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Sascha

 

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350 Euro

Dienstag, 28. September 2010, es lässt sich nicht leugnen, das ich ein inkonsequenter Berichterstatter meines Lebens bin. Wirklich ereignisreiche Tage werden von mir so gut wie überhaupt nicht dokumentiert, um so redseliger werde ich an unbedeutenden Tagen. Das mag wohl daran liegen, dass die meisten Begebenheiten von Bedeutung nicht zur Publikation im Internet geeignet sind. Das klingt geheimnisvoller als es ist. Den von vielem was geschieht möchte ich am Abend schlicht abstand nehmen. Ok, das klingt schon wieder dramatisch.

Also zum heutigen Tag; kaufte zwei Stunden nach dem Entschluss meine Kreditkarte den kommen den Monat zu schonen, ein Buch für 350 €. Ja, ein Buch und nicht elf. Dennoch eine gewinnbringende Investition, den dieses Buch wird nächsten Monat schon 150 € mehr wert sein und doch ärgert mich meine Inkonsequenz.


Nie

Montag, 13. September 2010, nie, wird es mir gelingen fehlerfreie Texte zu schreiben, sie alle zu finden ist mir nicht möglich.

Nie werde ich damit klarkommen, mit Feinden zu paktieren, ohne mich dabei schäbig zu fühlen.

Nie werde ich es finden das Zwischenmaß, von Reserviertheit und Zugänglichkeit.


Beklaut

Dienstag 7. September 2010, so wie es aussieht, haben zwei unserer Geschäftspartner beschlossen die geschäftliche Verbindung zu uns zu kappen. An sich nicht wesentlich dramatisch, doch leider haben besagte Mitarbeiter bis zu zehntausend Euro schulden bei uns, da wir diesen stets mit Kapital zur Seite standen um Altlasten wie Mietschulden oder Alimentenrückstände tilgen zu können. Über diesen Zinsfreien Kredit hinaus haben wir unseren ``Geschäftspartnern´´ noch Firmenwagen zu Verfügung gestellt die diesen jederzeit auch für Privatzwecke überlassen wurden.

Großzügig nicht wahr? Und ich habe wirklich nichts verschönt. Doch leider ist gestern Morgen unser freundliches Entgegenkommen zur schlichten Blödheit verkommen, da wir mit einer SMS darüber informiert wurden, dass die ehrenwerten Herren sich eine Woche Auszeit genehmigen würden.

Wir reagierten angemessen.


Nichtssagend?

Montag, 6. September 2010, vom Vormittag bis zum Abend den Tag im Büro verbracht. Am Abend, Bad geputzt und Wäsche gewaschen. Oberflächlich, ein wirklich unbedeutender Tag und doch hat sich heute ein Konflikt formiert, dessen Ausmaße erst in den kommenden Tagen zuerfassen sein wird.

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Daheim ist

Sonntag, 5. September 2010, … Daheim. Den Rest des Sonntages in der Badewanne und auf der Couch verbracht. Auf Sky lief um 20:15 Uhr Slumdog Millionär. Der Film wirkte sehr authentisch, was wohl daran liegen mag, dass er dies zum Teil auch ist. Den viele der jungen Laiendarsteller, kommen aus dem Slum, in dem der Film gedreht wurde, und leben zurzeit immer noch dort. Was zu einer Kontroverse führte und dem Spielfilm - trotzt der Bollywood Tanzeinlage am Ende - einen bitteren Nachgeschmack verleih.

Doch woraus setzt sich dieser Nachgeschmack zusammen? Wäre es nicht viel verlogener gewesen, stattdessen Hollywood Darsteller durch Kulissen zu jagen? Natürlich. Nein es ist die Tatsache, dass man Voyeur einer Realität war, die mit den vertrauten Techniken der Zerstreuung in das Wohlstandleben projiziert wurde.


Kadaver

Samstag, 4. September 2010, es ist anzunehmen das der Geruchssinn, der Mopses nicht der beste ist. Wo sollen sich auch die Nasenschleimhäute in dem von Überzüchtung verunstalteten Schädel ausbreiten. Nichtsdestotrotz ist unser Mops - Dora - ein begeisterter Schnüffler. Allerdings ist fragwürdig was Dora heute Morgen so begeistert einen Meter von der toten Maus entfernt zu erschnüffeln versuchte, ich befürchte die Maus selbst. 

