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Sascha

 

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Countdown

Sonntag, 31. Dezember 2017 - 18:30, habe mein Stativ bereits in Position gebracht, doch habe wenig Hoffnung brauchbare Fotos machen zu können; sehr viel Regen – doch wir werden sehen. Wünsche Euch einen guten Rutsch! ...

19:07


Grob-umrissen

Freitag, 29. Dezember 2017, die Sichtung einer alten Ratte. Das Emporlodern neuer Schmerzherde und das absonderliche Verhalten eines alten Weggefährten.

Sie gestalten sich bisher sehr hässlich; die letzten Stunden des Jahres.

"11:30"

 

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Vorverkauf

Donnerstag, 28. Dezember 2017, hatte am zweiten Weihnachtstag einwenig arg die Stunden gedehnt und viel erst gestern, ein wenig unsanft, aus den Weihnachtszauber.

Draußen erschallen wieder die ersten Feuerwerkskörper; der alljährliche Schwachsinn. Die stille Zeit ist bereits vertrieben.

20:00

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Appetitlich

Montag, 25. Dezember 2017, wieder ein unzureichender Versuch, einen Gaumenschmaus durch Fotos zu belegen.

14:50

14:49


Friedlich

Sonntag, 24. Dezember 2017, draußen schob der Wind das Wasser der Schlei, mit großen Gepollter, ostwärts. Doch hier drinnen bei uns, blieb alles wohlig und ruhig.

15:42


MERRY CHRISTMAS!

Samstag, 23. Dezember 2017, wünsche eine besinnliche und friedliche Zeit mit Euren Lieben!  

"16:46"


Kein Schönquatschen!

Freitag, 22. Dezember 2017, allezeit wiederkehrende Fotomotive, neben der Depression wohl die stärkste Konstante dieser Homepage.

Den Dom habe ich alleine im November viermal gepostet und das Schloss schon zweimal in diesem Monat, das ist sicher sehr langweilig für den einen oder anderen von euch. Sicher, das ist zum Großteil meiner Inaktivität zuzuschreiben und soll sich 2018 gewiss ändern, dennoch schenken mir diese altbekannten Motive immer neue Blickwinkel auf ein wunderbares und unumstößliches Faktum; jeder Tag ist ein einmaliges Geschenk.

Klinkt sicher einwenig nach Kitsch und für mich wohl auch arg untypisch, ist aber mein Ernst. Manchmal offenbaren sich die Allmacht und die Herzlichkeit in einer winzigen Divergenz. Erkenntnis aus einer Ambivalenz.

"15:41"


Down

Donnerstag, 21. Dezember 2017, tut mir wirklich leid, wenn ich hier den einen oder andern mit meiner Laune in den Weihnachtspunsch gespuckt haben sollte. War nicht meine Absicht!

Habe meine alljährliche Weihnachtsdepression immer noch nicht gänzlich in den Griff bekommen, bemühe mich aber um Zurückhaltung.

Ohnehin folgte dem Hadern inzwischen längst die Apathie; auch ein alljährliches Wechselspiel. Als hätte mir jemand die Leitung zu meiner Reststromversorgung gekappt, treibe ich teilnahmslos den Feiertagen entgegen.

"12:23"


Verkaufte Vorstellung

Mittwoch, 20. Dezember 2017, diese aufgezwungene Vorstellung einer Eintracht. Das, wie es sein müsste, Hochglanzfamilienformat in Dauerschleife und die unweigerliche Reflektierung auf die Realität.

Dann gibt es da ein Konzept von einem Kollektiv erschaffen, das dir jedes Jahr den Konsum als Lösung indoktriniert.

<<Kaufe und vergesse, kaufe und verdränge, konsumiere auf das wir partizipieren>>, schallt es mir aus jeden Werbeblock entgegen. ``F... ´´!

"19:10"


Psychosomatik

Dienstag, 19. Dezember 2017 19:53, Magenschmerzen, schon seit Stunden. Schätze mal dass ich 2018 nicht um eine Magenspiegelung herumkomme – würde mir lieber meine Kniescheibe mit einer schmutzigen Bohrmaschine punktieren lassen - unnarkotisiert!

Wohl reine Kopfsache.

