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Dora

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Noch in Arbeit!

Dora #3

Samstag, 4. November 2017, bei meinem letzten Versuch über Dora zuschreiben, sind einwenig die Pferde mit mir durchgegangen. Ursprünglich wollte ich nur die ersten Eindrücke schildern die ich am 18.09.2009 von dem kleinen Mops Fräulein bekam. Stattdessen griff ich viel zu weit vor und Verzärtelte mich in Schuldzuweisungen. Doch Dora betreffend, ist bei mir halt immer noch zuviel Unbewältigt. Dennoch versuche ich heute sachlicher zubleiben, um einen Eindruck von unseren Verlust zu vermitteln.

Nur noch einmal soviel; natürlich ist es furchtbar dass ein so zauberhaftes Wesen dermaßen vorbelastet zur Welt kommen musste und sicher hätte Dora noch viel älter werden können müssen doch wir sind für jeden Tag dankbar der uns gegeben wurde.

Also hier jetzt noch einmal ein Versuch, einer ersten Skizzierung der charakterlichen Eigenschaften des Mopses.

Wie bereits erwähnt war Dora unser erster Mops, daher waren wir auf das was auf uns zukommen sollte, vollkommen unvorbereitet.

  • Möpse sind scheinbar vollkommen unerschrockene Hunde. Große Hunde, Höhe, Wasser, Autos, laute Geräusche, Dora fürchtet sich vor nichts und es war mein erster Fehler diese Courage mit Blödheit zu verwechseln.

  • Dora war von Anfang bis Ende Eigensinnig. Sicher, sie folgte Anweisungen, doch nur wen diese für sie einen Sinn ergaben. Befehle wie; hol das Stöckchen, konnte man getrost vergessen.

  • In ihren jungen Jahren war Dora ausschließlich VerspieltBeißen und Rangeln war ihr Lieblingsspiel – erst mit den Jahren wurde sie sehr Verschmust.

  • Dora war extrem Neugierig. Einkaufstüten, Schubladen und Geräusche auf dem Treppenflur, nichts entzog sich ihrer Wissensgier.

  • Das Interesse an ihren Artgenossen hingegen war nicht sehr ausgeprägt. Doch Kinder interessierten sie immer. Wobei sie ihre Begeisterung immer der Zutraulichkeit der Kinder anpasste.

Meine Auflistung ist noch nicht zu Ende, doch das soll es für heute gewesen sein. Zum Schluss noch ein Hinweis bei Interesse; alle Einträge in denen ich mich mit Dora befasst habe – auch die älteren – werden nach und nach auf dieser Seite zusammengefasst.

Archiv -  25.09.2009


Dora #2

Donnerstag, 14. September 2017, Dora tapste genau am 18.9.2009 in unser Leben.

Mein ``Vater´´ hatte, in Eigeninitiative und ohne das Einverständnis von M. und mir, den Mops aus Holland importiert. Ich bin mir ziemlich sicher dass ein von mir unbedacht vorgebrachtes Loriot Zitat der Auslöser für diese, wunderbare doch im Grunde so verantwortungslose, Investition war. Den wie immer hatte ``Vater´´ nicht sehr gewissenhaft gehandelt, oder genauer, handeln lassen. Er hatte einen Angestellten aus dem Büro, ohne mein Wissen, via Internet auf die Suche geschickt. Dieser hatte natürlich keine Züchtervereine oder Verbände kontaktiert, stattdessen denn nächst besten Treffer weiter gereicht. Das Resultat war dann Monate später auf den Röntgenbildern der Tierärztlichen - Hochschule in Hannover zusehen; HD oder ausgeschrieben Hüftdysplasie.

Der kleinen Dora fehlten, aus dem Resultat der Überzüchtung, gleich ganze Knochen, wie zum Beispiel die Hüftpfanne. Somit war uns schon sehr früh klar dass der Kleinen ein schwieriges Leben mit viel Medikation bevorstand, zumal eine OP, wegen einer sehr geringen Überlebenswahrscheinlichkeit, für uns nicht in Frage kam.

Nicht das ich hier missverstanden werde, ein kranker Hund ist ebenso wertvoll und liebenswert wie ein gesunder, doch man sollte nicht die Machenschaften profitgeiler Züchter durch Unbedachtheit oder gar Pfennigfuchserei fördern.

Archiv -  18.9.2009


Dora #1

Dienstag, 5. September 2017, Dora wurde am 20.06.2009 geboren und starb am 25.06.2017. Lebte demnach nur acht Jahre und fünf Tage.

Das ist kein hohes Alter, nicht einmal für einen Mops. Doch über das Leben und Sterben dieses Hundes gibt es soviel zu berichten. Die Persönlichkeit dieser kleinen Diva war so ausgeprägt und speziell, das ich Seiten, bei dem Versuch diese zu umschreiben, füllen könnte. Doch genau das kann ich derzeit nicht.

Nicht nur meine altbekannte Stümperhaftigkeit ist diesmal dafür verantwortlich, sondern eine emotionale Barriere die zu überwinden ich noch nicht in der Lage bin. Werde daher meine Versuche, über das Leben dieses Hundes zu berichten, auf dosierte Episoden aufteilen müssen.

Archiv -  8.3.2017


Servus Mops

Mittwoch, 7. Oktober 2009, morgen geht’s zurück nach HH. Werde dich sicher vermissen, hasst du doch, schon nach zwei Wochen, sehr selbstbewusst und ohne eine Sekunde zu verlieren dein Platz in meinem Bewusstsein eingenommen. Doch was noch viel verblüffender ist, auch ich habe ganz offensichtlich meinen Platz in deinem Bewusstsein.


Dürftiges Tageswerk

Dienstag, 6. Oktober 2009, es ist im höchsten Maße unbefriedigend wenn am Nachmittag nichts von der am Vormittag begonnenen Arbeit übrig bleibt.

Schlaf nur weiter, alles was man von dir erwartet ist das was du produzierst nicht im Haus zu Tage kommen lässt, und das hast du schon längst begriffen, was dich für meine Ansprüche schon zu einem perfekten Hund macht. 

Warum können Menschen nicht ähnlich wie Hunde gewertet werden, alleine durch ihre Präsens ist ihre Existenz so gut wie gerechtfertigt.


Geschafft

Sonntag, 4. Oktober 2009, ich glaube wir haben heute bei dir einen kleinen Durchbruch erzielt. Es ist grade zu hinreißend mit anzusehen, wie stolz du auf deine Stubenreinheit bist, kleines Mopsfräulein.  

Obgleich deine Ambition alles was sich dir in den Weg stellt zu erklimmen, an eine Bergziege erinnert


Stubenrein wäre fein

Samstag, 3. Oktober 2009, schlaf nur kleiner Durchlauferhitzer.


Willkommen

Freitag, 18. September 2009, du hasst alle Einwände - Überzüchtung - und Vorurteile - verstopfte Atemwege, entzündete Augen - innerhalb von Minuten vergessen lassen.

Dein Wacher und unbändiger Geist funkelte in deinen Augen und erzeugte Beachtung.

Dora


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