Es ist ganz gut, dass sie die tote Spitzmaus nicht fand. Möpse sind nämlich zudem organische Müllschlucker. Ich habe da die Theorie, dass sie ihre Umwelt über ihre Verdauung zu kundschaften versuchen. Habe schon, unter größtem Widerstand und Protest des Mopses, Federn, Kronkorken, Plastik, Pappe und jede Menge undefinierbare Dinge aus dem Maul des Mopses heraus gefingert. War teilweise nicht so einfach, den der Mops, ist sehr schnell und flink, zudem behält er den großen Spielverderber am anderen Ende der Leine beim Aushecken eines neuen Streiches immer misstrauisch im Auge.

09:46

09:38


Stümper

Freitag, 3. September 2010, manchmal scheitert ein Tagewerk am bedeutungslosesten Kleinkram. Der Vormittag wurde von einer stupiden Bürotätigkeit zunichte gemacht, die ich einem Stümper abnehmen musste. Gegen Mittag erfuhr ich dass von meiner gestrigen Arbeit – die ich mit großem Eifer erledigt hatte – schließlich nur ein geringer Prozentsatz von Nutzen war. Von mir angefertigt Dokumente, wurden nicht wie von mir angefordert gestempelt, sondern wurden ungestempelt verschickt und somit unbrauchbar gemacht. Schon klar, wo gearbeitet wird werden Fehler gemacht doch hier scheitert alles an mangelndem Sachverständnis und einer vom Alkohol zersetzten Aufnahmebereitschaft.


Auf die Palme

Donnerstag, 2. September 2010, mich heute Mittag einfach nicht so schnell wie gewohnt in den Griff bekommen. Dabei gibt es da eigentlich nicht mehr viel, was mich in Rage zu versetzen in der Lage ist. Wohl auch kein gutes Zeichen.

Verschlagenheit ist mir ein vertrautes Gesicht und Lügen – die Sprösslinge dieser Visage – bekannte Plagegeister, Blödheit und Bosheit ein Teil des Tagesgeschäfts, doch Ungerechtigkeit in ihrer schlimmsten Form versetzt mich immer noch in Rage. Wenn die Worte von notorischen Lügnern gewichtiger sind, als die von jenen die nachweislich die Wahrheit sagen, könnte ich kotzen, doch töten möchte ich, wenn – Entschuldigung jetzt werde, ich vulgär – Hirnficker jeden Tag ohne jegliches Schamgefühl ihren Schwanz herausholen, um dein Hirn zu penetrieren. Ja ich schrieb töten, ja es ist mir bewusst das hier von einer Todsünde, die rede ist. Auf meiner persönlichen Liste von Sünden steht hinficken gleich hinter Töten.

Also;   ……………………..

Du sollst nicht morden.

Du sollst nicht hinficken.

Du sollst nicht …

Und so weiter.

Du bist nicht gemeint Mops! Können Hunde Gedankenlesen?

12:27


Frustkauf

Mittwoch, 1. September 2010, habe gestern Abend, als ich kurz vorm Licht löschen meine sieben Jahre alte Brille auf meinen Nachtisch legte, den Entschluss gefasst mir heute eine neue zukaufen. An sich kann man nicht von Frustkauf sprechen, wen sich ein Brillenträger ``mal´´ eine neue Brille zulegt. Solange es bei einer Brille bliebe und das ``Mal´´ nicht in Anführungsstrichen da stünde.

Zudem habe ich keine von den Brillen gefunden, die ich ursprünglich suchte. Bin mir zudem mittlerweile gar nicht mehr sicher, ob mir die gewählten Brillen stehen. Den wie ehrlich kann die Meinung einer Verkäuferin oder – der Form halber – eines Verkäufers den schon sein. Den derlei Anschaffungen macht man doch besser mit einer Vertrauensperson. Leider befand sich gestern keine Vertauensperson in ganz Hamburg.

Es bleiben zwei Fragen; erstens wie finde ich eine Vertrauensperson und zweitens sind Menschen mit unpassenden Brillen einsame Menschen?


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