Apropos Kopf, vermute genau in diesen den Treibsatz meiner Erkrankungen, selbst solche wie das Karpaltunnelsyndrom. Würde es mir gelingen diese negative Dynamik umzukehren, wäre ich so etwas wie ein Shaolin-Kampfmönch. Nur Wie?

16:50


Kein Entkommen!

Montag, 18. Dezember 2017, jetzt sind es nur noch sechs Tage und mir ist so gar nicht weihnachtlich zumute. Ihr sagt, ``komm schon, das ist ein Familienfest´´!? Ich sage, unsere Familie hat sich dieses Jahr auf zwei Mitglieder dezimiert.

Erstes Weinachtfest ohne Dora. Nach ihrem ableben!

Wäre gerne weit entfernt von dem ganzen Trubel. Kämen wohl nur moslemische oder buddhistische Länder in Frage, die zudem – und das wäre wohl schwierig – von der Weihnachtskonsummaschinerie unkorrumpiert sein müssten.

Das wäre doch mal eine nette Idee für einen Reiseanbieter, – Exklusivreisen für Weihnachtsmuffel, garantiert kein Santa Claus in Sicht!

Schätze mal, dass sich die Auswahl der Länder, mit der Rücksichtnahme auf Leib und Leben, stark reduzieren würde. Oh du Fröhliche ….. .

"15:51"


In der Kürze …

Sonntag, 17. Dezember 2017, melde mich zurück und wünsche, all meinen Freunden dort draußen, einen friedlichen und gemütlichen dritten Advent.

15:50


Im roten Bereich

Donnerstag, 14. Dezember 2017, es ist wohl schon aufgefallen, ich hinke derzeit einwenig meinen Einträgen hinterher.

Habe mir mit den Rückblicken selbst die Motivation entzogen. Beziehungsweise mit den Vorsatz diese chronologisch zu gestallten. Um die Reihenfolge der Ereignisse halbwegs beizubehalten, müsste ich schon wieder über meinen ``Vater´´ schreiben und gleich im Anschluss über den Tot von Dora.

Sicher es wären jeweils nur wenige Zeilen erforderlich, doch es ist gut möglich dass meine Grenzwerte an Wut und Trauer bereits überschritten sind.

"18:24"


Weihnachtszauderer

Mittwoch, 13. Dezember 2017, es ist wahr, Titel wie mein gestriger passen nicht in die Adventszeit. In die Zeit der Nächstenliebe und Vergebung. Doch leider wird mir auch nicht die Zeit zu Vergebung gewährt. Es wird immer weiter gespottet und intrigiert, immer weiter paktiert und manipuliert, immer weiter gelogen und gestohlen, immer weiter.

Wie soll ich mich dann der Schadenfreude erwehren, wenn ich sehe wie einer dieser heuchlerischen Philister, aus den Reihen meiner Feinde, zum Opfer seiner eigenen Gier und Arglist wird und fehlt in Ansehen und Rang. Wenn ich sehe wie sie bröckelt diese Maske vor der Fratze.

Doch genug, ich werde mich beherrschen und besinnen müssen um der Weinacht eine Change zugeben. Werde daher den Jahresrückblick auch aussetzten und zu einem späteren Zeitpunkt wieder weiterführen.

"11:02"


Kackvögel

Dienstag, 12. Dezember 2017, erfuhr Anfang der Woche, dass erst neulich einer dieser philisterischen Kackvögel vom Himmel fiel. Das gefällt mir und ich bin mir sicher, es werden noch weitere Vögel fallen, in ein Meer aus Ammoniak.

Ja sicher, das ist schon arg kryptisch und auch nicht sehr sympathisch, doch allemal kathartisch.

"14:40"

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Schnacker

Montag, 11. Dezember 2017, bin noch so unfähig, meine Träume zu leben. Mache mir jeden Tag Gedanken über den Ausbau eines Fotosystems, vergleiche Preise und Lichtempfindlichkeiten, doch wenn sich draußen Motive auftun, öffne ich ein Fenster, mache ein Foto, und schließe wieder das Fenster.

Diesen Schweinehund gilt es totzuschlagen.

09:02

Der ``Schnee´´ blieb nicht lange liegen!


mal ´nen Kinderfilm

Sonntag, 10. Dezember 2017, nach vier Folgen Taboo in folge mit Tom Hardy brauchte ich am Abend etwas buntes und liebenswertes, der Kinderfilm BaymaxRiesiges Robowabohu, von Disney, war da genau das Richtige.

