>

Sascha

 

G. H.

Home

November 2019

Oktober 2019

September 2019

August 2019

Juli 2019

Juni 2019

Mai 2019
April 2019
März 2019 
Februar 2019
Januar 2019
Index
@

 

Der Tod und das Unvermögen

Mittwoch, 31. Juli 2019,  zurückblickend ist so gut wie nichts, von dem was ich mir für den Juli wünschte, eingetreten.

Allem voran war da der Tot und das Unvermögen, diesen Verlust mit Worten begreifbar zu machen.

Stattdessen viel ich haltlos in eine bodenlose Lethargie, aus der ich mich noch immer nicht befreien konnte.

"15:58"


Ohne Bedeutung

Sonntag, 28. Juli 2019, zwei Biopics - Loving & The Mule -  angesehen, zudem ein sehr gutes Hühnerfrikassee gegessen.

Als ich mich, nach diesen, nun ja. sehr ereignisreichen Sonntag, um 01:30 schlafen legen möchte, vernehme ich, sehr schwach von irgendwoher, Gegröle. Kurz bevor ich richtig sauer werde und die akustische Ortung aufzunehme, erkenne ich eine Strophe. ``Oh, oh, oh, Arschloch!´´ - singen da irgendwelche Saufnasen lauthals im Jachthafen. ``Ach Die Ärzte, denke ich, das ist akzeptabel´´ und lösche das Licht.

"13:03"


Kindheit und Gegenwart

Samstag, 27. Juli 2019, bekam dieser Tage – eigentlich den gesamten Juli hindurch - nun wirklich überhaupt nichts von Wert zustande. Stahl mich viel zu oft, in den virtuellen Kosmos von EVE online, davon. Die gewohnte, exzessive Passivität, als Folgeerscheinungen der alten körperlichen Beschwerden - Gicht - und der noch frischen Trauerbewältigung - Alexander.

Es ist nicht nur der Verlust, sondern auch der Umstand des Todes, der mich weiterhin umtreibt. Das rasante Voranschreiten der Erkrankung, das scheinbar so zynische Timing und vieles worüber ich, aus Gründen der Diskretion, hier nichts schreiben kann. Zudem verfolgen mich derzeit viele Anekdoten aus meiner Kindheit.

Dieselben Kindheitserinnerungen waren es wohl auch, die Alexander veranlassten wieder mit uns Kontakt aufzunehmen, nur wenige Monate vor seinen Tod.

11:05


Böser Boris

Mittwoch, 24. Juli 2019, all die eifrigen Verschwörungstheoretiker, sie sehen die Krümmung der Erde nicht und ignorieren die Fußspuren auf den Mond, währenddessen eine sehr offensichtliche Verschwörung schon längst in vollem Gange ist.

Boris Johnson und all die anderen Handlanger des verneinenden Geistes, positionieren sich wieder, so wie Nostradamus es voraussagte.

"14:15"


Das Trauerherz

Dienstag, 23. Juli 2019, in Süddeutschland wurde am heutigen Tag Alexander, ohne die physische Anwesenheit von M. und mir, beigesetzt.

Es ist anzunehmen, dass unsere Abwesenheit wieder erneuten Unmut bei unseren Blutsverwandten erzeugte. Dabei handeln wir lediglich im Sinne des letzten Bestrebens von Alex; indem wir der glimmenden Lunte für neu entfachten Streit aus den Weg gehen. Denn da ist zuviel böses Blut, in den Reihen der Trauergemeinde und das eigene Gemüt ist zu ungefestigt für eine erneute Konfrontation.

Wir werden Alexander friedlich und in Stille die letzte Ehre erweisen, so wie er es sich gewünscht hätte.

08:18


Schockstarre

Montag, 22. Juli 2019, ursprünglich wollte ich mich mit dem heutigen Eintrag, einwenig aus der Lethargie heraus schreiben. Doch stattdessen drängt mich eine Hiobsbotschaft, zurück auf den Trampelpfad alter Verhaltensmuster.

