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Sascha

 

G. H.

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@

"Email gesendet, 27.07.06. 23:45 Uhr"

´´Hallo G.

Schön das Du doch noch den Mut aufbrachtest, mir über V. eine Mail zukommen zu lassen.

Sicher schien Dir V. bei der Schilderung meiner Person ausreichend beflissentlich. Doch natürlich, bist Du über den wahren Gehalt meiner Persönlichkeit immer noch vollkommen im Unklaren und ich bezweifele das jemals ein aufrichtiges Interesse deinerseits vorhanden war. Wie es aussieht, zählt Aufrichtigkeit ohnehin nicht zu deinen Stärken, dafür sind die Merkmahle der Verschlagenheit und Anmaßung in deinen Charakterzügen umso ausgeprägter.

Sollte es in deinem Naturell einen kümmerlichen Rest von Wahrheitsliebe geben so wirst du mir zustimmen müssen, aus reiner Selbstsucht gehandelt zu haben. Dem nicht genug, realisiertest du dein primitives Vorhaben mit scheinheiliger Bosheit aus dem verborgenen, wie ein feiger Demagoge.

In den kommenden Zeilen werde ich dich in Aufrichtigkeit unterweisen.

Zu meiner Belustigung entnehme ich bereits aus deinen ersten Zeilen, dass Du dich mir gegenüber beherrschen musst. Lass Dir gesagt sein, das dem nicht so ist. Den ich bin bereit alles zunehmen was du zu geben fähig bist.

Selbstverständlich war es meine Absicht Dich mit den harmlosen Anfeindungen, hinter dem Ofen hervorlocken. Warum sollte sich mir mein Feind nicht offenbaren? Nach dem fragwürdigen Duktus deines Briefes, sehe allerdings ein dass es von mir verfehlt war dich als Platzhirsch zu betiteln. Denn erst jetzt beginne ich, das volle Ausmaß deiner charakterlichen Verfehlung zu erfassen.

Was ich jedoch noch nicht verstehe, zu welchem Zeitpunkt wart Ihr zu der Überzeugung gelangt, dass ich nicht fähig sei, eure Beziehung zu tolerieren? Den die Wahrheit ist, dass ich diese von Anfang an gefördert hatte. Die Fotos die Du von V. - vor Eurer ersten körperlichen Kontaktaufnahme - angefordert hattest wurden von mir gemacht. Somit sahst du V. das erste Mal durch meine Augen. Das Reisegeld das V. ermöglichte zu Dir nach Österreich zu gelangen, hatte ich ihr bereitgestellt. Auch für die Partner von V. vor deiner Zeit hatte ich nur Gutes getan. Woher diese Überzeugung, es wäre, jemals mein Streben gewesen, Beziehungen von V. zu entzweien? Abgesehen davon hatte ich auf V. zu keinem Zeitpunkt einen derartigen Einfluss, ich war nur ein Freund, oder aus heutiger Sicht, Lakai.

Dennoch war diese – ich nenne sie mal weiterhin – Freundschaft für mich überaus wichtig. Die Gründe hierfür wirst Du nicht verstehen. Daher betrübt es mich, nein, zerstört mich geradezu, dass V. meinen Einfluss in ihrem Leben offenkundig als zersetzend schildert. Das ist für mich eine ganz schreckliche Neuigkeit. Hatte V. doch erst vor wenigen Tagen Folgendes geschrieben.  

<<hallo, Sascha,
 muss sagen... bin sehr beeindruckt - vor allem , was Deinen Schreibstil betrifft und natürlich nicht zuletzt dadurch, aus Deinen Augen diesen Teil unserer Freundschaft zu ersehen, der hoffentlich erst so richtig beginnt - zumindest fühlt es sich für mich so an und ich freue mich sehr darüber :-)// ´´guten Morgen Sascha,
 Zu gestern: es war wirklich sehr schön, den Abend mit Dir zu verbringen und ich meinte alles ""so"", wie ich es sagte! Du solltest Dir nicht so viele Deiner womöglich destruktiven Gedanken diesbezüglich machen... die Dinge sind sehr viel entspannter, als Du es Dir vielleicht vorzustellen vermagst, was ja bei Deinem Selbstbild leider auch weder Wunder noch Kunststück ist - glücklicherweise sehen Dich andere, ich jedenfalls, nicht durch Deine Augen! Wie auch?!
 Wünsche Dir einen schönen Tag!!!>>

Es befinden sich sogar noch schönere Freundschaftsbekundungen in meinem Besitz, sie zählen - trotz ihrer Fragwürdigkeit - zu den wertvollsten, was ich bewahre.