"14:40"


Persönlicher Jahresrückblick 2017 #3

Samstag, 9. Dezember 2017, worum es heute geht, hatte ich bereits in meinem ersten Jahresrückblick angeschnitten. So ziemlich genau vor einem Jahr, traten Symptome in meinen Händen auf, die ich irrtümlich mit der Gicht in Zusammenhang brachte. Ein täglich zunehmendes Taubheitsgefühl in den Fingerspitzen, so las ich schließlich in den Internetforen, könne in einzelnen Fällen auch bei einer Gicht auftreten. Erste Zweifel dieser Eigendiagnostizierung traten bei der Zunahme der Symptome auf, ein Anschwellen und Versteifen der Hände mit einem fortwährenden Kälteempfinden in den Fingerspitzen. Versucht euch einfach an euere letzte ausschweifende Schneeballschlacht ohne Handschuhe zu erinnern und ihr kommt dem was ich empfand ziemlich nahe. Spätestens als ich im Januar meine Beschwerden bei der Behandlung in der Ostseeklinik schilderte und als Antwort lediglich ``das ist etwas Anderes´´ erhalten hatte, war die Gichttheorie Geschichte.

Eine erneute Internetrecherche brachte schließlich ein Furcht einflössendes Wort hervor – Karpaltunnelsyndrom. Es war bereits Februar, als ich meine, ein wenig unmotivierte, Hausärztin zu einer Neurologen-Überweisung bugsieren konnte. Doch das Warten solle noch kein Ende haben, da kein Neurologe im Umkreis von hundert Kilometern, einen Termin unter einem halben Jahr Wartezeit vereinbarte. Doch mittlerweile waren die Beschwerden so unangenehm geworden, dass ich unmöglich noch bis Juli hätte warten können. Aus einem unangenehmen Empfinden war Schmerz geworden, Greifen oder gar zupacken war nicht mehr möglich und eine Schlaflose Nacht folgte der nächsten. Bei nochmaligem Nachhacken bei meiner drögen Ärztin, erhielt ich eine Dringlichkeits-Nummer mit der es mir gelang einen Termin bei einem sehr netten Neurologen in Eckernförde für den 28.03.2017 zu erwirken, von dem ich wiederum eine Überweisung für eine neurologische Klinik in Kiel erhielt, die schließlich das besagte Karpaltunnel-bla-bal diagnostizierte – nebenbei bei mir inzwischen sehr ausgeprägt.

Ja sorry, das ist alles nicht so spannend, wollte nur veranschaulichen was für ein Hickhack das alles war.

Um es ein wenig abzukürzen, am Ende wurde ich sehr nett und kompetent von Herrn Doktor Siemens in Eckernförde behandelt und operiert – zweimal. Die rechte Hand im Mai und die linke Hand im Juni dieses Jahres. Beide zugleich zuoperieren wurde mir nicht empfohlen. Hatte mir als Linkshänder zuerst die rechte Hand operirren lassen, obgleich ich mich von Anfang an gut aufgehoben wähnte. Ich wurde beide Male voll Narkotisiert und konnte jeweils noch am selben Tag die Klinik verlassen. Der Wundschmerz war nie ein Thema und ich nahm zu keinem Zeitpunkt Schmerzmittel in Anspruch. Heute ist die rechte Hand gut regeneriert nur die linke Hand weist noch ein leichtes Taubheitsgefühl in der Spitze meines Mittelfingers auf. Wahlnüsse kann ich derzeit noch nicht, wie einst mit bloßen Händen, knacken und Gurkengläser reiche ich an meine M. weiter.  

Auf das Warum und Woher habe ich auch keine kompetente Antwort. Oft bekommen Boxer oder Bauarbeiter die mit Pressluftgeräten hantieren müssen das Karpaltunnelsyndrom. Allerdings vermute ich, dass die permanente Anspannung in mir die Nerven zerborsten haben könnte – laienhaft ausgedrückt.

Archiv -  01.07.2017

Archiv -  16.05.2017

Archiv -  19.01.2017


Selbst erschaffendes Idyll

Freitag, 8. Dezember 2017, wir mussten heute zwei Schrecksekunden überstehen. Am Ende alles halb so wild.

