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Sascha

 

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Montag, 30. Mai 2011

 

16:13

15:51

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12:27

12:13


Sonntag, 29. Mai 2011

 

15:02

14:42

 

14:41

14:30


Blamage beim Tischkicker

Samstag, 28. Mai 2011, fühle mich trotzt all der mir entgegen gebrachten Duldsamkeit  meines Umfeldes, deplatziert. Es schein als wäre ich der Einzige, der meine Gegenwart nicht erträgt.

Trat von einem Fettnapf in den nächsten, während ich die lautesten Zoten von mir gab. Der Depressivste ist immer der lauteste.

Tischkicker mitgepeilt, ich war der schlechteste Spieler am Tisch, der älteste und doch der albernste.

Mann hat mir heute meinen Großcousin in den Arm gelegt. All meine Ängste, das Kind könne meine innere Zerrissenheit spüren und, von dieser verunsichert, anfangen zu schreien, waren unbegründet. Offenbar fühlen sich Kinder bei mir ebenso geborgen wie Tiere. Ein Beweis dafür das die, viel gepriesenen Instinkte von Kindern und Tieren, nicht viel Taugen.

00:51, fasse heute denselben, von mir missachteten, Entschluss wie gestern, mich mehr zurückzunehmen.


Freitag, 27. Mai 2011

12:37


Und was kommt dann?

Dienstag, 24. Mai 2011, landete am Samstag in Malaga. Den Sonntag so gut wie verschlafen. Den Montag einer wichtigen Verpflichtung nachgegangen. Heute ebenfalls sehr viel rumgelatscht für eine weniger wichtige Verpflichtung. Heute sowie, wie die letzten drei Tage, an dieser Homepage gearbeitet. Bin gezwungen alle Seiten zu bearbeiten, da von mir gewählte Schrifttypen nicht mit allen Browsern kompatibel sind.

Hoffe aber bis Juli, ja ich bin nicht der Schnellste und ja zudem dilettantisch, wieder online gehen zu können. Befürchte aber, dass meinen Dilettantismus meiner Feigheit zuspielt. Warum mit diesem ganzen Scheiß online gehen? Finde immer noch keine schlüssige Antwort auf diese Frage.


Verweigert

Montag, 16. Mai 2011, habe die Wohnung nicht verlassen. Das bisschen, was ich heute zum Geschäft beizutragen hatte, konnte ich von Zuhause leisten. Habe mich die meiste Zeit mit meinen am Samstag von Amazon erhaltenden Kindle beschäftigt. 16% von, die Blutlinie von Cody Mcfadyen, gelesen, elektronische Bücher schon irgendwie befremdend. 16%, keine Ahnung, welche Seite das sein soll oder wie viel Seiten der Roman insgesamt hat. Aber das Kindle hat sehr viele Vorteile. Bin ich mit diesem Roman fertig, bestelle ich mir von meiner Couch mit einem Tastendruck die Fortsetzung und kann nach drei Wimpernschlägen weiterlesen. Das Gerät ist so dünn wie ein Bleistift, die Betriebsdauer – bis zu drei Wochen – ist unschlagbar und so weiter. Hatte es mir für meine bevorstehende Reise bestellt, doch lese so viel wie schon lange nicht mehr. Könnte auch an den Roman von Mcfadyen liegen, netter Thriller, nicht genial, aber liest sich gut. Bin ohnehin nicht mehr für verkopfte Literatur tauglich.


Selbstprüfung am Tag der Sühne 

Montag, 2. Mai 2011, hätte es, nach meinem gestrigen Besäufnis - mit aufkommenden Nebenwirkungen - ruhiger angehen lassen sollen. Doch ich war genötigt recht früh nach Schleswig zufahren. So fuhr ich den, nach nur vier Stunden schlaff, mit dienlichen Medikamenten intus, meinen Tagesaufgaben entgegen. Ich habe diese Aufgaben, auch allesamt, ohne dass mir etwas anzumerken gewesen wäre, abgearbeitet und mich gegen sechzehndreißig wieder auf den Weg nach Hamburg begeben, um einen geschäftlichen Termin um achtzehn Uhr, bei dem man mich wie ich erst später erfuhr, versetzte, wahrnehmen zu können.


Beklemmung, Rosbife und Vodka

Sonntag, 1. Mai 2011, in der Krawall-Hauptstadt Hamburg geblieben. Keinen Fuß vor die Tür gesetzt, war auch besser so und doch; meine schwelende Nervosität erreichte bereits gegen Mittag ihren Höhepunkt und wurde von mir vergeblich mit Alkohol behandelt. Habe mir zudem noch einen schlechten Film angesehen – Machete. Natürlich ist dieser Film bis zu einem gewissen Grad absichtlich schlecht. Ja, sicherlich, es ist eine Satire und ich bin durchaus fähig mich für guten Schund zu begeistern, doch Machete, na ja. Könnte auch mit dieser mich peinigenden Unruhe zusammenhängen. Gegen Mittag sehr viel blutiges Rosbife vertilgt. Gar nicht gut für meine Gicht. Auch eine Möglichkeit der Selbstzerstörung. Danach unfreiwillig auf dem Sofa eingeschlafen. Wurde zum Glück telefonisch geweckt. Weiter getrunken und mir das Promi-Dinner auf Vox angesehen warum auch immer. Wahrscheinlich nur, um weiter trinken zu können. Als Dittsche lief, vom Sofa ins Bett umgezogen, sehr betrunken. Gegen drei Uhr morgens gebrochen, um nicht weiter ins Detail zu gehen, der Alkoholiker in mir, machte das Rosbife für diese Schweinerei verantwortlich. Ich habe die Schnauze voll.


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