Auch besteht ein Irrtum darüber, wie ich mir die Zukunft für diese Freundschaft erträumte. Denn schon seit langer Zeit hegte V. den Wunsch, Hamburg zu verlassen. Keineswegs habe ich diesen Drang entgegengewirkt. Den Neuanfang den V. nun schließlich bei Dir gefunden hat, war von ihr lange geplant. Mit Emails, Telefonaten und seltenen Treffen, glaubte ich dennoch unser Freundschaf weiterführen zu dürfen. Haben wir uns doch zuletzt, in Hamburg ohnehin nur selten gesehen, doch  ich war glücklich, und ich brauchte diesen Kontakt.

Doch dann kamst Du G. und hast mich, ohne jemals zu Gesicht bekommen zu haben,  vorverurteilt, hast V. aufgetragen diese Freundschaft - drei Tage nach meinem Geburtstag -quasi als Geburtstagsgeschenk aufzulösen. Hat Dir V. über meine Psychischerkrankung Bericht erstattet? Wen ja, dann war dein Verhalten fahrlässig und im höchsten Masse verächtlich. Hat Dir V. geschildert, in welchem Zustand sie mich am 13.07.2006 vorfand? Welche Umstände zu diesem Zustand führten? Ich denke Du bist überalles bestens informiert. Also keinen Grund mehr, den Hass, den ich für dich empfinde zu kanalisieren.

Ich soll mich schämen G.?  Weil ich in großer Not bei einem Freund Hilfe suchte? Habt ihr euch mit diesem Benehmen wirklich christlich verhalten? Bist Du noch fähig Dir selbst diese Frage zu stellen?

Weißt du wie Mark verzehrend, psychisch, bedingte, Angstzustände sind? Wie kannst du meine Situation so gebieterisch einschätzen und ermäßen welche Folgen dieses Verhalten erfror rufen könnte?

Ich war - trotz meiner fragwürdigen Rolle in V.´s Leben - kein gemeiner Fremdling mit schlechten Absichten, war weder besitzergreifend noch hinterhältig und schon gar nicht begierig - nebenbei wohl eines deiner Lieblingsworte. Niemals hätte ich die Freundschaft zu V. unter diesen Merkmalen so lange Zeit aufrechterhalten können. Oder sprichst Du deiner Lebensgefährtin am Ende keinerlei Menschenkenntnis zu?

Ferner rate ich Dir, mit deinen Bibelzitaten etwas bedachter umzugehen. Den richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet. Du siehst, es ist keine Kunst, die Heilige Schrift zu zierten. Auch schon vor Dir taten dis die fragwürdigsten Persönlichkeiten der Menschheitsgeschichte.

Vielleicht bin ich wahrhaftig verdammt, doch wen Du so bibelfest bist, wie Du vorgibst, sollte dir doch bewusst sein, dass nicht nur die verfluchten Seelen von Dämonen heimgesucht werden.

Um mein Wort einzuhalten Dich in Aufrichtigkeit zuunterweisen, verrate ich Dir nun persönlich, dass ich eine Borderline Persönlichkeit bin. Was das für mich und nun vielleicht auch Dich bedeuten mag, kannst du ja googeln. Für meine geistige Genesung war der Glaube an eine Freundschaft - Freundschaft, wohl noch immer mein Lieblingswort - ungemein förderlich. Schon klar, das ist Dir scheiß egal. Doch was nun kommt, kenne ich bereits, Du nicht. Du verhöhnst mich, in dem Du vorgaukelst es hätte tatsächlich die Möglichkeit bestanden, in Dir einen Freund zu finden? Du hast mir ja nicht einmal, deinen Vornamen offenbart. Was wäre das für eine Basis? Ich verzichte auf Freunde, die mich aus dem Verborgenen vorverurteilen, meine Persönlichkeit sowie meine Intelligenz infrage stellen, ohne mir jemals in die Augen gesehen zu haben. G., es gibt keine Lektion, die Du mir erteilen könntest.

Last mich  noch einmal alles Zusammenfassen.

V.: Benötigt durch den gefasten Entschluss, Hamburg zu verlassen, ihren verstörten doch treuen Gefährten Sascha nicht mehr. Sie wünscht sich ein sorgenfreies Leben ohne das Auftreten von unweigerlichen Problemen  - wie Freunde mit offenen Fleischwunden. Wer könnte es ihr verübeln?

G.: Möchte eine absolut monogame Beziehung, in der einzig er im Zentrum des Sichtfeldes seiner Liebsten steht.

V.: Diffamiert, unter den Einfluss von G. eine Freundschaft.

G.: lässt ohne Mitleid seien unverbrauchten Einfluss spielen.

