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Sascha

 

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Ende der Visite

Mittwoch, 27. November 2013, ja sicher, Du weist den Weg! Doch ist es klug von mir, Dir zu folgen? Wie oft hatte uns dein Wegweisen nicht in den Treibsand geführt? Wie oft hattest Du nicht jene, die Du eingeschworen hattest Dir bedingungslos zu folgen, im Stich gelassen? Ganz dem Wahn einer Hatz nach selbst erschaffener Irrwische verfallen. Hast gelogen und Hacken geschlagen, als Du glaubtest, Dein Gefolge sei überflüssig geworden, ganz blind vom Schimmer deiner eigenen Elisionen. Hast sie nicht, hören, wollen unsere Warnungen und Dich doch so bitter beklagt über die Rolle als Führer unseres verzweifelten Haufens, als die Hatz nach Hirngespinsten vorüber war. Natürlich, ist uns beiden bewusst das Du diese Rolle niemals freiwillig aufgeben wirst. Das entspricht einfach nicht Deinem Naturell. Mein Naturell hingegen ist von alledem Wahnsinn der vergangenen Jahre, devomiert. Restwerte von Energie und Geschick verwende ich ausschließlich für Schadensbegrenzung und der Bewahrung einer letzten Konstante.

Wenigstens hast Du mir zumindest bei dieser Visite, keine neuen Irrwege offenbart und das Intrigenspiel ausgelassen. Danke dafür!


Bo, Bo!

Montag, 25. November 2013, eine andere Welt. Mir ist mehr als den Meisten bewusst das die glänzendsten Aufbauten meist aus den fragilsten Staffagen bestehen. Und doch ist man immer wieder willig einen Blick auf den Schimmer zu erhaschen. Ein Stück vom Katzengold für alle.

Mein Haus, mein Auto mein    Wo!?


Kunststück

Sonntag, 24. November 2013, den gesamten Tag über, einwenig Normalität durch Ausblendung erschaffen.


Ein desolater Zustand

Sonntag, 17. November 2013, die Angst und die Verzweiflung haben mich vollkommen mürbe gemacht. Die Angst wurde von der Sorge um M angeschürt und die Verzweiflung ist eine Folge der ältesten aller Krankheiten. Natürlich, M hat alles gut überstanden und vielleicht hatte ich in meinen Leben schon mehr Grund zur Verzweiflung, doch neu ist, dass keine Erneuerung mehr stattfindet. Alle die so lebenswichtigen Tagträume und Nachreiten greifen nicht mehr. Die einzig verliebende Dynamik in meinem Kopf ist die öde Wiederkehr meiner depressiven Rhetorik.


Donnerstag, 14. November 2013

13:30

12:59

12:25


Dienstag, 12. November 2013

16:25

Ein Tag, an dem ich Schande über mich brachte.

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Mittwoch, 06. November 2013

09:04

08:52

08:51

08:48

08:43

08:42

08:41

08:34


98 Minuten

Sonntag, 3. November 2013, auch heute kein Bissen. Der Tage gestaltet sich ohne Nahrungsaufnahme schon einwenig trister. Dafür hat man mehr Zeit ohne Zubereitung und Verzehr, für die Verzweiflung.

Einzig ein Film, wie so oft in meinem Leben, bot mir Zerstreuung. Hitchcock, der Film von 2012, bot mir für achtundneunzig Minuten Zuflucht von der Hoffnungslosigkeit. Die detailverliebte Verfilmung, über den Altmeister in einer seiner schwierigsten Fase seiner Karriere, hatte mich vollkommen in ihren Ban gezogen. All die Hintergrundinformationen über die Entstehung von Psycho und die schauspielerische Leistung von Hopkins und Mirren machten mir große Freude. Und Scarlett auch!


Nüchtern

Samstag, 2. November 2013, den gesamten Tag über nur Wasser zu mir genommen. Das Schlucken fehlt schwer. Ein altes Symptom mit symbolischem Karakter.


Herb

Freitag, 1. November 2013, pünktlich zum Ersten, Lügen und Niedertracht aus der direkten Blutlinie. Alle Reserven an Nerven und Substanz so gut wie aufgezehrt. Leichtgläubig dem Wahnsinn zugespielt. Ein verbranntes Hirn, hinter verschlagenden Augen, in die ich nimmer wieder blicken möchte.


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