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Sascha

 

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guten Rutscht!

Mittwoch, 31. Dezember 2014, „er sagte Ja zum Leben, doch das Leben erwiderte <<och nö>>“! Kleiner Scherz!

War schwer bemüht, so stielvoll wie möglich und unter den gegebenen Umständen, das Jahr ausklingen zulassen. Konnte zumindest das letzte Vorhaben dieses Jahres, eins zu eins umsetzten.

23:58


Ja!

Dienstag, 30. Dezember 2014, heute Morgen relativ schmerzfrei aufgewacht und gleich mal ja zum Leben gesagt. War noch vor Sonnenaufgang am Strand; fotografiert. Von dort direkt zum Supermarkt, 700g Lachs für morgen besorgt. Fest entschlossen, dem Trübsinn entgegenzuwirken. Für den Fall, dass meine Eigenmotivation bis zur Jahreswende versiegt, noch jede Menge Alkohol eingeholt. Werde mich mit allen Nachbrennen unter Feuer aus diesem Jahr katapultieren.  

 08:44

Jedes Foto mit Rand ist auch vergrößert im Bestand. Einfach anklicken!


Und immer das Meer

Montag, 29. Dezember 2014, ja ich höre die Kritiker; ``schon wieder fotografiert er das Meer´´. Für mich ist dieses Motiv jedoch unerschöpflich.

Genesung trat erst sehr spät ein – erst gegen Abend. Erschöpft!

"08:15"


Schwarzer Sonntag

Sonntag, 28. Dezember 2014, heute wollte ich es mir besonders gemütlich machen. Alles auf Hochglanz geputzt, viel gekocht, doch dann kam die Gicht. Große Schmerzen. Später noch Diarrhö. Noch etwas später, einwenig Spuck. Bilder vielen von den Wänden. Mir schon fast egal.

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Was Neues

Samstag, 27. Dezember 2014, eine kleine Erneuerung auf dieser Seite nimmt langsam Gestalt an. Werde – so der Plan – jeden Tag zwei Fotos aus dem Blog vergrößern. Am Ende, sind wohl ohne hin nur die Fotos halbwegs vorzeigbar.

Und immer darauf achten;

"08:54"

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Gemogelt

Freitag, 26. Dezember 2014, das heutige Foto ist von gestern. Kein Zyklus möglich. Gegen Mittag lockte mich die Sonne doch noch vor die Tür. Die Promenade am Strand ist ein Glücksfall. Hatte die Sonne im Gesicht und Eddie Vedder auf den Ohren. Unter meiner großen Sonnenbrille kullerten die Tränen hervor. Trotz allem, in HH wäre ich mir sicher an die Kehle gegangen.

"08:48"

Schon interessant, was in fünf Minuten so alles passiert.


Here Comes the Sun

Donnerstag, 25. Dezember 2014,  jetzt bin ich so ziemlich genau, wieder seit einem Monat hier und erst heute war ich gegen Sonnenaufgang am Strand. Als ich noch in HH war, hatte ich mir fest vorgenommen – sollte ich es schaffen wieder hierher zu kommen -, eine kleine Fotoserie über die andalusische Morgendämmerung zuerstellen. Aber wie das so ist; die Zipperlein, die Termine und schlichtweg die Faulheit. Ok, ok, wohl nur schlichtweg die Faulheit. It's all right

22:04, ich bin bereit, das mit dem defekten Fernseher, als Fingerzeig anzuerkennen. Sollte wirklich mehr lesen, bestenfalls schreiben – und nicht nur für den Blog

08:43

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Das ist so gar nicht meine Weihnacht

Mittwoch, 24. Dezember 2014, mein dreiundvierzigstes Weihnachtsfest soll wohl mein einsamstes werden. Meine Mutter, für mich von jeher immer der Hauptbestandteil einer Weihnacht, ist über dreißigtausend Kilometer von mir entfernt. Zum ersten Mal ``feiere´´ ohne sie und zum ersten Mal ``feiere´´ komplett alleine. Zu all dem Überfluss, hat sich grade auch noch der Fernseher völlig verabschiedet. Da bleibt einem nur noch der Suff. Doch leider ist das heute einer dieser Tage, an denen man glaubt, mit jedem Schluck nur noch klare das Ausmaß seiner Misere zu erfassen. Doch all dem nicht genug; draußen werden von den Einheimischen alle paar Minuten Raketen und Böller gezündet. Was für ein Volksglaube oder Ritual sich hinter dieser Lärmbelästigung verbergen mag, entzieht sich mir völlig und natürlich ist das alles andere als besinnlich.

