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Sascha

 

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Schlechter Koch

Sonntag, 28. Februar 2010, ich bin ein schlechter Koch. Genau genommen war ich bis heute eher so etwas wie ein Erhitzter, ich habe bisher Fertiggerichte aufgewärmt oder aufgebackenen. Doch das mangelhafte Angebot an Fertiggerichten in Andalusien hatte mich heute, nach einer Woche der Entbehrung, angetrieben zu kochen.

Bevor mir jemand postet, warum ich den nicht essen gehe, es ist für mich sehr deprimierend alleine essen zu gehen und noch dazu alleine im Ausland essen zu gehen.

Zu dem Resultat meiner Verzweiflung - Schinkennudeln - ist zu sagen, dass diese im Vergleich zu dem Scheißdreck in meiner Tiefkühltruhe gar köstlich waren und dennoch, im Vergleich zu den Schinkennudeln Mutter ein Scheißdreck waren.

14:18


Positive Suggestion

Samstag, 27. Februar 2010, das habe ich schon immer so gemacht. Immer wenn es besonders finster um mich wurde, habe ich Fotos von Dingen die ich mir wünsche vor mein Gesichtsfeld gehalten. So bin ich dann zwar mit eingeschränktem Blickfeld vorangeschritten, doch wenigstens in die richtige Richtung.


Überbrückt

Freitag, 26. Februar 2010, der Wagen wurde heute erfolgreich von einem alten VW-Bus überbrückt. Die Batterie war so leer, dass die ersten Versuche mit einer externen Autobatterie scheiterten. Der Wagen wurde von einem deutschsprachigen Kfz-Meister namens Hermann mitgenommen. In dessen Werkstadt soll die Autobatterie nun vierundzwanzig Stunden aufgeladen werden.


Schlecht drauf

Donnerstag, 25. Februar 2010, sehr schlecht drauf. Größte Leistung des heutigen Tages; der Verzicht aus Scotch. Eine, sich bis zum Abend ständig steigernde, Beklemmung setzte mir zu.

12:36


Von Wolken eingeholt

Mittwoch 24. Februar 2010, natürlich wurde mein gestriges Stoßgebet heute mit dunklen Wolkenformationen beantwortet. Es scheint mir manchmal als wäre ich in einem dieser alten Zeichentrickfilme gefangen, in den die Zeichentrickfiguren vollkommen der Willkür ihrer Schöpfer ausgesetzt sind. Doch ich höre lieber auf mich zu beklagen, bevor mir jemand mit einem gigantischen Radiergummi den Kopf ausradiert.


Beständig

Dienstag, 23. Februar 2010, hoffe das dass Wetter diesmal etwas beständiger ist. Habe für eine Woche gebucht doch werde wohl so um die sieben Tage verlängern müssen. Das klingt wieder sehr geschäftig, doch wäre nichts von dem was mir aufgetragen wurde, nicht mit ein paar Telefonaten oder Faxen von Deutschland zu lösen. Doch was soll’s, mir nur recht.  

12:41


Verspätung

Montag, 22. Februar 2010, mein Abflug war um 10:35 angesetzt, doch dieser fiel aus, da meine Maschine – nein, keine Lufthansa Maschine – aus technischen Gründen ausfiel. Somit war ich vom selben Schicksal aller Lufthansa Reisenden betroffen obwohl ich mit Air Berlin flog wo keine Piloten streikten. Warten und noch einmal warten. Das eigentlich lästige war jedoch die Ungewissheit, hätte man mir um 11:00 gesagt das die aus München eingeflogene Ersatzmaschine erst um 15:00 Uhr startklar sein würde, wäre ich mit der mir verbliebenen Zeit sinnvoller umgegangen. Stattdessen glaubte ich die Verspätung aussitzen zu können. Das alles ging mir ziemlich auf den Arsch. So gegen 18:00 gelandet und nach einer Stunde mit dem Taxi, endlich angekommen.

17:46


Handgepäck

Sonntag, 21. Februar 2010, der Luxus ausschließlich mit Handgepäck fliegen zu können beginnt schon am Vortag einer Reise. Fliege morgen mit einer kleinen Aktentasche in der ich nur meinen Laptop, ein Par Unterlagen und ein Buch – das auszulesen mir diesmal doch hoffentlich gelingen möge –, mitführen werde. Den ganzen Tag über Wäsche gewaschen und meine Wohnung so gut es ging von den Spuren ihres Eigentümers befreit. Obwohl ich nur für eine Woche gebucht habe wirft die Einsamkeit schon heute ihre Schatten voraus. L. angerufen und ihn gebeten mich morgen Früh von Europcar zum Flughafen zu fahren.


