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Samstag, 30. Juni 2007

 

15:40

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Freitag, 29. Juni 2007

 

15:27

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Donnerstag, 28. Juni 2007

 

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Mittwoch, 27. Juni 2007

 

21:40

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Sonntag, 24. Juni 2007

Formatiert

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Samstag, 23. Juni 2007

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Versuch zwo

Donnerstag, 21. Juni 2007, Errichtung einer fiktiven Alternative.

Könnte all meine Angestellten kündigen; mein Auto verkaufen; mit dem Bus zum Arbeitsamt fahren; mich auslachen lassen; meine Wohnung verkaufen; mit dem Bus zum Arbeitsamt fahren; mich als Arbeitnehmer einfügen; eine Mietwohnung beziehen; mich verlieben; mich auslachen lassen; einen Grammatikkurs belegen; schreiben was keiner lesen will; wieder mit dem trinken anfangen; schreiben was keiner lesen sollte; einen Verleger finden; noch mehr trinken; meinen Verleger verlieren; trinken; Frauen in Bars anquatschen; mich ohrfeigen lassen; einen Herzanfall erleiden; weiter trinken; einen Herzanfall erleiden; liegen bleiben.

Ach Scheiße!

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Liegen bleiben

Mittwoch, 20. Juni 2007, jegliche Dynamik, zum  gehaltvollen Denken, ist verbraucht. Alle brillanten Lebenslügen sind entwertet. Das nötige Quäntchen Naivität, umgebracht. Mein Lächeln totgeschlagen. Meine Liebe, verraten und verbrannt. Das Gute in mir, herabgewürdigt. Das Böse zu schaugestellt. Und so weiter und so weiter.

Dennoch müsste ich ganz Gut mit alledem leben können, wie so viele da draußen. 

Könnte doch eine Hypothek aufnehmen; mich verlieben; ein Haus Bauen; mich verloben; mich fortpflanzen; ein Kombi kaufen; Heiraten; meine Sekretärin vögeln; meine Frau belügen; meine Sekretärin vögeln; mich scheiden lassen; mein Kind zum Wochenende abholen; wieder mit dem Saufen anfangen; meine Sekretärin zur Abtreibung überreden; meine Sekretärin entlassen; meine neue Sekretärin vögeln; Pleite gehen; ein Herzanfall erleiden; mich wieder aufrappeln; wieder sonntags zum Gottesdienst gehen; mir ein runterholen; ein Herzanfall erleiden; liegen belieben.

13:27

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Dienstag, 19. Juni 2007

 

13:58


Montag, 18. Juni 2007

 

12:29


Zeig mir deine Freunde und ich sage dir wer du bist

Donnerstag, 14. Juni 2007, sei verflucht,  wer immer du auch warst der diesen Satz auf dem Gewissen hat!

Und an alle Wiederkäuer verbrauchter Rhetorik da draußen, ich möchte nicht wissen, wer diesen Satz geprägt hat. Also untersteht euch, mir seinen Namen in mein Kommentarfeld zu schreiben.

Mit Vorliebe demontiere ich, derlei Sinnsprüche und arrangierte sie neu. Die Ergebnisse sind ebenso sinnentleert wie ihre Vorgänger.

Ob ich mich meiner Freunde schäme, fragen Sie mich? Ich habe ja nicht einmahl Freunde, derer ich mich schämen könnte!

Es ist mir zu keinem Zeitpunkt meines Lebens gelungen, einen anschaulichen Freundeskreis anzugehören.

Das lässt wohl tief blicken! Zu tief.

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Mittwoch, 13. Juni 2007

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Das Zucken

Dienstag, 12. Juni 2007, war dieser psychotische Oberinspektor, in den alten Pinke-Panther-Filmen, nicht zu komisch! Stets derselbe Dauerwitz mit dem zuckenden Augenlied als Vorbote eines Nervenzusammenbruchs?

``Ha, Ha, Ha!``

``Ha, Ha!``

``Ha!``

``..!``

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Partielle Schönheit

Montag, 11. Juni 2007, sie war rein objektiv gesehen gewiss eine attraktive Frau und dis obwohl ihr Gesicht allzu deutlich die Physiognomie ihres Vaters in sich barg. Dieser Mann, den ich im Gesicht dieser Frau zu erkennen glaubte, musste man seiner Zeit sicher mit Vorsicht begegnen. Eine glimmende Intelligenz, in schelmischen Augen gebannt, umschlossen von einem Schatten. V e r s t ö r e n d!

Ich versuchte mich von dieser Irritation zu befreien und betrachtete die Ohren dieser Frau - ja, ich betrachtete wirklich die Ohren, zu den Brüsten komme ich später. Diese Ohren ragten sehr selbstbewusst aus dem schwarzen, lockigen Haar hervor. Sie wirkten wie kleine Bollwerke, die sich von jeher gegen diese sie umschließende Übermacht erwehret hatten.

Ihr Mund hingegen wies sich durch keine wehrhaften Merkmalle aus, ganz ihm Gegenteil. Eine zierliche, benetzte Falle, die von tiefen Nase-Lippen-Furchen flankiert war.

Drohend erhob sich über diese sinnliche Verheißung ihre Nase, die wiederum ganz aus dem Uhrsprung ihres Vaters gewachsen war.

Von der entlohnten Suche, nach verborgenen Verlockungen angetrieben, wanderte mein Blick über ihre Schultern zu ihren Brüsten, die sich unter dünnen, schwatzten Seidenstoff absolut symmetrisch abzeichneten.