23:24


Die Erkenntnis zum dreiundzwanzigsten

Dienstag, 23. Dezember 2014, ein voller Kühlschrank schafft noch lange keine vollwertige Weihnacht.

19:50


i am dreaming of a white Christmas…………….

Montag, 22. Dezember 2014, habe mich heute selbst beschenkt, mit 1,5 Liter vom Feinsten.

10:47


Vierter Advent

Sonntag, 21. Dezember 2014, heute arg frustverfressen, den es weihnachtet zu sehr. Zweihundertfünfzig Gramm Schinkennudeln. Normalerweise reicht das für zwei Tage. Wen sich das proportional weiter entwickelt, gehe sehr übergewichtig ins neue Jahr.

Das mit Udo ist traurig. Das Fest hätte ihm Azrael noch geben können. Viele sagen sie würden in ihrem Leben alles genauso machen, wie sie es getan haben. Doch nur wenigen nimmt man das ab. Udo Jürgens war für mich immer einer von diesen Wenigen.

19:47


Nochmal Blut gut gegangen

Samstag, 20. Dezember 2014, habe mich heute zum ersten Mal beim Kochen geschnitten. Unterschätzte, beim Enthäuten einer Knoblauchzehe, die Schärfe des Messers. Ganz banal und doch wieder nicht. Denn, bei mir kann so etwas sehr schnell zu einem Rückfall führen. Die meisten würden bei dem Anblick des kleinen, roten Rinnsals zusammenzucken und hastig nach der Küchenrolle greifen. Mir entlockte das Blut hingegen ein Schmunzeln und zog mich einwenig in seinen Bann. Konnte mich aber recht schnell aus dem hypnotischen Puls der roten Tropfen befreien, ohne weiteren Schaden anzurichten.

Bekam sogar - nachdem ich die Wunde versorgt hatte - ganz passable Schinkennudeln zustande.

19:45


Begegnung mit Tessa

Freitag, 19. Dezember 2014, geträumt; von einem seit langen verstorbenen Hund namens Tessa. Tessa war eine Basset Hündin und hatte mich so gut wie meine gesamte Kindheit hindurch begleitet. Gestern begegneten wir uns wieder und begrüßten uns stürmisch. Als ich der Hündin den Kopf streichelte, ertastete ich eine große Geschwulst. Die sich augenblicklich, nachdem ich sie erfühlt hatte, in einem unnatürlichen Wasserstrahl entlud. Dieser salzige Schwall versiegte erst, nachdem von Tessa eine leere Hülle aus Fell übrig blieb.

19:44


Paradoxem

Donnerstag, 18. Dezember 2014, ärgere mich emers über den einen oder anderen von mir aufgeführten Seelenstrip aus diesem Jahr.

Bin wirklich fest entschlossen, alle Luken zu schließen. Doch sehe mir selber beim bloggen zu.

19:41


One way

Mittwoch, 17. Dezember 2014, eine Woche vor dem Fest, lässt die Rate die Katze aus dem Sack.

19:12

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Eines der Lichter

Dienstag, 16. Dezember 2014, mein Licht sendet kein Signal, weist niemandem den Weg und spendet keine Wärme.

Es ist zu langsam für den Raum, den es umgibt

20:06


Verpeilt die Promenade rauf und runter

Montag, 15. Dezember 2014, wenigstens schien die Sonne. Alles zu Fuß. Als könne ich, vordem was mich peinigt und vordem was mich erwartet, weglaufen. Speed Metal auf den Ohren und die Gicht in den Füßen; beides dienlich. Doch irgendwann wird man immer eingeholt.

Am Vormittag kam Ijob vorbei und schüttelte nur den Kopf.

12:20


Wie begraben

Sonntag, 14. Dezember 2014, immer noch Regen und immer noch totale Lethargie.

12:20


Erneute Eskalation in D

Samstag, 13. Dezember 2014, und ich habe keine Kraft mehr. Kann nicht einmahl darüber, schreiben.

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Was es auch war

Freitag, 12. Dezember 2014, heute ist es weg!

19:23


Ohne Scheiß!

Donnerstag, 11. Dezember 2014, manchmal kommen sich die beiden Welten ungewöhnlich nah und manchmal entstehen zwischen diesen Korridore. Heute tat sich hier in diesem Apartment ein solcher Korridor auf. Eine kleine Aufleistung der Ereignisse:

  • Wachte am Morgen mit einem zerkratzten Gesicht auf – Uhrsache hierfür unklar. Die Fingernägel sind kurz geschnitten und die Knöpfe aller Kopfkissen intakt.

  • Den gesamten Tag hindurch, eine ungewöhnlich niedrige Raumtemperatur – die Klimaanlage brachte nicht viel.

