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Sascha

 

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Unaussprechlich

Mittwoch, 30. Mai 2012, wieder weist mein Blog große Lücken auf. Den ich hatte weder Motivation die interessanten Themen mit martialischen Metaphern - abgesägte Schrotflinte, Fleisch in Brocken - zu umschreiben, noch das Ausmaß der Stagnation – der Geschmack des Wahnsinns auf der Zunge - zu illustrieren. Nicht schon wieder.

Der heutige Tag fällt wieder unter die Kategorie der Stagnation und ich befürchte der morgige auch. Denn ich habe wieder mit längst von mir gewiesenen Menschen zu schaffen.

Eines ist neu, der kleine und der Ringfinger meiner linken Hand sind seit zwei Tagen taub – keine Metapher.


Ich ahne es bereits

Donnerstag, 24. Mai 2012, der heutige Tag wurde zu sehr von den morgigen beherrscht. Eine Ungerechtigkeit erwartet mich morgen.


Kryptisch doch typisch

Mittwoch, 23. Mai 2012, das Ohr halb abgekaut, der Klarlack abgeplatzt und das Fleisch ohne Empfinden.

Keine Zeit für lange Sätze, den Diablo hat mich wieder.


Mein Senf

Dienstag, 22. Mai 2012, ich bin selbstverständlich für die Bewahrung des geistigen Eigentums. Die neuen Konzepte der Piraten sind diesbezüglich bestenfalls utopisch und nichts anderes Wahlpropaganda für Ignoranten.

Ich bin gegen die von der GEMA angezettelten Zensur im Internet, obgleich ich zu keinem Zeitpunkt für kostenfreie Downloads war. Die sich auf meinen Rechnern befindenden Daten sind alle legal erwoben. Doch wen Musiker in Deutschland auf ihren eigenen Seiten, ihre Musik nicht posten dürfen, nur weil die beschissene GEMA daran partizipieren möchte, ist das ein verfluchtes Unrecht.

Ich glaube das Organisationen, wie Anonymus eine logische und sinnvolle Entwicklung sind. Doch leider geht bei Anonymus derzeit einiges schief. Was ist aus dem Widerstand gegen Scientology und Facebook geworden? Warum werden die Mächtigen geschont und die einfachen Benutzer gemaßregelt? Vielleicht weil jedes Arschloch behaupten darf, es sei von Anonymus?

Soviel dazu. Obgleich niemand fragte, doch immer noch besser als die Fresse zu halten.


No Future

Montag, 21. Mai 2012, mich begleitete heute den gesamten Tag die Erkenntnis, dass es nur schlechter werden kann.

Hätte ja gerne ein Video zu den Sex Pistols verklingt. Doch wir haben in Deutschland chinesische Verhältnisse. Fick die GEMA.

 


Es ist weg ..

Sonntag, 20. Mai 2012, .. dieses, wir halten zusammen, komme was da wolle.

Nicht Du Mops!

12:30


Abge-hauen

Donnerstag, 17. Mai 2012, Abgehaunen, und doch keinen Meter bewegt. Es gab da ein Schnupperwochenende bei Star Wars : The old repuplic. Träume meiner Kindheit gelebt. Das Kind im - vierzigjährigen - Manne. Warum lassen Frauen generell ihre Kindheit für immer hinter sich, doch Männer hingegen selten? Die Eisenbahn im Keller, die Modellautosammlung in der Vitrine oder wie bei mir, die Laserschwerter auf dem Computerbildschirm. Die Bewahrung von Nonsens als Zuflucht? Keine Zeit, der Frage auf den Grund zu gehen.

Möge die Macht mit euch sein.


Wieder und wieder widerstanden

Mittwoch, 16. Mai 2012, jetzt habe ich zwei Suchtherde, denen ich zu widerstehen habe; Alkohol und Onlinerollenspielen.

Allem, zum Preis der Gemütlichkeit, getrotzt.

Es ist schwierig neue Verhaltensmuster zuerschaffen.


Gutes wie Schlechtes

Dienstag, 15. Mai 2012, langfristig gesehen ist heute wohl einiges geschehen, was sich als positive Entwicklung verbuchen lässt. Zwei Hiobsbotschaften ließen in mir jedoch die Galle emporsteigen.

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Das Heulen

Montag, 14. Mai 2012, die Flucht nach vorne führte mich heute wieder einmal auf eine Autobahnraststätte. Und dort war es wieder zu hören, das Heulen. Ein Geräusch das in den frühsten meiner Erinnerungen nachhallt und das ich mit Sehnsucht und Einsamkeit verbinde.


Muttertag

Sonntag, 13. Mai 2012, es beruhigt mich schon einwenig, das meine Mutter sagt, das der Muttertag für jene Töchter und Söhne eingerichtet wurde, die ihren Müttern die meiste Zeit nicht genügend Wertschätzung entgegen brächten und das dies bei mir ja nicht der Fall sei.

