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Und tschüss!

Dienstag, 31. Dezember 2013, der letzte Tag des alten Jahres. Hatte kurz mit dem Gedanken gespielt ein Resümee des schwindenden Jahres zuverfassen, kam aber recht schnell von diesem Vorhaben ab. Werde es einfach unkommentiert ziehen lassen.

08:25


Das ist so zynisch

Montag, 30. Dezember 2013, da wird einem pensionierten Rennfahrer ein beschissener Stein auf einer Skipiste zum Verhängnis. Einen Rennfahrer, der schon einmal mit dreihundert Sachen auf dem Tacho in einen Reifenstapel gefahren ist oder der sich mehr als einmal spektakulär überschlug.

Aber nein es musste ein Stein sein, der diesen begnadeten Menschen aus der Bahn beförderte, direkt in die Zwischenwelt.

Ich hoffe auf Deinen Kampfgeist Schumi und das Du wieder die Piste findest.


no comment

Sonntag, 29. Dezember 2013

13:10


Unmöglich

Samstag, 28. Dezember 2013, mein Entschluss vom 23.12.13, stand auf tönernen Füssen. Schaffe das hier nicht ohne. Mir bleibt nur die Wahl zwischen Vodka und Scotch. Die Achtsamkeit, ohne Publikum zutrinken, ist jedoch von meinem Vorsatz übrig geblieben. Ferner werde ich genügend zeitlichen Abstand zwischen meiner Medikamentierung und dem verderblichen Konsum einräumen. Besser is!


Kleiner Ausflug und große Lügen

Freitag, 27. Dezember 2013, Deine Lügen zerstören mich, zersetzten meine Zellstruktur, kappen meine Synapsen und nehmen mir alles. Ich habe diese primitive, Dich beherrschende, Verschlagenheit vollkommen erfasst und bin dieser dennoch – vielleicht grade deshalb - nicht gewachsen.

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Ein mieses Gefühl

Donnerstag, 26. Dezember 2013, der heutige Donnerstag wurde von dem morgigen Freitag verdorben. Denn so langsam hat sich der Weihnachtszauber, der mich doch tatsächlich noch einmal in seinen Bann zog, verflüchtigt und alles was mich erwartet ist Kälte. Der alte Schauer überkommt mich und ich denke an Vodka. Ein Automatismus.


Die Weihnachtsgans

Mittwoch, 25. Dezember 2013, manchmal frage ich mich ob das Prinzip vom Fressen und gefressen werden einem kosmischen Prinzip unterliegt. Oder ob wir hier alle, auf unseren kleinen, blauen Planeten, durchgeknallte Monster sind.

Ok, durchgeknallte Monster sind wir wohl ohnehin, aber mal im Ernst, warum nicht Fotosynthese?

Menschen, die schlauer sind als ich, würden mir sicher sagen, das dass Gehirn – einer der größten Kalorienverbrenner in unseren Körper – die Antwort auf meine Frage ist.

Und Menschen, die noch viel schlauer sind als ich, würden mich sicher darauf hinweisen das, Planeten von Sonnen gefressen werden und Sonnen von Sonnensystemen und Sonnensysteme von Schwarzenlöchern und so weiter und so weiter. Aber befremdend ist das schon. Spätestens bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich den Gänsebraten riechen kann.

Das war so lecker Mutter!  


Keine Garantie auf Harmonie

Dienstag, 24. Dezember 2013, paradoxe Sache; vertraute Menschen beschließen Zeit miteinander zuverbringen und niemand von diesen kann sich sicher sein, ob mit den Liebsten alles so harmonisch abläuft wie erhofft. Altlasten, Enttäuschungen, Forderung, ja, vielleicht sogar hier und da eine Intrige verbergen sich immer öfter unter den Gaben des Heiligenabends.

Bei mir ist heute Abend alles besser gelaufen als erhofft.

Und ich wünsche mir wirklich, das bei Euch dort draußen auch ein Gefühl von Eintracht Einzug erhält in dieser Heiligennacht.


Immer entschlossener

Montag, 23. Dezember 2013, war wohl alles nicht so dramatisch mit meinen Aussetzern bei der Weihnachtsfeier. Niemandem etwas aufgefallen. Vollkommen unspektakulär und dennoch für mich persönlich voller Tragweite. Mein Vorsatz nichts mehr in der Öffentlichkeit zu trinken, hat sich nämlich inzwischen auf den festen Entschluss ausgeweitet, vollkommen trocken zuwerden. Werde das Zählen unterlassen, da ich inzwischen sehr abergläubisch geworden bin.