  • Der Fernseher spielte verrückt – das Bild verlor zunächst sämtliche Farben und wurde schließlich Schwartz. Sie fragen sich, was an einem kaputten Fernseher ungewöhnlich ist? Nun heute, (Freitag, 12. Dezember 2014), läuft dieser wieder einwandfrei!

  • Die Kerzen! Die Flamen dieser gingen von einem Flackern zu Stichflammen über – die Kerze bei der Muttergottes verrußte die Zimmerdecke.

Soweit meine Auflistung, der, wie ich finde, ungewöhnlichen, Ereignisse. Habe ganz bewusst das, was ich emotional an diesen Tag wahrnahm, ausgelassen. Sollte halt eine sachliche Aufzählung der Geschehnisse werden.

18:27


Kein Schwein skypt mich an …

Mittwoch, 10. Dezember 2014, … keine Sau interessiert sich für mich! Und ich höre mich noch, die markigen Sprüche raushauen; von wegen; einsamer Streiter, einsamer Fighter. Aber warum komme ich dieser Tage, mit der mir so vertrauten Einsamkeit, so schlecht zurecht? Vielleicht weil, ich dieses Jahr eine Vorstellung von einem intakten Bekanntenkreis erhaschen durfte? Vielleicht weil, mein mentaler Zustand desaströser ist, als mir bewusst ist? Oder ist am Ende die Umkehrung dieser Möglichkeit schlüssiger; bin ich auf den Weg der Besserung? Ist die Sehnsucht nach dem Zwischenmenschlichen eine Nebenwirkung einer Genesung?

Aber vielleicht ist es am Ende alles soviel banaler.

Verfluchte Weihnachtszeit!

17:33


Weitsicht

Dienstag, 9. Dezember 2014, heute konnte man tagsüber die marokkanische Küste sehen und in der Nacht die Milchstraße. Leider war das heute im Algemeinen ein Tag mit sehr intensiver Weitsicht. Was nicht nur Gutes hervorbrachte. Den das, was ich zum Ende dieser Woche auf mich zu kommen sehe, ist leider nicht so hübsch. Versuchte meinen Blick mit Alkohol zu trüben. Ein ausgedienter Trick!

Erkenntnis des Tages: Alkohol und Internet; eine echt schlechte Kombination. Was hat mich da nur geritten!

11:15

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Zu müßig

Montag 8. Dezember 2014, eine kurzlebige Agilität versiegte leider sehr schnell. Wäre den Wochenstart gerne dynamischer angegangen, doch manchmal ist einfach nicht mehr möglich.

17:37


Einer meiner Lieblingsorte

Sonntag, 7. Dezember 2014, wen ich demnächst das Zeitliche segne, wird man mich auf dieser Mole als Spukgestalt antreffen können – nur wenige Stunden nach meinem Ableben.

17:57

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Der Umweg und die Hunde

Samstag, 6. Dezember 2014, klemmte mir heute Vormittag meine Carrefour-Tüte unter den Arm und machte mich auf den Weg zu den, in etwa vier Kilometer entfernten, Supermarkt. Nach drei Kilometern meines Fußmarsches sah ein älterer Herr meine Tüte und machte mich darauf aufmerksam, dass der Discounter heute geschlossen sei.

Zum Glück sind hier selbst die überflüssigen Wege selten vergebens. Im Hamburger Schmuddelwetter hätte ich auf den Rückweg geschimpft wie ein Rohrspatz.

Immer wieder sah ich sehnsuchtsvoll Hundebesitzern mit ihren treuen Begleitern hinterher. Das mit der Einsamkeit wäre wohl mit einem Hund an meiner Seite um ein Vielfaches erträglicher. Nebenbei habe ich hier noch nie so viele Hunde gesehen wie dieser Tage.

12:32


Den Kopf oben halten

Freitag, 5. Dezember 2014, ja, ja, mache kleine, idyllische Fotos und schreibe - mehr schlecht als recht - über Depression, Einsamkeit und Verzweiflung.

Zugegeben! Diese Diskrepanz könnte meine Glaubwürdigkeit infrage stellen. Oder zumindest das Ausmaß meiner Erkrankung verklären. Doch diese kleinen Fotos dienen einer - so hoffe ich – Eigenmaßnahme therapeutischer Natur. Muss man doch den Kopf oben halten, um Motive zuerfassen. So simpel und doch so effektiv.