Doch der Puls blieb vom glimpflichen Ausgang unbeeinflusst. Die Trägheit des Blutes und die Hochsensibilität des Nervenkostüms, erzeugt eine innere Unwucht.

Vielleicht normalisiert das Wochenende wieder den Blutdruck. Bis … .

"17:00"

Jedes Foto mit Rand ist auch vergrößert im Bestand. Einfach anklicken!

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Noctilux

Donnerstag, 7. Dezember 2017, habe mich heute einwenig in meine Tagträume verrannt, bis ich am Abend zwischen meiner Gegenwart und Zukunft aufgerieben wurde. Da gibt es eine wunderbare Illusion von meiner Zukunft, die ich zur Realität machen könnte. Nur ein Fingerbreit und zugleich ein Lichtjahr entfernt. Muss nur den Unterschied zwischen Visualisierung und Verträumtheit erfassen.

"17:22"


Frust Durst

Mittwoch, 6. Dezember 2017, war seit gut vierzehn Tagen, Alkohol betreffend, ziemlich enthaltsam. Doch heute wäre bei mir eine gute Flasche Scotch nicht sicher. Zum Glück kein Tropfen im Haus. Gewiss da gab es eine schlechte Nachricht, böse Erinnerrungen und natürlich obendrein die Vorweihnachtszeit, doch eventuell wäre so oder so eine dunkle Woge über mich hineingekrochen. Zyklen einer Depression!

"17:30"

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Persönlicher Jahresrückblick 2017 #2

Dienstag, 5. Dezember 2017, noch im Dezember 2016 hatte der ewige Stalker, mein ``Vater´´ nette Weihnachtsgrüße – ob wir den Krieg wollten und er kämme mal gleich vorbei etc. - auf der Mailbox meiner Mutter hinterlassen. Im Februar - 20.02.17 - lies dieser dann, Habseligkeiten von M. und mir aus dem von ihm annektierten Apartment in Andalusien, im Eingangsbereich der von uns bewohnten Apartmentanlage hier in Schleswig abstellen. Ohne Aufforderung und Ankündigung. M. hatte durch Zufall einen Koffer erkant als sie vom Supermarkt wiederkam.

Diese Aktion verfolgte natürlich nicht das Ziel, uns unser Eigentum wieder zukommen zu lassen, sondern uns lediglich zu demütigen. Deutlich wurde diese armselige Intention auch durch die Gegenstände die sich in den wenigen Kisten und Koffern befanden – siehe Foto. Kurz gesagt, nichts was uns wirklich etwas bedeutete hatten wir in diesen vorgefunden. Unterwäsche, Socken, Badezimmerutensilien etc, etc. Das erzeugt schon ein schon sonderbares Empfinden, wen du deine eigene Unterwäsche und Sonnencrem in einem Treppenflur vorfindest, von irgendwelchen Handlangern dort abgestellt. Dinge die aus deinem eigenem, rund zweitausendachthundert Kilometer entfernten, Domizil stammen, für das auch  du Jahre deines Lebens geschuftet hast. Selbstverständlich gibt es für solch eine Aktion weder irgendeine Rechtliche Grundlage noch eine Moralische Fundierung, sie lässt lediglich die Fratze der Seele meines ``Vaters´´ erkennen.

Auch war und ist das natürlich nicht das Ende dieser Geschichte, doch für heute habe ich schon zulange zurückgeblickt.

Archiv -  20.02.2017


Dämonenstunden

Montag, 4. Dezember 2017, derzeit wieder zunehmend Schlafgestört. Hoffe auf die Mondtheorie, denn dieser ist wieder abnehmend. Brauche durchschnittlich mit Glück drei Stunden um in den Schlaf zu finden, bei kalter Matscheibe. Würde ich gegen drei Uhr morgens noch beginnen durch das Nachtprogramm zu zappen, wäre jede Nacht verloren. Zum lesen sind mir meist die Augenlider zu schwer und andere Aktivitäten, …. lassen wir das. Das sind jedenfalls derzeit sehr bekümmernde bis beunruhigende Nächte. Denn zudem öffnen sich ja, wie ihr wisst, gegen drei Uhr morgens immer die Portale.