Nebenbei hätte ich heute Abend, nach einem Bürotag, der einer Sechzehnstundenvorstellung in einem Improvisationstheater mit unheimlich schlechten Darstellern glich, allen Grund zum Saufen.


Der nicht zuvergessene Verlust

Sonntag, 22. Dezember 2013, mein gestriger Eintrag ist stark verharmlost und hat mit dem, was wirklich geschah, und mit dem, was ich heute empfinde, rein gar nichts zu tun. Heute möchte ich nur etwas wieder erlangen, was ich eingebüßt habe. Etwas was einst ein Teil meiner Persönlichkeit war und gleichzeitig die letzte Pastorin meiner Seele. Ich habe dieses Etwas auch nicht gestern verloren, nur zum ersten Mal wirklich vermisst, und ich wünsche mir diesen Verlust niemals zuvergessen.


Ein großer Fehler

Samstag, 21. Dezember 2013, mich selbst aus der Isolation direkt in die alkoholisierte Atmosphäre einer betrieblichen Weihnachtsfeier katapultiert.

Man wird mir Montag von meinem Benehmen berichten.


Wie aus der Werbung

Freitag, 20. Dezember 2013, mein Wagen sprang, nach 35 Wochen Standzeit, ohne Mucken an.

Sollte ich doch einmahl Glück haben?


Danke Kalle!

Mittwoch, 18. Dezember 2013, Habe es im Grunde noch nicht realisiert das ``zurück sein´´. Alles so vertaut, nur ich bin anders. Und das ist nur auf HH bezogen!

Doch zumindest wurde ich von gleich Kalle erkannt.


DD - Dienliche Dosierung

Dienstag, 17. Dezember 2013, die letzten Vorbereitungen vor der Abreise. Unerträglich wehmütig! Perfekt unterlegt wurde diese, mir so unerträglich lästige, Depressivität mit Regen. Einen Regen, der den gesamten Tag anwährte und keinen Regenbogen erscheinen ließ. Ungewöhnlich für den, mir so vertraut gewordenen, andalusischen Himmel! Unterbrach meine Arbeitsschritte mit Aufnahme des altbekannten Treibstoffs – Whisky. Heute der dienlichste Kraftstoff. Wäre ohne ihn wohl vollkommen der Lethargie verfallen und niemals fertig geworden.

Ein letzter Spaziergang blieb mir verwehrt. Sicher, Spaziergänge im Regen sind für viele Menschen gleichfalls reizvoll. Für mich nicht. Ich hatte genügend Regen in meinen Leben.


Kein Bedürfnis

Montag, 16. Dezember 2013, mit dem Soundtrack, von Into the wild, in den Ohren noch einmahl über die Promenade geschlendert. Die Armaturen wurden in Plastikfolie eingewickelt, um sie für die nächste Saison zuschonen und an den Palmen hing Weihnachtskitsch.

Am Morgen schwer vom Faktum getroffen, das ich diese Woche Fliege.


Unbedacht schuldig gemacht

Sonntag, 15. Dezember 2013, mich so gut wie den gesamten Nachmittag mit den letzten Einkäufen, vor den Feiertagen via Internet, beschäftigt. Ablenkung!

Dieses Jahr naturgemäß alles online beschafft. Was blieb mir übrig, hier in Andalusien. Lebensmittel dürfen nicht eingeführt werden. Doch schuldig bin ich dennoch.

Die armen Picker von Amazon!

Schnell ein Par Eier, aus Frust in die Pfanne gehauen – ist das Bio -, und gleich wieder schuldig gemacht.

Und so weiter und so weiter.. ...


 Lächerlich aber effektiv

Samstag, 14. Dezember 2013, habe mich selbst ausgetrickst. Benötigte noch Wasser für das, vorerst letzte, Wochenende, hier in Andalusien. Habe den Supermarkt mit nur sechs EUR betreten, grade ausreichend für sechs Flaschen Wasser. Um auf den Weg zur Kasse ja nicht wieder in die Kavitation der Spirituosenabteilung zugeraten. Am Abend dann, eine erbärmlich klingende Stimme vernommen, die mich wehklagend darauf aufmerksam machte, dass kein Alkohol im Hause sei.

Viel Musik gehört.


Freitag der 13

Freitag, 13. Dezember 2013 12:31, bisher macht dieser Tag seinem Ruf alle Ehre.