Exquisite Gesellschaft

Samstag, 20. Februar 2010, von wegen. Ein allzu fleischlicher Quälgeist der, durch alle in Mitleidenschaft gezogenen Sinne, unmöglich zu ignorieren ist. Ein Alkoholiker der nichts mehr verträgt und nicht zu den unterhaltsamen seiner traurigen Gattung zuzuordnen ist und eine junggebliebene, leicht nymphomanisch veranlagte, Frau in den besten Jahren, mit ihren stark rechtslastigen Gatten der, welch Zufall, fanatischer HSV Fan ist.

Na dann, guten Appetit.

17:35


Scheiß Ungerecht

Freitag, 19. Februar 2010, jeder lebt in seiner Welt. Zugegeben ein recht verbrauchter Sinnspruch, doch auf keinen Menschen, der mir bisher begegnete, ist dieser Satz zutreffender. Niemand vermag es so gekonnt wie Du, die Vergangenheit zugunsten seiner Gegenwart zu verzehren. Machtest Du doch heute, ohne die geringsten Skrupel, meine Einwände zu Deinen eigenen und Deine Fehler schlicht zu meinen. Es ist wohl recht komfortabel so durch die Zeit zu reisen, doch mir wird schlecht dabei.  

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Nach Winsen Luhe

Donnerstag, 18. Februar 2010, geschäftlich nach Winsen gefahren. Ja, geschäftlich und ich war gut vorbereitet, tat mir gut. Fühlte ich mich heute mahl nicht wie der Protagonist aus Falling Down. Doch dass ich gearbeitet hätte kann ich nicht grade behaupten, doch wer kann das heutzutage schon. Präsenz war die Tagesaufgabe und ich habe sie erfühlt.


Halber Tag

Mittwoch, 17. Februar 2010, halben Tag mit voller Kraft voraus und doch kein Land in Sicht. Halben Tag Büro, den ganzen Tag Krank.


Flug gebucht

Dienstag, 16. Februar 2010, gesamtes Tageswerk war das buchen eines Fluges. Werde am 22.02.2010 um 10:35 das von Schneematsch verschmutzte Hamburg zurücklassen. Hoffe nur dass mein Schnupfen bis dahin auskuriert ist. Sehr unangenehm mit voller Nase fliegen zu müssen.


Voll erwischt

Montag, 15. Februar 2010, in der Nacht von Sonntag auf Montag, gaben meine Lymphknoten frei, was sie schon seit Tagen in sich trugen; eine – ich würde sagen klassische – Erkältung. Wenn man mal an einer richtigen Grippe, also Influenza – scheiß egal ob A oder B -, erkrankt war, wagt man es nicht aus einer Erkältung eine Grippe zu machen und doch könnte ich gut auf sie verzichten.


Rekonstruktion und Depression

Sonntag, 14. Februar 2010, eine mühselige und freudlose Beschäftigung ist es, eine halbe Woche für seinen Blog zu rekonstruierten, zumal wenn es meine Woche handelt.

Heute ist wieder Valentinstag Dein Geburtstag. Mein diesjähriges Geschenk für Dich ist, das Ausbleiben meiner unerwünschten Gratulation.


Schnell erzählt

Samstag, 13. Februar 2010, Einkäufe getätigt, zu meinen Eltern gefahren, zusammen Mittag gegessen, Film - Oben - angesehen, wieder nach Hamburg gefahren, Rest des Tages recht fruchtlos vorm Computer,- träge vorm und Fernseher gesessen.

Ein Standbild im Zeitraffer.


Kurzform

Freitag, 12. Februar 2010, einen dünnhäutigen Diabetiker durch Hamburg kutschiert. Einen ehemaligen Angestellten getroffen der schon viel zu lange Arbeitslos ist. Eine Verabredung mit einem durch und durch verschlagenden Geschäftsmann im Stak-Haus ertragen. Am Abend wohl aus Frust den Bauch viel zu voll geschlagen.


