endlich gewagt die Schubladen meines Schreibtisches zu entrümpeln. Was, Sie sagen derlei Betätigung wäre doch kein Wagnis? Sie können ja auch nicht ahnen, was sich in den sieben Schubladen dieses gefräßigen Monsters verbarg.

Was folgt ist ein kleiner Auszug meiner traurigen Zeitreise.

Ich fand den Puls hoch jagende Briefe einstiger Freunde und heutiger Feinde, Vergammelte Träume, Unrat aus sinnlosen Investitionen - teilweise noch eingeschweißt -, doch das traurigste was ich fand waren Unmengen unbeschriebener Briefbogen.


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