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Sascha

 

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ENTE

Sonntag, 29. Oktober 2017, M. hatte wieder gezaubert. Köstlich, doch der Frust aß mit. Am Ende wohl mindestens ein Teller zuviel.

13:59


12,5 mg

Donnerstag, 26. Oktober 2017, neues Medikament im Sortiment. Hatte heute einwenig Glück, meine Hausärztin wurde von einem sehr verständnisvollen Kollegen verträten. Dieser verschrieb mir, nach dem ich diesen eine von mir angefertigte Excel-Tabelle mit meinen Blutdruckwerten der letzten Wochen vorgelegt hatte, Carvedilol.

Dieses Medikament soll meinen stark schwankenden Blutdruck wieder normalisieren. Der Arzt hatte sich, bezüglich meiner Krankenakte, gut eingelesen und recht schnell erkant dass diese Schwankungen keinen körperlichen Uhrsprung haben, sondern von meinen Nervösenunruhen und Angstzuständen herrühren.

Vielleicht hilft mir dieses Präparat ja sogar die Trinkerei in den Griff zubekommen.


Der brennende Korb

Mittwoch, 25. Oktober 2017, von einem Heißluftballon geträumt, der, just als er an meinem Fenster vorbeifuhr, Feuer fing und brennend in die Schlei fiel.

Ich sah die Menschen in dem brennenden Korb und hörte ihre Verzweiflungsschreie bis sie im Brackwasser ertranken.

Archiv -  26.08.2017


Unerwünschte Gratisdröhnung

Sonntag, 22. Oktober 2017, nutzte hier ein Fensterloses Badezimmer, in dem ein rund um die Uhr surrender Entlüftungsschacht seinen Dienst tut.

Diese Entlüftung, die sich wiederum über eine Länge von siebenundzwanzig Stockwerken erstreckt, ist -  gelinde gesagt - nicht auf dem neusten Stand der Technik. Selbstverständlich verirren sich daher in meinem kleinen Badezimmer dann und wann Geruchspartikel meiner Nachbarn – um es weiterhin maßvoll zu umschreiben; habe hier einen hohen Verbrauch an Duftkerzen. Doch gegen das was derzeit durch den Schacht zieht, ist kein Kraut gewachsen – Marihuana.

Leider ist THC so gar nicht meine Abteilung. Vermute mal das einer meiner Nachbarn das Zeug heimlich raucht oder dieser glaubt am Ende sogar besonders umsichtig zu sein. Mir ist jedenfalls schlecht. Hoffe das ist nur ein Besucher, sonst werde ich mich auf die Suche machen müssen.


Fünf

Samstag, 21. Oktober 2017 - 11:20, vollkommen graue und konturlose Tage. Oder um ehrlich zubleiben, ich hatte einfach nicht die Tatkraft, die Restwerte von Kontrast und Farben zu überragen. Zudem keine Eigentoleranz für öffentliches Hadern und Klagen. Der Blog ist halt doch nur Reflektion, statt Neumotivation.

"08:50"


Das Gift der Ratten

Montag, 16. Oktober 2017, so viel schwerer als der Verlust ist der Verrat zu verwinden.

Der Tod eines geliebten Menschen ist wie ein Blitzschlag oder ein Stich ins Herz, du lebst weiter oder gehst zugrunde. Ein erlittener Verrat durch einen geliebten Menschen hingegen, wirkt nach wie ein parasitäres Toxin. Ein Gift, das einmal injiziert, auf Lebzeit durch deine Adern zieht. Dieses Gift verunstaltet dich ganz langsam und läst dich für immer erblinden.

Keine Gegenmaßnahme wird wirksam sein. Nicht einmal der reinste und tugendhafteste Widerstand wird dich bewahren. Nein, nicht einmal die Vergebung wird dich zurück bringen!

"10:34"


Und weiter

Donnerstag, 12. Oktober 2017, ``wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her´´!

Das Lichtlein stand mir zu und das Irgendwo war schon lange in Verzug, dennoch schicke ich ein Dankeschön in den Äther. Stehe weiter auf Empfang!  

"13:39"

Das Foto ist heute, einfach nur ein Foto.

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Grenzgänger #1

Dienstag, 10. Oktober 2017, zu all dem Übel noch, die grelle Flamme des Irrsinns hinter den Augen.

Es heißt ja immer, Verrückte Menschen währen sich nicht des Wahnsinns bewusst, von dem sie beherrscht werden. Ich glaube allerdings, dass dieses Bewusstsein vom Grad des Wahnsinns und der jeweils persönlichen Divination von Irrsein abhängig ist.