Neue Tasche

Donnerstag, 11. Februar 2010, meine alte ist mir Gestern endgültig aus den Nähten gegangen. Ja, ich bin einer dieser Männer die jeden Morgen ihr Heim mit einer Aktentasche verlassen und ganz geschäftig ihrer Wege gehen. Selbst ich frage mich bei manchen Männern was diese wohl so in ihren Taschen mitführen und denke dann immer ganz unwillkürlich an diesen Spielfilm mit Michael Douglas – Falling Down.

Was mich betrifft, ich schleppe weder eine Uzi noch Butterbrote mit mir mit.

Hier eine kleine Inhaltsangabe;

ü      Laptop mit Maus und Netzteil 

ü      Kamera und Aufladegerät

ü      Externe Festplatte, USB Stick und diverse SD Karten

ü      Hefter mit Unterlagen

ü      Drei schwäre Schlüsselbünde

ü      Medikamente

ü      Ein Buch

Und dennoch bin ich, trotzt des ganzen Krams, dem Protagonisten aus Faling Douwn näher als mir lieb ist.


Hundehaftpflicht

Mittwoch, 10. Februar 2010, das hatte ich mir leichter vorgestellt. Als ich den größten Teil meiner Büroarbeit vom Tisch hatte, schickte ich mich an, mal eben eine Hundehaftpflicht für unseren Mops abzuschließen. Von wegen, mal eben. Wer hätte es gedacht dass ich für viele Versicherungsgesellschaften noch zu jung bin. Immer wen ich mir bei einer Versicherung den günstigsten Jahresbeitrag – handelt es sich hier schließlich um einen Mops und nicht um einen gestörten Kampfhund – aussuchte wurde ich aus Altersgründen zu einen anderen Tarif verwiesen. Voll beknackt! Wie rechnet sich das? Ist ein fünfundvierzigjähriger ein geeigneter Hundehalter als ein Achtunddreißigjähriger?


Eigenverschulden

Dienstag, 9. Februar 2010, ich habe durch meine Blödheit schwerwiegende Nachwirkungen zubefürchten. Um es kurz zumachen, habe einen ehemaligen Geschäftspartner mit meiner Kreditkarte finanziell ausgeholfen. Wodurch meine Daten in ein Ermittlungsverfahren gerieten, mit dem ich nicht das Geringste zuschaffen habe. So schnell geht das. Ehe man es sich´s versieht wurde aus einem ein Callcenterbetreiber in dessen Center ein Agent sitzt, gegen den wegen sexueller Belästigung ermittelt wird.

Meine Gutmütigkeit, treffender wäre wohl Einfältigkeit, hatte mich schon früher in ähnliche Situationen gebracht. Es ist mühselig Richter und Ermittler von meiner Einfalt zuüberzeugen. Mein bedingungsloser Beistand macht mich in deren Augen unglaubwürdig.

Und die Moral von der Geschicht, zahle die Telefonate anderer Leute nicht.


Irgendwie

Montag, 8. Februar 2010, schienen mir heute alle so gereizt. Nun, schon klar, freundliches Miteinander im Hamburgerstraßenverkehr ist reine Utopie. Zudem an einem Montag, dennoch fiel es mir heute schwerer als sonst, das Gezanke zu erdulden. Obgleich ich nicht einmal, den Zorn eines Verkehrsteilnehmers auf mich gezogen hatte.

Ohnehin viel mir heute alles ein wenig schwerer und doch habe ich mein Tagespensum erfühlt. Ganz so wie ein braver, kleiner doch ein wenig ungeschickter Roboter.

16:02


Oben.

Sonntag, 7. Februar 2010, ich bin ein großer Fan von Trickfilmen und ja, wenn man so will von Kinderfilmen. Viele dieser in den letzten Jahren produzierten Filme sind aussagekräftiger als das meiste was derzeit in Hollywood so vom Stapel geht.

So auch das neuste Werk aus der Pixar Schmiede. Motive wie Liebe, Freundschaft, Treue, das Streben nach Glück, die Verklärung der Wissenschaft und die Bedeutung der Zeit werden in diesen Film mit viel Humor und Tempo ausgeleuchtet. Das Tempo ist vielleicht das einzige was ich an diesen Film zu mäkeln hätte. Manchmal wäre ich einzelnen Handlungssträngen gerne noch ein wenig länger gefolgt. Zuweilen schien mir der Film wie an Trailer in Überlänge. Doch der trockene und schlaue Witz dieses Films, ließ diesen …

KATZE!

… ließ diesen Eindruck schnell vergessen. Nicht nur ein Film für die ganze Familie, sondern auch einer für verstörte Einzelgänger. 