"14:42"

21141222482240224622532254225822442

3108232295229422162261230123002300228522982


Vor einer Woche

Freitag, 12. Juli 2019 21:00, heute vor einer Woche, rief mich die Frau von Alexander an, um mir die herzzerreißende Todesnachricht zu überbringen. Mein Bestreben, wenigstens halbwegs angemessen zu kondolieren, scheiterte, nach meinem Empfinden, kläglich; zu diffus und übermächtig waren wohl die eigenen Gefühle.

Nach dem Telefonat machte ich mit dem Handy die heute zusehende Aufnahme.    

"21:30"


Norderstraße

Donnerstag, 11. Juli 2019, die Überschrift bezieht sich auf das Wo. Die Flensburger unter euch, wussten sicher sofort, wo ich diese Aufnahme machte. Das Warum, kann ich leider auch nicht beantworten.

Auch nichts Neues!

"14:14"


So klar und doch getrübt

Mittwoch, 10. Juli 2019, an meinem heutigen Geburtstag, standen Sonne und Mond zur gleichen Zeit am Himmel. Ohmen oder Botschaft?

"08:53"


1973 - 2019

Freitag, 6. Juni 2019, das herbeigesehnte Wunder trat nicht ein und der Tod lässt sich nicht länger ausklammern. Heute starb Alexander; ein Cousin und langjähriger Jugendfreund von mir.

Genau wie ich hatte Alexander, Mitte Februar, wegen Schmerzen im Magenbereich Ärzte konsultiert. Doch wo bei mir lediglich Gallensteine gefunden wurden, wurde bei Alex Darmkrebs diagnostiziert.

Alexander hinterlässt eine zehn Monate alte Tochter, einen Ziehsohn und eine frisch angetraute Ehefrau.

Er hat ihn eben erst gelebt, seinen Traum, der seine eigene Familie war und so tapfer für sie gekämpft.

Ich finde sie nicht, die übergeordnete Komponente, oder gar tröstliche Wende.

1973

2019


Ausgeklammert

Dienstag, 2. Juli 2019, diese Homepage, sollte von Beginn an einzig mein Schicksal exponieren. Zu keinem Zeitpunkt war es meine Absicht Menschen aus meiner Vergangenheit sowie Gegenwart zu kompromittieren.  

Doch diese selbst auferlegte Regel habe ich, selbstverständlich schon unzählige Male, gebrochen.

Wie sollte es auch möglich sein, negative oder tragische Erfahrungen mit meinen Mitmenschen im Kontext dieser öffentlichen Selbstreflexion zu händeln, ohne etwas von diesen Einflüssen anzudeuten oder gar preiszugeben.   

Selbstverständlich wurden Nahmen von realen Personen verändert oder gänzlich weggelassen. Oftmals wurden Begebenheiten ohnehin metaphorisiert oder verschlüsselt formuliert. Doch aktuell, will mir diese zu Gewohnheit gewordene Vorgehensweise nicht gelingen.

Denn nicht ich bin der Leidtragende, sondern lediglich, leidender Bobachter, einer ultimativen Tragödie. Von dieser Tragödie sind wir alle mehrmals im Leben Zeuge, doch nur einmal selbst betroffen.    

"12:35"

Jedes Foto mit Rand, ist auch vergrößert im Bestand. Einfach anklicken!


Vorausgeschickt

Montag, 1 Juli 2019, was ich mir für meinen Geburtsmonat wünsche;

  • das ich meinen Geburtstag friedlich und ohne Belästigung feiern kann.

  • das es mir gelingt, einen alten Freund zu besuchen.

  • das ich, mit meiner Kamera,  jede Menge Licht einfange.

  • das die Gicht von mir ablässt.

  • das der Irrsinn von mir ablässt.

  • und dass ein Wunder geschieht.

Zugegeben, das sind bisweilen ziemlich naive Wünsche, besonders der letzte; und wenn schon.

"12:57"

1014042153214621652077216021562153215320772

6511842616262526162630261626252


copyright © e-mail@sascha-g-h.de