13:14; schlimmer.

13:43; besser.

Der Rest; wieder schlimmer.

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Jam, jam!

Donnerstag, 12. Dezember 2013, keine Sorge, es sind nicht wieder die alten Verhaltensmuster aufgetreten! Vielmehr habe ich mich schlicht beim Rasieren geschnitten. Allerdings so tückisch, dass mich die Blutung davon abhielt, den hiesigen Sonnenaufgang zufotografieren. Bekam diese nämlich erst wieder in den Griff, nachdem das morgendliche Spektakel vorüber war. Dennoch. Es war schon ein bisschen so als ob ein, seit einem Jahr trockener, Alkoholiker beim Naschen ausversehen eine Praline mit Rumfühlung erwischt.


Schuldig

Mittwoch, 11. Dezember 2013, heute in einer Woche sind es genau 247 Tage. Oder anders formuliert 35 Wochen und 2 Tage. Als ich diese zeitliche zeitliche Dimension vollkommen begriff, sprang augenblicklich mein mentaler Filmprojektor an, auf dessen Spule unzählige Filmstunden meiner Lieblingsfilme aufgezogen sind. Heute projizierte dieser - sehr eigenwillige - Projektor einen Ausschnitt der wunderbaren Literaturverfilmung Papillon mit Steve McQueen an die Innenseite meines Schädels. Und auch ich muss, genau wie der Protagonist dieses Filmes ein Urteil hinnen, gegen das man sich nicht auflehnen kann.

Besagter Filmausschnitt!

Ich habe genug von diesem Desaster!

Dienstag, 10. Dezember 2013, der zweite Scheißtag in Folge. Nur besorgniserregende Nachrichten und beschissene Zahlen.

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Streik

Montag, 9. Dezember 2013, ein Großteil des Tages kniend vor dem Klo zugebracht.

Mein Körper ist nicht mehr willig, die von mir gewählte Metode der Verdrängung, weiterhin zu dulden. Flüssigkeitsaufnahme lies mein Körper erst wieder gegen fünfzehn Uhr zu.

00:36, befürchte das wird eine schlaflose Nacht. An Alkohol ist nicht zu denken.


Heimkehrer

Sonntag, 8. Dezember 2013, vor zwei Tagen Rückflug gebucht. Jemand fragte mich heute, ob ich denn nicht schon Heimweh hätte. Ehrlich gesagt ist mir mein Heim egal. Freue mich lediglich auf zwei, für mich bedeutsame, Menschen und ein Mops. Andere Menschen wiederum …


Achtung!

Samstag, 7. Dezember 2013, ab heute gibt es auf dieser unbedeutenden Seite, eine neue Funktion. Alle Fotos mit Rand sind auch vergrößert im Bestand. Den manche Fotos kommen bei dem, einst von mir gewählten Format, einfach nicht zur Geltung. Also, bei Interesse, Fotos mit Rand, einfach anklicken. Habe wie gesagt erst heute diese neue Funktion eingeführt, werde diese Kategorie aber stetig ausbauen.

Hier ein Beispiel.


Uncool

Freitag, 6. Dezember 2013, natürlich hat jeder das Recht traurig zu sein und ja, auch das Recht seiner Anteilnahme Ausdruck zuverleihen. Doch irgendwie ist es merkwürdig, wenn ein Weißbrot aus dem Norden im spanischen Exil das macht. Warum ich es im Grunde dennoch mach? Weil auch das, ein Teil des Wirkens dieses großen Mannes war.


Lücke #

Donnertag, 5. Dezember 2013, wieder munter telefoniert und keinerlei Erinnerung daran. Und ja, ich gebe es zu, Vodka war im Blutkreislauf, der groß angekündigte Entzug ist schon wieder Geschichte und nein, das ist nicht lustig. Habe mich heute Morgen bei M erkundigt ob V schon von seinen Road Trip zurück sei. Die Antwort, „wieso, wir haben doch gestern Abend noch miteinander telefoniert“?

Offenbar war ich bester Laune und gab, wie immer mit Alk im Tank, keinerlei Anhaltspunkte auf meinen alkoholisierten Zustand. Das hatte bei M schon oft zur Irritation geführt. Zumahl ich rhetorisch, meinem alkoholisierten Pendant, zeitweise ziemlich unterlegen bin. Warum auch immer. Ein ``Freund´´ von mir bezeichnete mich einst als gottbegnadeten Saufbold.