V.: Kehrt mit der Aufgabe nach Hamburg zurück, den Störenfried aus ihren Leben zu verbannen. Sie findet Sascha, unter der lasst seiner Vorahnung ängstlich und stark angetrunken, in seiner Wohnung vor. Brav folgt V. den Anweisungen ihres neuen Lebensgefährten und  sie schließt die Tür für immer.

Sascha: Erleidet einen Rückfall und verfällt dem Wunsch nach einer letzten Aussprache.

G.: Verhöhnt aus dem Hintergrund den kranken und weist ihm abermals den Weg.  

V.: Spricht nie wieder mit Sascha.

Sascha: Muss hassen, um zu leben, und küsst den kalten Stahl.

Das Licht geht aus.

Richtig modernes Theater, was! Doch wer will so etwas sehen!

 

V., Deine Bemühungen, sollen trotz des Gestankes deines Düngers die süßesten Früchte tragen.

Lebewohl.

G. ob wir uns noch einahl begegnen ist von meiner Genesung abhängig. Doch beschaffe dir lieber eine Schusswaffe. Den hundert Kilo schmerzunempfindliches Fleisch, einzig vom Wahnsinn beseelt, ist schwer aufzuhalten.

Sascha

"Email Eingang 26.07.06. 20:08"

"Hallo Sascha,

Du kennst mich zwar noch so gut wie gar nicht und meinst dennoch, sehr hart
und frech über mich
reden/schreiben zu "müssen".

Dennoch werd ich dir nun möglichst sachlich meine Eindrücke wiedergeben,
auch wenn sie dir in deinem momentanen Zustand nicht gefallen werden.

Wie sieht nun die derzeitige Lage aus unserer Sicht aus:

1. Die Beziehung zwischen V. und mir ist uns beiden ernst und soll
eine vor Gott sinnvolle Beziehung sein.
Die "alte" V. gibt es nicht mehr, sie hat viel dazugelernt und einige
schlechte Eigenschaften überwunden, sie ist ein besserer Mensch geworden.

2. In unserer Beziehung gibt es keine gegenseitigen Geheimnisse, auch nicht
über dich. Und das deshalb, weil ich Wissen nicht zum Schlechten verwenden
will, sondern um besser auf deine schwierige Situation eingehen zu können,
entsprechend helfen zu können.

Unsere eigene Offenheit beinhaltet bereits den Part, den du früher
innehattest, doch auf - so weit wir es schaffen - sinnvollem und nicht
geistig zerstörerischem Niveau. Warum ich meine, dass euer früheres
Verhältnis (wie auch andere Beziehungen von ihr) geistig zerstörerisch war?

Die grenzüberschreitende intime "Offenheit", die früher zwischen V.
und dir auch während ihrer Beziehungen stattfand, war ein großer Fehler von
und für beide Seiten, was V. nun bewusst ist, dir aber noch nicht. Sie
hat sich verändert und es wäre aus geistigen Gründen schlichtwegs ein Ekel
für sie, das zu tun, was du erpressen willst.

Von V. erwartest du dir nun eigentlich, dass sie wieder so eine
schlecht funktionierende Beziehung wie früher führt, damit du dich
entsprechend einmischen kannst, denn in einer guten Beziehung hast du als
besitzergreifender männlicher Eindringling keinen Platz (auch nicht, wenn du
eine Frau wärst!).

Nun wirst du vielleicht meinen, dass du ja nur ein "harmloser Freund" sein
möchtest, doch das bist du nicht, da du feindliche Aktionen setzt.
Warum?
- Du bist be*gierig* (nicht unbedingt sexuell) und besitzergreifend in hohem
Maße (schäm dich). So wie du es schon per SMS und Telefon machst, indem du
über unsere Aktionen bestimmen willst ("er soll nicht ... sein").
- Du willst nicht nur "ganz wenig", sondern frech in unsere Sphäre
eindringen, wenn du es genau überlegst, über unserer Beziehung stehen, wie
du es früher getan hast! Du als der "wichtige" Ratgeber, den aber nun keiner
braucht und keiner will, weil die weit besseren Vorgaben von Jesus kommen.
- Du respektierst V. nicht (schäm dich), die frühere Art von
schädlicher "Freundschaft" nicht aufrechterhalten zu wollen
- Du willst deinen Willen mit aller Gewalt durchsetzen, du willst kein
Freund sein, sondern kämpfen. Ständige belästigende und belastende SMS-Flut,
Telefonate, gröbste moralische Erpressungen.

Nein, du bist kein Freund, sondern stellst dich als der ärgste Feind
V.s dar!
Auch was du über mich geschrieben hast, war feindlich, dass du die Beziehung
akzeptierst, nicht richtig, denn du würdest nur eine Beziehung akzeptieren,
in die du in beschriebener Weise integriert werden würdest.