Ein schlechtes Gewissen plagt mich stets nach solchen Blicken - selbst wenn diese nur Sekunden währte. In den meisten Fällen suche ich nach solchen Vergehen immer den Augenkontakt, um sicherzustellen meine Begierde nicht vollends denunzieren zu haben.

Es ist nicht nötig mir zu schreiben, wie töricht dieses Verhalten ist! Habe ich doch hinter dem Schatten das glimmen gesehen,  es hatte dort auf mich gewartet.

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Luzifer an der Windschutzscheibe

Donnerstag, 7. Juni 2007, ich hatte mich durchgerungen einen Arzt aufgesucht, um dessen Diagnose wie ein Mann entgegenzunehmen. Einzig mein selbst ausgeführter Entzug gab mir - unter der Last meines mir offenbarten Krankheitsbildes -, die nötige Standfestigkeit den Rest des Tages entgegen zuschreiten. Als ich mein Auto erreichte, fand ich unter dem Scheibenwischer – wäre es doch nur ein Strafzettel gewesen – eine Werbekarte von meiner Lieblingssorte Vodka.

Doch der Prüfungen nicht genug!

Nachdem ich geradezu in mein Büro geflüchtet war, wurde mir – von einem sehr verängstigten Geschäftspartner – ein neues Problem offenbart, dessen Ausmaß von geradezu elementarer Bedeutung ist. Dieses Problem wird mich auf vielerlei Hinsicht prüfen. Welchen Weg zur Lösung werde ich gehen und werde ich dem Durst widerstehen können?

23:55:16, aus Trotz trinke ich noch immer nicht. Dienen mir doch die Kniffe des Verräters nur noch als Ansporn.

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Einmal ohne

Mittwoch, 6. Juni 2007, ein Tag ohne Wert eine Tat ohne Wirkung ein Wort oder Aussage ein Leben ohne Sinn eine Liebe ohne Hoffnung ein Freund ohne Rücksicht ein Geschäft ohne Profit eine Stimme ohne Gehör ein Projektil ohne Ziel eine Begierde ohne Objekt ein V 8 ohne Super eine liebevolle Geste ohne Beachtung ein Angestellter ohne Achtung ein Text ohne Punkt und Komma

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Einrad ohne Sattel

Dienstag, 5. Juni 2007, alles gerät aus dem Ruder, Ungleichgewicht treibt mich voran. Dennoch ich reiße weiter meine Possen. Fahrer ein Einrad ohne Sattel, während ich Kettensegen jongliere. Angstschweiß verflüssigt meine Schminke und läuft mir in die Augen. Mein Hut brennt.

Kein Lachen dringt zu mir hervor. Mir scheint ich bin einer von jenen Clowns, deren Komik aus Tragik erschaffen wurde. Jedes Kind kennt den Ablauf meiner Nummer, das Schicksal meiner Figur und den Wert meiner Darbietung. Dennoch – oder gerade deshalb – trete ich weiter die Pedale und greife ohne Zuversicht in ein bedrohliches Nichts.


R a u m b e s c h a f f u n g  T ei l  2  T e i l 5

Montag, 4. Juni 2007, <<… der Käufer, ist dem Notar bekannt…>>. 

Die Leere in mir, verhält sich proportional zu den Quadratmetern meines Eigentums.

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"Kommentar Sonntag, 3. Juni 2007 23:40:15"

´´Oh, Du armes Schwein, aber Du bist doch nicht allein!

Dein Freund Ortwin``


Das Videoorakel

Sonntag, 3. Juni 2007, habe da eine Idee für eine Videoinstallation. Mann stelle sich, einen schwarzen Fernseher in einem weißen Raum, vor. Dieser Fernseher müsste mit einem Bewegungssensor verbunden sein, sodass dieser sich flugs einschaltet, sobald man vor ihn  tritt. Ich sehe vor mir, wie ein blasser, alter Mann, auf der schwarzen Mattscheibe erkennbar wird und wie dieser nach wenigen Sekunden emotionslos nur ein einziges Wort von sich gibt, ehe sich der Fernseher selbst ausschaltet.

Mit diesem Wort könnten sicherlich fast alle uns plagenden und verzehrenden Fragen beantwortet werden. Doch ich bezweifele, ob dies wirklich unser Wunsch ist.

<<Werde ich sie jemals wieder sehen>>?

<<Niemals>>!

<<Könnte ich ………………………>>?

<<Niemals>>!

<<Wird es mir möglich sein…...............>>?

<<Niemals>>!

<<Niemals>>!

<<Nimmermehr>>!

<<Huch>>!

Ja, schon gut, Edgar Allen möge mir vergeben.

Aber im Ernst, das wäre doch nun wirklich ein zeitgemäßes Orakel, Oder?  Denn wer von uns würde heutzutage noch auf einen qualmenden, zudröhnenden Stein hören.

 

Obwohl ……..


Schlafen

Samstag, 2. Juni 2007, die Welt in meinen Träumen ist weitaus schlüssiger, als die bizarre Realität meiner Gegenwart. Ich blicke in einen trüben, Licht verschlingenden Weiher und erkenne mein Gesicht.


Und wieder

Freitag, 1. Juni 2007, wieder ein neuer Monat, ein neuer Vorsatz. Ungeliebte Todgeburt, Minnesang einer missratenden Seele.


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