The Wrestler

Samstag, 6. Februar 2010, nach dem ich meine Wohnung heute mal ein wenig penibler als sonst wienerte, das Wochenende mit dem Film The Wrester eingeläutet. Mir war schon immer bewusst dass Mickey Rourke ein sehr talentierter Schauspieler ist, um das zu begreifen brauchte ich keine Golden Globe Juroren. Leider hatte Rourke sein Ansehen in den letzten Jahren mit Verzweiflungsrollen verbaut und sein Aussehen mit einer zweifelhaften Boxerkarriere versaut – wohl auch Borderline. Doch Mickey ist und bleibt ein super Schauspeiler egal wie viel er von seiner früheren Erscheinung übriglässt.

The Wrestler ist ein Film den mann wohl ganz bewusst Vorhersehbar gestaltete. Eine Abwärtsspirale diente in diesen Film den Schauspielern als Bühne für ein trauriges doch anrührendes Kammerspiel in dem das Leben eines Kämpfers zum Ring und der Ring zum Leben werden.


Ne Menge

Freitag, 5. Februar 2010, zumindest war der heutige Tag ereignisreicher als die letzten zwei Tage zusammen. Obgleich ich die erste Hälfte des Tages in meinem Büro zubrachte, wo ich aufgestauten Papierkram wegarbeitete und O. traf.

Am Nachmittag mit V. bei Mercedes und Nissan vorbeigeschaut. Anschauungsmaterial für meine nicht enden wollende Neuwagensuche gesammelt. Es ist schon ein Unterschied ob mann ein Auto via Internet sieht oder im direkt gegen übersteht. Der GTR ist wirklich eine brutale Erscheinung.

Am Abend einen Türken in Rothenburgsort getroffen der, wie der Zufall weil, ein ehemaliger Kunde von mir ist, und mit uns Geschäftlich zusammen kommen möchte. Eine Unart vieler Türken ist es Schwäche mit Drohungen verschleiern zu wollen. Zwei Drohungen sprach der Türke mit lächelndem Gesicht aus, kurz nach dem er uns versicherte wie Sympathisch wir ihn doch sein. Erbärmlich.


Allgemeine …..

Donnerstag 4. Februar 2010, … Erleichterung. Habe so gegen 20:00 Uhr den Heimweg angetreten können.

20:02


Übernächtigt

Mittwoch, 3. Februar 2010, habe die Nacht über einen bockigen Mops gewacht, der immer erwachte wen ich zum Schlaff hätte finden können und es überhaupt nicht einsah, weshalb er bei mir nächtigen musste wo doch das Frauchen nur zwei Türen weiter schlief. Es wäre überhaupt kein Thema für den Mops gewesen bei mir zu nächtigen, wenn er es nur selbst entschieden hätte.

Doch dem Frauchen ging es schlecht und brauchte seine Ruhe. Vollkommen unverständlich für den Mops.

15:07


Narkotisiert  

Dienstag, 2. Februar 2010, da kann mir ein Anästhesist sagen was er will, eine Vollnarkose birgt für einen Menschen im reiferen Alter doch immer ein hohes Risiko. Egal bei welcher Art von Eingriff. War schon gegen fünf Uhr aufgestanden und den gesamten Vormittag über sehr nervös. Lenkte, mich mit der Suche nach einem geeigneten Neuwagen im Internet, ab, währenddessen  ich die Stellung hielt. Gegen Mittag wandelte sich meine Beunruhigung in Erleichterung um. Du warst sogar klarer und agiler aus der Narkose erwacht, als wir alle befürchtet hatten.

Ich bin stolz auf dich, du hattest diesen Weg lange aufgeschoben  …

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Wie miss du bist

Montag, 1. Februar 2010, ganz ungewöhnlich höflich war Dein Besuch am Sonntag in meinem Büro – die Vorarbeit. Ganz traurig war Dein Anruf am heutigen Mittag – immer noch ein Teil der Vorarbeit. Heute Nachmittag, da ich so doof war Dich zurückzurufen, kam das Finale.

Wie konnte ich nur so naiv sein, dir zu trauen.

Kann mich nicht entscheiden, welche der beiden Pillen mir bekömmlicher ist; bist Du ein Mensch, der einfach nur unfähig ist, oder hast Du mich vorsätzlich begaunert. Beide Varianten sind Teil, einer bitteren Wahrheit.

16:02


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