Was noch schwer zu verdauen sein wird: Wenn man den Begriff Freund
spirituell genauer betrachet, war auch nie echte "Freund"schaft zwischen
euch, sondern ein egoistisches gegenseitiges Abhängkeitsverhältnis, aus dem
jeder seinen unspirituellen Nutzen zog, aber auch bessere Alternativen
verhinderte. Und du bist nun immer noch im Sumpf und abhängig und der
"Entzug" ist hart für dich.

Und noch etwas: Auch ohne gefundenem Liebesglück (Beziehung) könnte
V. durch ihre Weiterentwicklung die frühere Art von "Freund"schaft
mit dir nicht mehr durchführen, weil sie inzwischen andere höhere Werte hat
als du sie derzeit lebst, du wärst "nur" ein Hilfesuchender und kein Freund,
doch ist durch deine Verliebtheit keine Hilfe von ihr möglich. Auch eine
Psychotherapeutin würde wohl deinen "Fall" abgeben, wenn du in sie verliebt
wärst.

3. Obwohl du nun so feindlich handelst, kannst du dennoch auf unsere Hilfe
zählen, doch diese besteht AUF KEINEN FALL darin, deinen schlechen Wünschen,
Belästigungen und Erpressungen nachzukommen, wobei wie gesagt "offene
Freundschaft" ohnehin nicht möglich wäre, weil du kein Freund bist und
Informationen in deinem derzeitigen unspirituellen Zustand nur zum Schlechen
verwenden würdest, wie du es bereits in dieser kurzen Zeit seit unserer
Beziehung gezeigt hast.

Und damit du dir auch nicht weitere ungerechtfertigte Hoffnungen machst:
wahre Hilfe besteht auch nicht darin, dich in deiner Abhängigkeit (du bist
der Sünde Knecht) zu stärken, sondern...

dir die Chance zu geben, ein besserer Mensch zu werden!

Das ist auch das, was wir von uns selbst fordern und unser Hauptthema.

Wenn du also vorerst mit mir (mit V. kommt es aufgrund deines
Zustandes nicht in Frage) über solche Themen reden/schreiben möchtest, dann
helfen wir dir gerne dabei.

Vorschlagen möchte ich, dass du zu Beginn eine Interpretation des 10.Gebotes
(falls du keine Bibel hast, findest du es sicherlich im Internet) schreibst,
das gut in deine derzeitige Lage passt. Ich schreib dann meine Ansicht
zurück, denn ich darf mich gnädigerweise relativ gut mit geistigen Themen
auskennen, werde oft um Rat gebeten und wie du hoffentlich irgendwann
(vielleicht tw. schon durch diese mail) erkennen kannst, lebe ich auch
danach bzw. überwinde nach und nach ernsthaft, was ich noch schlecht mache
(nur damit du deine schubladisierende "Heuchlertheorie" nicht gleich
anbringen willst).

So lernst du erstens, wenn du ernsthaft Gott zuhören willst, warum es
sinnvoll ist, wenn du dich mehr an Gott orientierst und verhältst dich
weniger feindlich, und zweitens lernen wir uns auch besser kennen, indem wir
vor Jesus reden wie die Jünger zu Emaus. Ich kenne vieler deiner Probleme
und verurteile dich dafür nicht, sondern will dir nur erklären, warum es
besser für dich und deine Umwelt wäre, darauf zu achten, was du innerlich
verbessern könntest (statt deine Umgebung zwingen zu wollen, deinem
Schlechten nachzukommen). Du kannst also offen mit mir reden, beschreiben,
worin du dich schwer tust, denn vielleicht bekomm ich ja eine Idee dazu, die
ich dir weitergeben kann.

Unserem Hinweis nachzukommen, dass Gottes Hilfestellungen großartig sind,
die aus der inneren Knechtschaft (der Sünde Knecht: "ich kann nicht anders")
führen, soll für dich aber eine Freude und kein Zwang sein, du musst selbst
erkennen, ob und warum *du selbst* das willst.

Sobald du das wirklich selbst willst, weil du überzeugt bist, dass Gott mit
seinen Geboten den Menschen nicht einfach so einschränken, sondern zur
Glückseligkeit führen will, beginnt für dich ein neuer Weg, DER Weg.

Was meinst du dazu? Schreib bitte per e-mail an V. zurück, wir gehen
deine Antwort dann gemeinsam durch.

