>

Sascha

 

G. H.

Home

Dezember 2012

November 2012

Oktober 2012

September 2012

Juli 2012

Juni 2012

Mai 2012
April 2012
März 2012
Februar 2012
Januar 2012
Index
@

Samstag, 26. November 2012

11:49


Offline

Samstag, 24. November 2012, schätze mir ist wieder einmal eine Grafikkarte oder gar ein Motherboard durchgeschmort. Schwarzer Bildschirm. Kein Ersatz in Andalusien und alle Programme in HH. Verfluchter Alien.


Wie ein alter Mann

Freitag, 23. November 2012, heute unheimlich wehleidig. Möglichweise die ersten Symptome eine Erkältung – Glider- und Kopfschmerzen. Zudem noch, dumpfer Schmerz in der Leistengegend. Habe keinen Schimmer was das zu bedeuten hat. Natürlich ist auch die Gicht, mein stetiger Wegbegleiter, mit von der Partie.

Bevor es mir jemand in mein das Kommentar schreibt; ja es stimmt, die heutige Überschrift ist kaum noch angebracht. Einundvierzig, Scheiße! An schlechten Tag trifft mich diese Zahl wie ein tritt in die Eier und an guten Tagen bin ich neunundzwanzig.


So langsam

Donnerstag, 22. November 2012, So langsam kann ich fotografieren was ich koche und - noch besser - so langsam schmeckt auch was ich koche.

15:08

12:45


Wer ist der dritte Antikrist?

Mittwoch, 21. November 2012, Obama, Putin oder gar Zuckerberg, wer ist der dritte Antikrist? Wird er gebaut der neue Tempel; sie geschlagen, die letzte Schlacht im gelobten Land. Die Panzer sind bereits aufgefahren.

Ach Quatsch!

Abgesehen von dieser ganzen Scheiße, heute ziemlich schlecht drauf.


Von drauss vom Supermarkt komm ich her;

Montag, 19. November 2012, Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Der gute Theodor möge mir vergeben!

Die Spanier sind auch zu weihnachten konsequent in ihrer Neigung zu Kitsch. Auf dem Foto ist es nicht sehr gut zu sehen; der kleine Plastiktannebaum, wird in dieser kleinen Plastikkuppel von Styroporkügelchen beschneit. So viel Firlefanz für nur einhundertneunundzwanzig Euro!


Der Kraftakt

Samstag, 17. November 2012,  nein, diesmal ist nicht die Rede von einem metaphorischen Kraftakt. Eine mannshohe Palme, wurde auf der Dachterrasse von kurzen aber sehr mächtigen Sturmböen – man stelle sich ein Geschwader 747 im Tiefflug vor - zu Boden gerissen. Das ist schon früher geschehen, doch vor zwei Jahren, war es mir noch möglich die Pflanze eigenhändig wiederaufzurichten. Doch heute Morgen sah die Sache anders aus – denke da an eine Filmsequenz, aus dem Streifen Little Shop of Horror. Man im Kampf mit Grünzeug. Schätze das Teil wiegt mittlerweile, mit allem drum und dran, über hundert Kilo und die Nässe machte die Sache nicht leichter. Nach mehreren, Kraft raubenden Versuchen, zerkratzten Armen und durchnässten Klamotten kam ich zu dem Schluss dass der Palme nicht mehr zu helfen sei und es das Beste wäre sich ihrer mit einer Axt und robusten Mülltüten zu entledigen. Doch dann geschah etwas sonderbares, die Pflanze nahm mit mir Kontakt auf – ohne Scheiß. Nein, ich hörte keine Stimme und dennoch vernahm ist so etwas wie, ``bitte versuche es doch noch einmal, gib mich nicht auf´´! Was soll ich sagen, obgleich die Milchsäure meinen Muskeln bereist schwer zusetzte, gelang es mir schließlich mit einem Versuch die Palme aufzurichten. Sie half mir. Dankbarkeit war das letzte Signal das sie zukommen lies.