Um noch einmal deutlich zu machen das Blackouts für mich persönlich wirklich nichts Belustigendes an sich haben – trotz diverser Hollywoodproduktionen – sei noch erwähnt das ich in einer Fase meines Lebens keinen Alkohol benötigte um Sekunden und Minuten zuverlieren. Ein Vorfall hatte mich einst sehr erschrocken, obgleich dieser nicht zu den heftigsten Aussetzern in meinen Leben zählt. Doch dieser lässt sich halt erzählen und hat zudem noch Symbolkraft. Schätzte es war im Jahr 1998, als ich mich nach einer Wiederkehr, eines solchen Zeitverlustes, vor einem Fernseher wiederfand, auf den das Intro von Shining lief - auf voller Lautstärke. Offensichtlich hatte ich in der Abwesenheit meiner selbst, aus rund dreihundert Videokassetten besagte Kubrick Verfilmung ausgewählt, in den Videorekorder geschoben, den Fernseher eingeschaltet und nicht versäumt, für das echte Kinogefühl, mit dem Lautstärkeregler zusorgen. Hier kommt Jackie! Na super! Offensichtlich wollte ich mir selbst eine Nachricht zukommen lassen. Jedenfalls beschäftigte mich dieser Vorfall sehr lange. Ehrlich gesagt bis heute.


Das traurige Puppentheater

Mittwoch, 4. Dezember 2013, man stelle sich einen skurrilen Puppenspieler vor. Der in einen spärlich ausgeleuchteten Saal, seine verschließen Puppen mit mäßiger Begabung Leben einzuhauchen versucht. Der Plot dieses traurigen Stücks ist mir nur allzu bekannt. Den ich bin bereits mein gesamtes Leben Teil seines ausgedünnten Publikums. Ich leide unter dieser Darbietung und genau das ist das Ziel des Puppenspielers, der mein Feind ist. Ich ertrage, furchtbare Grotesken, hirnverbrannte Dialoge und einen dramatischen Aufbau, der mich aufschreien lässt. Jahr für Jahr. Doch ich bin nicht fähig mich von meinem Platz zuerheben, den ich wohne, diesen Dilettantismus schon zulange bei, starr den Blödsinn in mich aufnehmend, vollkommen der Lethargie verfallen.


Aufflimmern

Dienstag, 3. Dezember 2013, gewohnte Wege, alte Gedanken, verbrauchte Mechanismen und ein Aufglimmen.

Fuhr heute wieder die altbekannte Promenade entlang und kam trotz der Monotonie meiner Gedanken zu einer neuen Erkenntnis. Richter formuliert, war dieser Gedanke nicht neu, vielmehr habe ich diesen zum ersten Mal vollkommen erfasst und noch präziser war dieser Gedanke ein Impuls.

Diesen Impuls könnte man mit folgenden Satz Ausdruck verleihen; im Grunde gibt es keinerlei Gründe seinen alten Verhaltensmustern zufolgen, mann ist durchaus fähig seinen Leben einen vollkommen neuen Kurs anzuweisen. Leider war dieser - wen man ihn so nennen möchte - Gedankenblitz, so flüchtig das er keinerlei Ansätze zurück lies, mit denen etwas anzufangen wäre. Allzuschnell hatte mich mein ICH – mit all den Selbstzweifeln und dem Gezeter - wieder vereinnahmt.

Ich bin die Geisel meiner selbst!


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Montag, 2. Dezember 2013, jetzt geht das wieder mit dem Zählen los, ganz unwillkürlich. Als ob es da bereits viel zu zählen gäbe. Das Tückische, bei einem Alkoholentzug, ist das reaktive Denken.

Vor vierundsechzig Stunden


Nachdurst und Vorahnung

Sonntag, 1. Dezember 2013, die erste Hälfte des Tages schwer verkatert, die zweite Hälfte einfach nur müde. Gestern einfach zu viel Scotch in zu kurzer Zeit runtergegossen. Der alte Plan, das Bewusstsein schlicht zuersaufen, wird immer uneffektiver. Immer flüchtiger die Zerstreuung und immer härtere Genesung.

Sinnvollste Tat des Tages; ein Spaziergang dem Sonnenuntergang entgegen. Lies meine melancholischen Gedanken vom immer wiederkehrenden Klang der Brandung untermahlen. Ich befürchte der Dezember wird hart und das meine gegenwärtige Abscheu vor Alkohol nicht ausreichend beständig ist

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