Puh, Glück gehabt! Oder?

Den es gibt da immer dieses Oder und ich denke zu Muttertag immer über den unausgesprochen Soll nach, den man seiner Mutter auf ewig schuldig bleibt. Welche Erwartungen musste meine Mutter bezüglich meiner Entwicklung bereits begraben, welche Sorgenfalte hätte ich ihr ersparen können und wie werde ich, bezüglich ihrer Erwartungen, zumindest nicht zu einem Totalverlust?

Den das ich alles andere als ein Mustersohn bin, dürfte den aufmerksamen Leser meines Blogs bereits aufgefallen sein. Viele dieser unausgesprochenen, ja vielleicht sogar unbewussten, Erwartungen werde ich wohl so schnell nicht nachkommen können. Ich sage nur Enkelkinder. Schwierig! Autogamie, auch besser bekannt als Selbstbefruchtung, habe ich nicht im Repertuar.

Zwischen Foto und Text besteht kein Zusammenhang.

16:36


Game over

Samstag, 12. Mai 2012, was schrieb ich nicht noch vor zwölf Tagen ``Um es kurz zu machen, werde in Zukunft weniger Zeit mit EVE vergeuden ´´, daran hätte ich mal hallten sollen. Hätte mir einen zweiten Fingerzeig zurück ins Leben erspart. Wurde grade, so um null Uhr, aus dem Spiel gebombt. Möchte nicht weiter ins Detail gehen, doch das war selbst für das raue Klima im EVE-Universum, ungewöhnlich – für Insider, angriff beim mining, vier gegen einen, Astroidengürtel mit hohe Sicherheitsstufe, vollkommen ohne Sinn und Verstand, sogar die Kapsel wurde abgeschossen. Habe soeben virtuelle Werte verloren, für die ich mindestens zwei Jahre ``gearbeitet´´ habe. Hatte schon oft virtuelle Rückschläge zu verkraften, fand es einst sogar Reizvoll mich mit meinem Avatar wieder aufzurappeln, doch diese Zeiten sind vorbei.

Finde es sinnvoller mich im hier und jetzt aufzurappeln. Meine Frustration hält sich erstaunlich niedrig, fühle mich irgendwie befreit.

Zwischen Foto und Text besteht kein Zusammenhang!

13:52


Habt ihr schon gesehen?

Freitag, 11. Mai 2012, ist das nicht faszinierend!


Wieder und wieder, Durst

Donnerstag, 10. Mai 2012, immer wenn ich das Maul aufreiße – Bezug auf meinen gestrigen Eintrag. Von wegen, über den Berg.

Gegen fünfzehn Uhr hatte ich mich schon fest entschlossen mir Alkohol zu beschaffen, schwankte nur zwischen Vodka und Scotch. Die Flucht in meine Wohnung bewahrte mich vor dem Rückfall.

Der Auslöser? Die niemals zu verwindende Niedertracht!

Ja, Verzeigung, für die ständige Wiederkehr meiner Themenbereiche. Doch dieser Blog ersetzt mir nun einmal eine Art Gruppenpsychotherapie, nach dem Motto mein Name ist Sascha und ich bin Anonymer Alkoholiker. Oder mein Name ist Sascha, und ich bin eine Borderline-Persönlichkeit. Vielleicht sind meine Themenbereiche in den - so Gott will - kommenden Jahren Facettenreicher und vor allem positiver. Ich arbeite daran.

14:02


Die Prüfung zur Prime Time

Mittwoch, 9. Mai 2012, ich denke so langsam bin ich über den Berg. Schaffe es mittlerweile eine ganze Folge Boardwalk Empire anzusehen, ohne den Affen zu schieben. Es gibt wohl keine Fernsehserie in der mehr Whisky gebechert wird als in dieser – und das auch noch Stilvoll. Allerdings gibt es auch keine Serie die packender ist als diese. Die romanartige Erzählstruktur mit der jede Figur ausgeleuchtet wird, die prächtigen Kostüme und Kulissen die einen für fünfundfünfzig Minuten zurück in die Zwanzigerjahre versetzten und vor allem das hohe Niveau mit dem dieses Projekt, von allen beteiligten Filmschaffenden, verwirklicht wurde fasziniert mich jeden Mittwoch aufs neue.


Irgendwie, ne?

Dienstag, 8. Mai 2012, ein total verhunzter Tag. Alles kam anders und vieles endete hingegen aller Erwartungen. Viel rumgekurvt, telefoniert und debattiert. Zwei Flüge gebucht und zwei Flüge storniert, Dinge in Gang gebraucht und zu all dem Überfluss noch die Fenster in meinem Büro geputzt – was wohl das sinnvollstes Unternehmen des heutigen Tages war.

