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Sascha

 

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Vor einer Woche

Freitag, 12. Juli 2019 – 21:00, heute vor einer Woche, rief mich die Frau von Alexander an, um mir die herzzerreißende Todesnachricht zu überbringen. Mein Bestreben, wenigstens halbwegs angemessen zu kondolieren, scheiterte, nach meinem Empfinden, kläglich; zu diffus und übermächtig waren wohl die eigenen Gefühle.

Nach dem Telefonat machte ich mit dem Handy die heute zusehende Aufnahme.    

"21:30"


Norderstraße

Donnerstag, 11. Juli 2019, die Überschrift bezieht sich auf das Wo. Die Flensburger unter euch, wussten sicher sofort, wo ich diese Aufnahme machte. Das Warum, kann ich leider auch nicht beantworten.

Auch nichts Neues!

"14:14"


So klar und doch getrübt

Mittwoch, 10. Juli 2019, an meinem heutigen Geburtstag, standen Sonne und Mond zur gleichen Zeit am Himmel. Ohmen oder Botschaft?

"08:53"


1973 - 2019

Freitag, 6. Juni 2019, das herbeigesehnte Wunder trat nicht ein und der Tod lässt sich nicht länger ausklammern. Heute starb Alexander; ein Cousin und langjähriger Jugendfreund von mir.

Genau wie ich hatte Alexander, Mitte Februar, wegen Schmerzen im Magenbereich Ärzte konsultiert. Doch wo bei mir lediglich Gallensteine gefunden wurden, wurde bei Alex Darmkrebs diagnostiziert.

Alexander hinterlässt eine zehn Monate alte Tochter, einen Ziehsohn und eine frisch angetraute Ehefrau.

Er hat ihn eben erst gelebt, seinen Traum, der seine eigene Familie war und so tapfer für sie gekämpft.

Ich finde sie nicht, die übergeordnete Komponente, oder gar tröstliche Wende.

1973

2019


Ausgeklammert

Dienstag, 2. Juli 2019, diese Homepage, sollte von Beginn an einzig mein Schicksal exponieren. Zu keinem Zeitpunkt war es meine Absicht Menschen aus meiner Vergangenheit sowie Gegenwart zu kompromittieren.  

Doch diese selbst auferlegte Regel habe ich, selbstverständlich schon unzählige Male, gebrochen.

Wie sollte es auch möglich sein, negative oder tragische Erfahrungen mit meinen Mitmenschen im Kontext dieser öffentlichen Selbstreflexion zu händeln, ohne etwas von diesen Einflüssen anzudeuten oder gar preiszugeben.   

Selbstverständlich wurden Nahmen von realen Personen verändert oder gänzlich weggelassen. Oftmals wurden Begebenheiten ohnehin metaphorisiert oder verschlüsselt formuliert. Doch aktuell, will mir diese zu Gewohnheit gewordene Vorgehensweise nicht gelingen.

Denn nicht ich bin der Leidtragende, sondern lediglich, leidender Bobachter, einer ultimativen Tragödie. Von dieser Tragödie sind wir alle mehrmals im Leben Zeuge, doch nur einmal selbst betroffen.    

"12:35"


Vorausgeschickt

Montag, 1 Juli 2019, was ich mir für meinen Geburtsmonat wünsche;

  • das ich meinen Geburtstag friedlich und ohne Belästigung feiern kann.

  • das es mir gelingt, einen alten Freund zu besuchen.

  • das ich, mit meiner Kamera,  jede Menge Licht einfange.

  • das die Gicht von mir ablässt.

  • das der Irrsinn von mir ablässt.

  • und dass ein Wunder geschieht.

Zugegeben, das sind bisweilen ziemlich naive Wünsche, besonders der letzte; und wenn schon.

"12:57"

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