*Andere Kontaktaufnahmen sind unerwünscht*, und das nimm gefälligst ernst!
Uns gibt es für dich "nur" im Doppelpack (ein helfender Freund mehr) und
ausschließlich in beschriebener helfender Form, was aber weit mehr ist, als
du früher hattest, wenn du es einmal verstehst. Du hast um Hilfe gebeten,
dies ist wahre Hilfe, aber es hängt alleine von deinem freien Willen ab, ob
du sie annehmen willst.


4. Scheinbare "Hilfe" in anderem Sinne, die in Wahrheit zerstörerisch wirkt,
die du dir aber in deinem derzeitig noch bösartigen feindlichen Zustand wohl
eher wünscht, wird es nicht geben!!

Du fühlst dich gerne als Opfer, doch du bist derzeit ein zerstörerischer
Täter!
Kein Engel unterstützt egoistische Anliegen!

Nur Demut bringt Hilfe! Das oder jenes wollender Hochmut verhindert wahre
Hilfe, deswegen geht es dir derzeit so schlecht.

Ich hoffe, du hast meine Worte verstanden, falls nicht, frag einfach in
deiner Rückmail.

Grüße,

der Mann in der Zweierbeziehung, der auch bei dir Eindringling hilfsbereit
ist, aber sinnvolle Grenzen setzt."

-----

"SMS gesendet 25.07.06 21:17"

"Bitte denkt daran, ich bin hier ganz alleine in Spanien und am Rande des Wahnsinns!

Unsere Freundschaft ist mir so wichtig V.! Sie schenkt mir das notwendige Quäntchen Normalität, dass ich so sehr benötige um mein verrücktes Leben zu bewältigen. Hin und wieder ein Telefonat oder eine Email, können für meinen Zustand so wertvoll sein. Sascha"

"SMS gesendet 25.07.06 21:06"

"Bitte, lass dir den Brief nicht von deinem Österreicher diktieren, das ist doch lächerlich! Sascha"

"SMS gesendet 25.07.06 20:59"

"Mein Herz schlägt mir bis zum Hals! Bitte lass uns doch irgendwie Freunde bleiben! Gott stehe mir bei! Sascha"

"SMS gesendet 25.07.06 20:53"

"Ja, selbstverständlich. Sascha"

"Eingang 25.07.06. 20:53"

"Ist Deine E-Mail Adresse noch aktuell? V."

"SMS gesendet 25.07.06 15:29"

"Ich hege so reine Gefühle für Dich und dennoch wurden sie verschmutzt und wertlos gemacht von einem mir vollkommen fremden Menschen. Nach so langer Zeit, nach all den durchgestandenen Ängsten und den gemeinsam gefochtenen Kämpfen. Verzeigung, ich wiederhole mich.

Wie grausam das alles ist.

Ich fürchte mich wie ein kleines Kind.

Soll mich dein neuer Lebensgefährte nur verspotten und alles was ich dir anvertraue zu seinem Zwecke umkehren, mir egal, ich stelle sogar den ganzen Scheißdeck ins Internet, möge sich die ganze Welt an den Leichnam meiner Würde laben.

Ein prächtiger Triumphator ist Er. Hat die Fiktion eines Gegners vernichtet ohne sie jemals zu Gesicht bekommen zu haben. Mir ist bewusst, dass das alles hier lebensunfähige Versuche sind.

Reflexe ungeliebter Totgeburten. Sascha"

"SMS gesendet 25.07.06 09:41" 

"Nur weil ich einen Penis habe stelle ich eine potenzielle Gefahr für eure Beziehung dar? Wie primitiv ist dass den?! Angenommen ich wäre schwul oder eine Frau? Wie ist das überhaupt, gewährt er Dir Kontakt zu deinen Freundinnen aus Hamburg oder bist du gezwungen wie bei dem Eintritt in eine Sekte alle alten Kontakte abzubrechen?

Wäre unsere Freundschaft mit einer Kastration gerettet? Ist es am Ende wirklich  so einfach?

Du weist doch, das Teil bedeutet mir nicht viel, es stand mir schon so oft im Weg, ha, ha. Ach Scheiße!

Bitte, gebe mich nicht auf! Sascha"

"SMS gesendet 25.07.06 01:13"

"Er hat dir verboten mit mir zu telefonieren?! Hältst du diese Lösung wirklich für weise und effizient? Obwohl, effizient ist sie sicher!

Einverstanden, ich werde dich nicht mehr anrufen. Doch lass mich weiter diese SMS-Nachrichten abschicken. Sonst drehe hier ich durch! Hält mich davon ab mir in die Fresse zu schlagen. Habe alle Messer weggeschlossen. Es steht dir frei alle Nachrichten ungelesen zu löschen. Hier bei mir schlägt der ewige Versucher an die Tür! Sascha"

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"SMS gesendet 24.07.06 20:28"

"Zu unser aller Entsetzten schlägt mein Herz immer noch. Befinde mich derzeit wieder in Andalusien, bin aber über Handy erreichbar. Das lang vermisste Gefühl vom 21.07.06, habe ich durch Selbstmissbrauch vertrieben. Es kann nichts Destruktives aus einen reinem Impuls hervorgehen.