10:58

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Die Geisterschwester

Montag, 7. Mai 2012, ich lese derzeit Lügen über meinen Vater von John Burnside. Entdecke sehr viele Parallelen zu meinem Leben und das bereits auf Seite 55.


Das Wagnis und die Angst 

Sonntag, 6. Mai 2012, ging heute das Wagnis eines Familienbesuches ein. Meine Chancen standen  50 zu 50. Denn meine Familie setzt sich an schlechten Tagen so ziemlich genau aus 50% Liebe und 50% Heimtücke zusammen. Dennoch wünsche ich mir keine Veränderung dieser Prozentanteile herbei, ja fürchte mich sogar vor einer Auflösung dieser Gleichung.


Chlorophyll

Samstag, 5. Mai 2012, es ist schon so, die Welt ist mit ein wenig Chlorophyll und Carotin augenblicklich schöner.

14:52


Bei großen Tieren

Freitag, 4. Mai 2012, schon befremdet mein großer Auftritt im Elysee, nach all den Tagen in der Versenkung. Saß am Tisch des großen Tieres und schützte meine Augen mit bunten Gläsern.

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Der Aufstieg

Donnerstag, 3. Mai 2012, von den großen Zehen zu den Knöcheln und weiter bis zu den Knien; so dokumentiert sich der Aufstieg meiner Gicht. Die Verdoppelung der Dosierung meiner Medikamente duplizierte die Symptome und bescherte mir eine Vielzahl der Nebenwirkungen aus der umfangreichen Liste der Packungsbeilage. Mittlerweile bin ich so aufgequollen wie Jabba the Hood und so von Pickeln überwuchert, wie die Fliege im dritten Stadium ihrer Metamorphose – geringfügig überzeichnet. Ja, ich mache Witze und dass obwohl in mir die Angst aufsteigt. Wenn die Gicht meine Hände verunstaltet, werde ich eine Lösung finden müssen. Möglichst bevor es mir nicht mehr gelingt, meinen Zeigefinger zu krümmen.


Magnetit

Mittwoch, 2. Mai 2012, es gibt da eine kleine Geschichte die ich nicht aus den Kopf kriege. Tauben haben einen kleinen Magnetit in ihrem Schädel. Mit diesen orientieren sich die Vögel sehr präzise über die Magnetfelder der Erde hinweg.

Vor vielen Jahren ist ein stark magnetisierter Meteor auf der Erde eingeschlagen, was zur Folge hatte das Hunderte Vögel den Rand des Einschlagkraters abflogen, bis sie erschöpft von Himmel fielen. Ihre Welt hatte sich mit einem Schlag auf einen totbringenden Kreis reduziert.

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Die Zeichen erkennen

Dienstag, 1. Mai 2012, ich habe nie ein Geheimnis aus meiner Schwäche für MMo´s, oder meinetwegen auch MMOG´s, gemacht. Die Zeit, die ich auf diesen virtuellen Spielplätzen vergeudete, wäre wohl mit Monaten, ja Jahren anzugeben. Es ist auffällig, wie viel gescheiterte Persönlichkeiten, in diesen virtuellen Welten Zuflucht suchen und finden. Ob es die klar strukturierten Ausdehnungen dieser Welten, oder die leicht zu beschaffenden, und im wirklichen Leben ausbleibenden, Erfolgserlebnisse sind, immer mehr Verlierer unserer Gesellschaft finden Asyl im Internet. Leider schaffen diese falschen Erfolgserlebnisse bei vielen Spielern ein für die wirkliche Welt untaugliches Selbstwertgefühl, was wiederum nur der Verblendung dienlich sein kann. Nein, nicht alle Spieler sind fallen in diese Kategorie. Doch dass so etwas schwere Auswirkungen haben kann, könnte man letztes Jahr in Oslo sehen.

Ok, ich ``schieße´´ wieder über das Zeil hinaus. Um es kurz zu machen, werde in Zukunft weniger Zeit mit EVE vergeuden. Ich möchte es ja kaum aussprechen, doch es ist so; ich wurde von einer höheren Macht zurechtgewiesen, zumindest empfinde ich das so. Denn jeder Computer - es Waren mittlerweile vier an der Zahl – der mir, über einen längeren Zeitraum Zugang zum EVE-Universum gewährte, gab seinen Geist auf. Zuletzt mein wassergekühlter Monsterrechner. Und jedes Mal, wen der Bildschirm schwarz wird oder Rauch aus meiner Hartware aufsteigt, sage ich mir wozu auch dieser Scheiß. Es ist dieselbe Macht, die mir das Trinken durch die Gicht vermiste. Ich gebe zu, das klingt auch schon ein wenig nach Verblendung, doch zumindest wirkt diese einem destruktiven Verhalten entgegen.


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