"17:26"


Same procedure

Sonntag, 3. Dezember 2017, wandte für den ersten Advent das gleiche Konzept wie letzten Sonntag an. Der heutige Sonntagsfilm; Jackie: Die First Lady, mit der wunderbaren Natalie Portman. Mochte vieles an den Film;

  • den Soundtrack, der den freien Fall einer Nation in das Entsetzten betonte

  • die Farbkomposition, die einen ziemlich zügig in das Jahr 1963 zurückführte

  • die Pietät des Films

  • die kleinen doch gut ausgeleuchteten Details einer großen Tragödie. ….

Dinge die mich weniger ansprechen, habe ich beim erstmaligen ansehen nicht gefunden. Werde diesen Film sicher noch einmal die Möglichkeit bieten mich zu enttäuschen.

15:16


Persönlicher Jahresrückblick 2017 #1

Samstag, 2. Dezember 2017, hatte mich vom 04.01.2017 bis zum 07.01.2017 einer Stationären Behandlung in der Helios Ostseeklinik Damp unterzogen. Ziel war es, meine  vermaledeite Gicht, an der ich nun schon seit 2003 leide, in den Griff zubekommen, oder diese zumindest - und darauf sollte es am Ende hinauslaufen - besser zu verstehen.

Es war unter anderem die fragwürdige Kompetenz eines Hausarztes aus Schleswig – mein erster Versuch hier in SL einen Arzt zu finden – durch die ich mich veranlasst sah diese viertägige Untersuchung anzugehen. Dieser Arzt hatte mir Mitte 2016 fahrlässig diagnostiziert, das ich überhaupt nicht an einer Gicht leiden würde, da meine Harnsäurewerte fast im Normbereich sein und meine Medikamentierung abgesetzt. Der niedrige Harnsäurespiegel war eindeutig auf meine Zeit in Spanien zurück zu führen, doch ich sollte spätestens im November 2016 sehr schmerzhaft spüren dass ein solcher Normwert bei einer chronischen Gicht unbedeutend ist. Die Gicht war nicht nur mit aller Macht zurückgekehrt sondern hatte sich scheinbar auch noch auf andere Gliedmassen ausgedehnt. Fußgelenke, Knie und selbst die Hände schienen jetzt betroffen zu sein. Die Hände zumindest, doch das sollte ich erst Anfang 2017 erfahren, waren von einer anderen Krankheit betroffen, doch dazu zu einem andere Zeitpunkt mehr.

Der Aufenthalt in der Ostseeklinik war geradezu luxuriös, ich hatte ein Zimmer mit Ostseeblick ganz für mich allein. Die Schwestern und die Ärzte waren zu jedem Zeitpunkt  höflich sowie zuvorkommet. Dennoch sollte das Schlussresümee des Chefarztes, nach Abschluss aller Untersuchungspunkte, eher bitter ausfallen. Dieser hatte mir mit grausigem Anschauungsmaterial sehr früh veranschaulicht, das meine Kategorie der Gicht lange nicht die schlimmste sei, doch das diese nun einmal chronisch ist, das ich sie zudem mit dauerhafter Medikamentierung und einer Umstellung der Ernährung, zwar eindämmen doch wohl nie mehr richtig los werden kann. So muss wohl einfach klar kommen mit den täglichen Zipperlein und die gelegentlichen Totalausfälle ertragen.

Heute, 331 Tage später, ist der Stand der Dinge bezüglich der Gicht, wieder auf dem Niveau von 2015. Also sehr okay, ich habe einen neuen Hausarzt - auch nicht der Hit - und halte mich ziemlich an meine Ernährungstabelle – Brokkoli ist böse, wer hätte das gedacht!

Archiv -  06.01.2017

Archiv -  05.01.2017


Blaue Stunde 

Freitag, 1. Dezember 2017, sonderbarer Tag; ein Arztbesuch, eine schlechte Nachricht, eine ausgebliebne Nachricht, ein beunruhigendes Telefonat und eine abgefahrene blaue Stunde.

Keine sorge, heute fällt der allegorische Wetterbericht aus. Werde mich diesen Dezember ohnehin bemühen die Einträge wieder ein wenig definierter zu gestallten und vor allem die dröge Wiederkehr der Themen einzudämmen. Verner wird es so etwas wie einen persönlichen Jahresrückblick geben. Mal sehen.

16:17


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