In langen Stunden der Apathie fehlt immer wieder die Fassungslosigkeit über mich her.

Dass es ihm so schnell möglich war, unsere Freundschaft und meine Gefühle zu entwerten. Logisch schlussfolgernd, müsste ich zu der Erkenntnis gelangen, das unserer Freundschaft nie wahrhaftig und Deine Gefühle schlicht vorgetäuscht waren. Doch diese Möglichkeit, ist nicht weniger aufreibend und führt zu nichts Gutem.

Ich tröste mich mit der Hoffnung dass man mit diesem Tohuwabohu an Gefühlen nicht sonderlich lebensfähig ist und das was überleben sollte lebensunwürdig - sicherlich auch ein Begreif aus dem Wortschatz deines Na. Neuen - ist.

Weißt du noch, als wir bei der Wahrsagerin waren und sich diese recht wortkarg über meine Zukunft ausließ? Heute kenne ich den Grund! ;-) Sascha" 

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"SMS gesendet 21.07.06 10:30"

"Fühle mich grade so gefestigt und entschlossen. Ein lang vermisstes Gefühl. Lass uns die Gelegenheit nutzen und schweigen. Es wurde bereits zu viel gesagt. Sascha"

"SMS Eingang 21.07.06 10:28"

"Kann Dich nicht erreichen … Anschluss ist besetzt. Lass uns reden V.*"

"SMS gesendet 21.07.06 10:23"

"Auch für mich beantworten sich dieser Tage viele Fragen.

Besaß ich doch – wenn ich ehrlich bin – niemals einen konkreten Grund für das Unbehagen das mich bei Österreichern beschlich.

Warum sah ich trotz so vieler besonnter Tage in unserer Freundschaft, immer diesen Schatten, der mich Heute vollkommen eingefangen hat?

Stell Dir vor, selbst die Ursache für meine Abscheu vor Fruchtfleisch – Stücke – hat sich mir offenbart.

Obgleich ich beginne zu begreifen, dass ich wohl so etwas wie Dein Gegenpol, auf der anderen Seite des großen Spektrums sein muss, verzage ich bei der von Euch aufgezwungenen Erkenntnis für Dein neues Leben sterben zu müssen. Mir bleibt nicht einmal die Hoffnung, dass Du unsere ehemalige Freundschaft als etwas Gutes verbuchst.

Alles was mir in den letzten Wochen passiert ist, wies mir den Weg.

Du hast dich von mir befreit, so wie Du dich von Hamburg befreien wirst, ohne Wehmut und Nostalgie, als wäre ich etwas lebloses, ich wünschte dem wäre so. Dennoch wünsche ich Dir das Beste.

Überdies, glaube ich immer noch an die reine Liebe und das ich sie bei Dir empfinden durfte. Sie wird von mir erst mit meinem letzten Herzschlag freigegeben. Sascha"

-----

"SMS gesendet 18.07.06 18:43"

"Ängstlich und primitiv. Die letzte Nachricht wurde Dir wohl von deinem neuen Lebensabschnittspartner dekretiert.

Wann hatte ich jemals einen besitzt geltend gemacht? Ich wollte nur hin und wieder von Dir hören und in dem Glauben leben, das ich einen Freund habe.

Sag Deinem Platzhirsch, dass mein Leben verwirkt ist. Es wird ihn gefallen, ganz nach dem Gesetz der natürlichen Auslese – der totale Sieg.

Diese Österreicher! Sascha"

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"SMS Eingang 16.07.06 21:41"

"Wenn Du richtig überlegst, hast Du sehr wohl etwas getan, weil Du besitzergreifend bist bei jemandem, der vergeben ist. V."   

"SMS Eingang 16.07.06 21:28 "

"Danke, dass Du es respektierst und freuen uns, dass Du humorvoll mit der Situation umgehst :-) und mit diesem Humor ein liebes Mädel kennen lernst! Wir wünschen Dir von Herzen alles Gute und wollen uns aber damit gerne verabschieden. V."

"SMS gesendet 16.07.06. 15:13"

"Nebenbei, ich habe von uns Dreien - wenn ich dass mahl so sagen darf, (wahrscheinlich nicht), - vor einer Woche geträumt! Hand aufs Herz! Wollte ich Dir ohnehin noch erzählen.