Zorn und Zipperlein

Dienstag, 13. November 2012, meine Selbstbeherrschung ging wohl – zu einem Zeitpunkt den ich nicht wahrnahm - für immer vor die Hunde. Nach einem im Grunde sehr erfolgreichen Tag, am frühen Abend ausgeflippt. Die Umstände die zu diesen Ausraster führten dokumentieren anschaulich meinen mentalen Verfall und die Verbundenheit zwischen Körper und Geist – was auch immer von diesem übrig sein mag. Der Zorn rief die Gicht auf den Plan und dabei war ich bis zu diesem Kontrollverlust so zuversichtlich, ja schon beinahe selbstzufrieden. Doch der Tag wird von Sekunden beherrscht und das Leben von Augenblicken.

12:40

12:36


Samstag, 10. November 2012

12:56


Freitag, 09. November 2012

16:52


Mächtig Sympathisch

Donnerstag, 08. November 2012, da war wohl nicht nur ich überrascht. Wer hätte gedacht, das der frisch wiedergewählte, Präsident Obama, dem man schon so oft Kaltschnäuzigkeit unterstellte, nerven zeigt und  zu tränen gerührt ist, von der Unterstützung seiner jungen Wahlhelfer - so die offizielle Interpretation. Aber wahrscheinlicher ist, dass diese Träne nicht nur aus diesen Grund kullerte. Die Anspannung der letzten Wochen und vielleicht sogar der Rückblick zu den Anfängen seiner eigenen Politischenarbeit, trugen sicher ebenso zu dieser sympathischen Gefühlsregung bei. Wäre diese vor den Wahl zu tage getreten, hätten republikanische Zungen sicher von Effekthascherei und Heuchlerei gesprochen, doch die Zeit der Diffamierung ist vorbei, oder besser unterbrochen.


Noah hol die Säge raus!

Mittwoch, 7. November 2012, grade ich, als ausgewachsener Stubenhocker, brauche mich ja nicht über das Wetter zu beklagen, DOCH SO LANGSAM!!!


America, America!

Dienstag, 6. November 2012, es ist schon so, heute entscheidet sich in America auch unsere Zukunft. Was mich betrifft so hoffe ich inständig das Obama seine Amtszeit um vier Jahre verlängern kann und der Wirkungskreis der Waffenlobbyisten nicht vollkommen den Republikanern überlassen wird.

Aber was weiß ich schon.


Nicht der Rede wert

Montag, 5. November 2012, sonderbarer Tag.


Es war einmal und es ist

Sonntag, 4. November 2012, auf arte läuft - Es war einmal in Amerika, immer noch einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Versuchte schon mehrmals diese Begeisterung an meine Freunde zu vermitteln, vergeblich. Einer dieser Freunde – der heute alles andere als ein Freund ist – quellte sich einst an meiner Seite die gesamten 219min hindurch, bis zum Abspann, versäumte es aber währenddessen nicht, in regelmäßigen Interwallen lausstark seinen Missmut über die langen Einstellungen und die zahlreichen Zeitebenen Ausdruck zu verleihen. << Oh man ey>>! War da zu hören oder, <<Wie lang geht der den noch>>?

Als sich nach spätestens 60min abzeichnete, dass für diesen Streifen kein neuer Fan gefunden war, schlug mein Vorschlag, einfach einen anderen Film in den DVD-Player zulegen, auf Widerstand. <<Jetzt möchte ich auch sehen wie der endet>>.

Nun, all jene, die das Ende dieses Filmes kennen, können erahnen wie der Filmabend enden musste.

Lange nach diesen Abend verdrehte dieser Freund – der eine Freundin war – immer noch die Augen, wen von diesem Film die Rede war, für sie war dieser zum Inbegriff von Langeweile und Langarmigkeit geworden. 219 Minuten die ich ihr gestohlen hatte.