12:06


Teilsiege durch Teilsicht

Donnerstag, 4. Dezember 2014, kaum ist ein Problem gelöst, gilt es den Fokus aufzuziehen um ein anderes Problem in Visier zunehmen. Natürlich besteht die Kunst darin das Nächstmögliche zu erreichen, in dem man vermeidet, das Ausmaß der Misere in seiner Gesamtheit zuerfassen. Denn Ohnmacht und Resignation wären die Auswirkungen dieses Ungeschicks.

13:32


Gringosteuer

Mittwoch, 3. Dezember 2014, um es ohne Umschweife auf den Punkt zu bringen, wir wurden hier schlichtweg abgezockt. Die in meinem gestrigen Eintrag erwähnte Strafgebühr wurde uns schon seit einer Ewigkeit berechnet und hatte sich über die Jahre hinweg fast verdoppelt. Der Einbau des Strombegrenzungszählers, so der beschissene Fachausdruck für dieses Teil, lohnt sich allerdings nicht mehr und ist hinfällig, da hier demnächst die alten Zähler durch digitale ersetzt werden.

Das Fräulein von der Strom Gesellschaft nahm alle Einwende - wir haben keine Benachrichtigung erhalten, die Strafgebühr ist auf den Rechnungen nicht klar ersichtlich, sowie einen Antrag auf eine Rechnungsprüfung - mit einem süffisanten Grinsen entgegen. Einem Grinsen, das die Botschaft in sich barg; ``Was wollt ihr? Gringos zahlen immer drauf und den Antrag, könnt ihr euch in den Arsch schiebe. Adios  Gringos´´!

Zumindest wurde mir versichert das mir keine weiteren Straffgebühren mehr berechnet werden. Wie Nobel.

Doch als Gringo gilt es wachsam sein.

17:22


Die hiesige Stromgesellschaft

Dienstag, 2. Dezember 2014, mein Problem mit der hiesigen Stromgesellschaft habe ich noch nicht gelöst. Im Gegenteil nimmt dieses doch so langsam kafkaeske – ja sorry, ein überstrapaziertes Adjektiv - Züge an. Wie ich die Tage erst erfuhr, wird jeden Monat meiner Stromrechnung eine Strafgebühr aufgeschlagen. Da mein Zähler mit einem weiteren Zähler versehen sein muss. Jeder Verbraucher der diesen Zähler, der die Werte des Zählers zählt, nicht installiert hat, muss zahlen. Ob ihm diese Anordnung nun mitgeteilt wurde oder nicht.

Des Weiteren würde man mit mir erst Verhandlungen aufnehmen wen ich den aktuellen Zählerstand durchgeben würde. Dieser Zähler befindet sich jedoch hinter zwei verschlossenen Türen in der Tiefgarage, deren Schlüssel nur der Hausmeister besitzt. Der Hausmeister wiederum war für mich nicht auffindbar und dessen Telefonnummer im Aushang ungültig. Nach der Kontaktaufnahme mit der Hausgesellschaft, die mir nebenbei mitteilte, dass ich auch bei ihr etwas nachzuzahlen hätte, wurde mir Zugang zu dem Zähler gewährt. Als ich den Zählerstand der Stromgesellschaft mitteilte, hiss es ich müsse einen Kontrollwert ermitteln. Sprich, Strom eine Stunde lang ausschalten Zählerstand ablesen, Strom wieder einschallten Zählerstand ablesen und die Werte der Stromgesellschaft durchgeben. Sollte eine Differenz bestehen, würde die Stromgesellschaft das Szenario wiederholen und erst mit mir Verhandeln, wenn die Differenz bestätigt sei. Für die Installation des Zählers, der die Werte des Zählers zählt, bin nebenbei nur ich selbst verantwortlich. Woher ich diesen bekomme und wie dieser zu installieren ist, wurde mir nicht mitgeteilt.

Habe Kontakt zu einen hiesigen Elektriker aufgenommen. Dieser bot mir an, für einen Stundenlohn von 25 €, mir bei den Verhandlungen mit der vermaledeiten Stromgesellschaft beizustehen. Treffe diesen morgen gegen fünfzehn Uhr.  

Kafka stehe mir bei!

17:57


Bestrickte Bäume und Fahrradständer

Montag, 1. Dezember 2014, habe einmahl einen Bericht über diesen Trent gelesen. Aber erst heute die Arbeit dieser Strickaktivisten in reell gesehen. Sicher kann man sich fragen, ob eine bestickte Palme an einer andalusischen Strandpromenade Sinn macht. Ich sage das so etwas mehr als sinnvoll ist. Schließlich brachte diese Aktion einen schwerst Depressiven aus seinem Trott und für zwei Minuten zum lächeln.

Danke und strickt nur weiter für eine bessere oder zumindest buntere Welt!

14:05

13:55


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