Du warst mit ihm auf einer Anhöhe, blauer Himmel, grünes Gras und Kirschblütenbäume. Eine echte Idylle – wohl ein gutes Zeichen, was? Ich freute mich so, sowohl euch zu sehen als auch über die Reinheit in meinem Herzen!  Zuversichtlich lief ich euch entgegen. Aber, je näher ich euch kam, desto deutlicher erkannte ich einen Argwohn in Deinem Gesicht. Das Gesicht von ihm blieb so unscharf wie auf dem Foto, das Du mir von ihm gezeigt hattest, – nicht grade ein Zeugnis von Fantasie was? Aber egal. Jedenfalls wusste ich diesen Argwohn zu diesem Zeitpunkt nicht zu deuten. Doch ahnte, dass mir ein Kampf bevorstand.

Leider bin ich in diesen Kampf viel zu ungestüm und allzu angeschlagen hineingeraten. Meine verbeulte Rüstung hatte mir schon zuvor tiefe Wunden mein Fleisch geschlagen. Es tut mir leid, das meine Versuche wieder auf die Beine zu kommen, Dir so lästig erscheinen. Doch ich werde wohl noch ein wenig weiter kämpfen müssen, ehe ich geschlagen gebe, und sei es nur, um zu begreifen.

Drei Tage wach! Ich kann nicht einmal schlafen, um zu träumen. Sascha"

"SMS gesendet 16.07.06 13:38"

"Wollte nur eine Uhrzeit! Bitte vergiss nicht, dass ich vor wenigen Tagen noch Dein - Zitat! - bester Freund war. Habe auch nichts getan, was diese langjährige Freundschaft so beschädigen konnte. Ich begreife das alles nicht! Sascha"

-----

"SMS Eingang 14.07.06. 22:07"

"Kann heute nicht - mir geht’s nicht gut! Lass es bitte Gutsein. V."

"SMS gesendet 14.07.06. 17:14"

"Bitte! "

"SMS Eingang 14.07.06 13:28"

"OK, Du hast Dich also für SMS entschieden! Danke für die Nachricht. Tatsache ist wohl, dass es tatsächlich keine Freundschaft zwischen Mann und Frau geben kann …. . Zeit Loszulassen und erwachsen zu werden! Ich meine, mehr ist da auch nicht zu sagen! Vieles, was uns bleibt. Danke für die Zeit, habe sicher viel lernen dürfen und sollten dieses für die Zukunft nutzten Alles Liebe! V."  

"SMS gesendet 14.07.06 12:59"

"Erreichbar, doch immer. Nur alleine und nüchtern, das steht auf einem anderen Blatt. Habe das Ganze wohl wieder allzu sehr aufgebauscht. DAS LETZTE TREFFEN! Dachte daran, mit Dir noch einmahl chic essen zu gehen. Wollte mich von Dir würdevoll verabschieden und nicht im Vollrausch, in der Küche stehend.

Doch sollte das Ganze für Dich, zu denn Dingen gehören, auf die Du lieber verzichtest, verzichte ich auch. War wohl eine idealisierte Idee, ohne Bezug zur Realität – dass soll jetzt einsichtig klingen, nicht verbittert. Doch Du würdest mir eine große Freude machen, wen Du zusagen würdest. Sascha"

"SMS Eingang 14.07.06 12:09"

"Klar! Wann biste denn erreichbar? V."

"SMS gesendet 14.07.06 11:57"

"Wieso macht das den wenig Sinn? Dachte da auch nur an eine Terminabsprache. Nach all den Jahren! Würde doch wohl Sinn machen, oder? Sascha"

"SMS Eingang 14.07.06 11:53"

"Das macht wieder wenig Sinn! Dann später. Liebe Grüsse V."

"SMS gesendet 14.07.06. 11:49"

"Ja, bin nur noch unterwegs und gleich nicht alleine. Geschäftlich. Aber ab 16:00? Sascha"

"SMS Eingang 14.07.06 11:49"

"Doch. Bin jetzt zu Hause. Bist Du erreichbar? V."

"SMS gesendet 14.07.06 11:48"

"Nicht einmal dieser Wunsch wird mir gewährt? Sascha"

"SMS gesendet 14.07.06 02:19"

"Versagt auf ganzer Linie. Auch eine Kunst was? Vielleicht bekomme ich noch einmal eine Gelegenheit (keine Panik)  mich nüchtern von Dir zu verabschieden. Nein, ich kann Dir auch nicht sagen, wo mein Stolz und meine Würde geblieben ist. Echt ein Jammer! ;) Sascha "

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Das Ende einer Freundschaft

Donnerstag, 13. Juli 2006, dieser Tage stand ich wahrlich nicht unter einem guten Stern. Nach dem Ausfall meines gesamten Equipments, - Handy, Computer und Auto -, war ich gezwungen schwerwiegende geschäftliche Rückschläge hinzunehmen die mir mit voller Wucht auch körperlich zusetzen. Stake Rückenschmerzen wurden mit mäßigen Erfolg durch Spritzen behandelt, Gichtattacken versuchte ich mit Diclac einzudämmen und meine seelischen Aufreibungen kurierte ich mit jeder Menge Scotch Whisky - der wiederum das verzerrende Feuer der Gicht mit Sauerstoff versorgte.