Ich frage mich ob das heute, nach all den Jahren, immer noch so ist, würde sie mir, bei der Erwähnung des Filmtitels immer noch einen Vorwurfsvollenblick zuwerfen, bringt sie diesen Streifen mit mir in Zusammenhang? Natürlich ist es sinnlos sich derlei Fragen zustellen und genau das ist mein Problem, ist der Grund weshalb ich so wenig Menschen wirklichen Zugang zu meinen Leben gewähre. Ich werde sie nicht mehr los, die bedeutungslosen Momente, die ich teilte mit den bedeutsamen Bekanntschaften meines Lebens.

Ich beneide Menschen die sich ihres Umfeldes alle par Jahre entledigen können ohne darunter zu leiden und ganz unbefangen neue Bande knüpfen, oder sich zumindest es war einmal in Amerika ansehen können.


Stabilität

Samstag, 3. November 2012, total verregnet. Das perfekte Klima für ein Besäufnis, doch ich habe mir keinen Alkohol eingeholt. Den ich muss, ja möchte es nüchtern angehen, dieses unbedeutende Wochenende und  alles was dahinter liegt. So belanglos es auch sein mag. 

-----

"Kommentar 03 Nov 2012""02:29:27"

``Die ewige Wiederkäue deiner Lippenbekenntnisse, ist kaum noch zu ertragen. Liebe Grüße Ortwin´´


2,50 €

Freitag, 2. November 2012, gestern wurde mir via SMS von Lotto HH gratuliert, der Spielauftrag-2147483975000328756235575433 von der Mittwochsziehung, hatte ein Gewinn erzielt. Um die SMS vollständig lesen zu können, musste ich mein Smartphon entsperren und während ich das tat schossen mir für wenige Sekunden siebenstellige Zahlenkombinationen durch den Kopf und erzeugten dort die feinsten Neurotransmitter. Wenigstens etwas.

Ich investierte heute wieder, in die geringe Wahrscheinlichkeit einer sehr kurzlebigen Freude, für den kommenden Montag.


An mir vorbei

Donnerstag, 1. November 2012, gestern hätte man mich um ein Harr, über den Haufen gefahren und mir war es fast einerlei.

Dabei bin ich ein sehr disziplinierter Fußgänger, gehe nur bei Grün über die Strasse und warte vor dem Zebrastreifen auf  klare Signale der Verkehrsteilnehmer. Das ist sicher nicht besonders lässig, doch ich verhalte mich im Straßenverkehr setz so wie ich es selbst von allen Teilnehmern erwarte, respektvoll und umsichtig.

So auch gestern, doch diese Umsicht hätte mir beinahe nichts genutzt, denn man hatte es auf mich schlicht abgesehen. Warum? Vielleicht hatte der mir unbekannte, spanische Fahrer in den Silbernen PKW etwas gegen Touristen. Vielleicht bekam ich sie gestern zum ersten Mal zu spüren, die in Deutschland so oft hinter den Offen hervorgeholte Ausländerfeindlichkeit. Doch im Grunde ist mir egal welcher Teufel diesen Spanier geritten hatte. Mir war es schon egal als der Luftsog des Wagens an mir vorbei gezogen war. War weder erschrocken, noch empört. Ganz im Gegensatz wie die Passantin die mir gefolgt war oder der Führer des Fahrzeuges der den Verkehrsrowdy bis zur Haltelinie nachrückte; empörte Gesten und über den Kopf zusammengeschlagene Hände. Vielleicht wäre sie verflogen, diese Apathie, wen mein Kopf durch eine Windschutzscheibe geschlagen wäre oder Autoreifen meine Gichtgeplackten Füße in die Mangel genommen hätten, doch so zuckte ich nur mit den Schultern und brachte meine Einkäufe nachhause.  

Am Abend sehr schlechte Laune. Hatte keinen Scotch in den Tüten.

Heute sehr emsig und immer noch schlecht gelaunt, doch nüchtern.

gestern 11:56


copyright © e-mail@sascha-g-h.de