Natürlich ist ein Waschzwang nicht normal und ich bin mir ziemlich sicher dass sich Howard Hughes seiner Zwangstörung in den unzähligen Stunden vor dem Waschbecken bewusst war. Auch logisch ist, dass der Drang zur Selbstverletzung unnormal ist und ebenso sicher bin ich mir, dass sich Marilyn Manson selbst auch nicht als normal betiteln würde. Im wird bewusst sein, das er ein Grenzgänger ist, zwischen dem Wahnsinns und der Welt der normal Denkenden.

Bei dieser Gratwanderung zwischen den Welten zweier Realitäten ist jeder Schritt gefährlich. Denn gewisse Grenzen überschreitet man nur einmal und ein Schritt in die falsche Richtung sind drei Schritte in die richtige Richtung. Die Betroffenen sind bei diesem Irrgang auf ein gutes Umfeld angewiesen, bestehend aus Menschen die durch Liebe und Verständnis eine Konstante schaffen. Doch das ist natürlich ein längst vergriffenes Bilderbuch. Die meisten Grenzgänger gehen diesen Weg alleine, denn natürlich ist dieser Pfad für alle beschwerlich.

Was mich betrifft, so hatte ich Glück und Pech. Ich habe eine Konstante - M.- und ich habe eine unberechenbare Variable - ``V´´! #.....

10:37


Es wert sein

Sonntag, 8. Oktober 2017, glaube nicht mehr daran. Doch bleibe noch ein Weilchen auf Empfang.

 "18:05"

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Kein Boot in Sicht

Freitag, 6. Oktober 2017, das Wetter – es sind bereits Tote zu beklagen - steht im Einklang mit meiner gegenwärtigen Gemütslage.

Noch am Dienstag voller Zuversicht und bereits am Freitag … .

Sie sind kaum noch zu ertragen, die nicht enden wollenden Runden in der bipolaren Achterbahn, inmitten des nicht enden wollenden Artilleriefeuers des Schicksals.

Da draußen ist bestimmt selbst heute irgendwo ein Regenbogen zu finden, doch ich habe keine Kraft mehr ihn zu suchen.

15:15


Ein Filmzitat zum Donnerstag

Donnerstag, 5. Oktober 2017, ``Wir werden ein größeres Boot brauchen´´! Manchmal illustriert ein Filmzitat, ein Geschehnis oder eine Lebenslage so prägnant auf den Punkt, dass es keiner weiteren Umschreibung mehr bedarf.

Seht selbst.

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Tod eines Avatars

Mittwoch, 4. Oktober 2017, wurde heute regelrecht aus meinem veralteten Verhaltensmuster herausgeboomt. Natürlich wieder EVE! Die Umstände total grotesk – fast wie im Leben. Dieser Weg der Alltagsflucht, ist für mich einfach nicht mehr vorgesehen.

Die Lebenswahrheit schlägt mir ins Gesicht und schreit, <<Wach auf, Arschloch>>!

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Oh Lord …

Dienstag, 3. Oktober 2017, ``weil ich viel zu oft die Farben misse …´´ . Gestern erst den Mangel an Farben beklagt und schon heute schlägt mir ein Regenbogen die Fensterscheibe ein – nur Allegorie. Doch es ist schon so, vieles von dem was ich heute in den Äther schicke, wird Morgen schon beantwortet oder in Frage gestellt. Da hat mich Etwas im Auge was?!

 15:36


Verbrannt weil

Montag, 2. Oktober 2017, über das ankommen und bleiben. Es stimmt schon, eigentlich ist Schleswig ganz hübsch. Doch so recht bewusst ist mir das noch nicht, wird es wohl auch nie werden. Vielleicht weil, Schleswig eine reine Vernunftentscheidung, oder – um ehrlich zu sein - ein inkonsequenter Neuanfang, war.

Vielleicht weil, ich nicht begreifen kann, das diese Stadt schon längst kein Etappenziel mehr ist.

Weil mir diese Stadt vom Schicksal aufgezwungen wurde und nicht der freie Wille mein Wegbegleiter war.

Oder vielleicht auch nur weil, ich nicht zur Ruhe komme, oder genauer, weil man mich nicht zur Ruhe kommen lassen will. Weill man mir nachstellt und Dinge vor die Tür stellt. Mich fortwährend mit Lügen konfrontiert und mir Fremdkosten injiziert. Weil hier, der Bau der Ratte war und dessen Gefolge hier immer noch zuhause ist.

Oder weil … ich viel zu oft die Farben misse und vergeblich in den Himmel blicke.

 "13:34"


Bereits diffus

Sonntag, 1. Oktober 2017, das war natürlich wieder alles anders geplant. Wieder einmal scheitert ein guter Plan an der mangelhaften Ehrbarkeit eines Menschen. Ziel sollte es sein, mit Gleichungen zu arbeiten, in denen diese missratene Variable – Mensch – ausfällt. Doch das ist schwer und gelingt erst ab einer bestimmten Masse. Der Oktober bereitet mir bereits jetzt Unbehagen.

 "10:29"


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