Dennoch sollte mir erst heute die wahre Bedeutung von Schmerz zuteil werden, als mir mein einziger Freund, oder besser Freundin - im platonischen Sinne (auch noch ein Thema) - die Freundschaft aufkündigte. Urheber dieser Aufkündigung mit anschließender Deformation, war und ist der neue Lebensgefährte meiner einsteigen Freundin, die den aufmerksamen Lesern unter Ihnen durch das Kürzel V. bekannt sein dürfte.

V. war gestern nach einem zweiwöchigen Aufenteilt aus Österreich zurückgekehrt wo sie bei ihrem aktuellen Partner – eine ehemalige Internetbekanntschaft – untergekommen war.

Mann möge mir diese Indiskretion und auch die folgenden nachsehen, doch ich versuche durch eine Chronologie der Ereignisse immer noch zu verstehen was heute passiert ist. Im Verlauf unserer Freundschaft hatte V. mehre Bekanntschaften und Partnerschaften. Immer hatte sie mich ihren Partnern als ihren platonischen Freund vorgestellt und deutlich gemacht wie wichtig ihr diese Freundschaft sei. Anfänglich zähneknirschend, wurde diese Freundschaft von jedem ihrer Partner schließlich akzeptiert. Es hatte auch niemals einen Anlass für Mistrauen gegeben. Wäre ich wirklich der Wolf im Schafspelz zu dem man mich heute machen wollte, so hätte ich mich bei der Intimität unserer Freundschaft schon vor Jahren verraten. Über ein Jahr hatte ich mit V. zusammengewohnt, lange Zeit sogar im selben Zimmer geschlafen, wir haben uns lachend und weinend in den Armen gelegen, uns alles anvertraut, wir standen unter Drogeneinfluss, wir streiten und versöhnten uns, doch heute ist alles zunichte gemacht.

Als ich heute nun arg Angeschlagen und unter Medikamenten und Alkoholeinfluss V. empfing wurde mir von ihr mit zuckersüßer Brutalität mitgeteilt dass sie nach Österreich ziehe und es für mich in ihrem neuen Leben keinen Platz geben könne. So etwas dürfte wohl für den gefestigten Menschen schwere Kost sein. Doch ich bin alles andere als gefestigt und schon garnicht heute. V. und auch ihr neuer Lebensgefährte, oder um V. zu zitieren, der Eine wussten das. Denn mir wurde unmissverständlich mitgeteilt dass der Eine über alle Einzelheiten unserer Freundschaft und meiner Person von V. informiert wurde und es für Ratsam hielt den Kontakt zu beenden. Die Kündigung der Freundschaft ist schwere Kost doch das ein mir Fremder über mich und meine so teuere Freund so verheerend Gericht hält, ist schwer, vielleicht sogar überhaupt nicht, verdaulich. Falls Jemand den Eindruck gewonnen hat das ich mich durch Alkohol und Medikamenteneinfluss zu schlechtem oder gar aggressiven Verhalten hinreißen lassen könnte, dem sei gesagt das ich zu den Handzahmen Trunkenen zähle. Dennoch wünsche ich mir, mich noch einmal nüchtern von V. verabschieden zu können. Vieleicht gestattet mir der Eine noch ein letztes Treffen ehe ich verbittert oder gänzlich dahingerafft bin. Zumahl ich, viel für die Zusammenkunft von V. und dem Einen beigesteuert habe. Die Reise zu dem Einen nach Österreich wurde von mir Finanziert und die Fotos die V. ihm vor dem Antritt dieser zukommen lassen sollte wurden von mir gemacht.

Doch ich schätzte meine Chancen stehen schlecht.


Montag, 10. Juli 2006

8:46

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"SMS Eingang 10.07.06 00:04"

"Happy birthday lieber Sascha!!! Wünsche Dir von Herzen alles Liebe, die sich in allem, was Dich umgibt, zeigen möge! Schön, dass es Dich gibt!!! Lass Dich feiern ... liebe Grüsse*. Deine V. :-)"


"SMS Eingang 03.07.06 08:17"

"Guten Morgen Sascha* habe gestern leider zu spät mitbekommen, hoffe, alles OK! Liebe Grüsse V."


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