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silent night

Samstag, 26. Dezember 2015


From dusk till dawn

Freitag, 25. Dezember 2015, meine Abreise zog sich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang und wurde von unbändiger Vorfreude als auch marternder Verzweiflung begleitet. Um diese, ein wenig übersteigerte, Ambivalenz vollends nachzuvollziehen zu können, ist ein wenig Hintergrundwissen und ein grossteil meiner Vorahnung erforderlich.

Natürlich ist es nachvollziehbar das ich mich auf meine M. freute, die ich vor dreihundertfünfundneunzig Tagen zuletzt gesehen hatte. Ebenso das mir ein wertvoller Restwert der Weinacht 2015 geschenkt wurde.

Doch das Wissen, das ich das wofür auch ich nun seit Jahren gekämpft hatte - mein letztes Domizil, mein Zuhause - in Ungewissheit zurücklassen musste, trübe meine Gefühle.

Oder Genauer, das Wissen, das ich mit meiner Abreise mein  Stück vom andalusischen Himmel auf unbestimmte Zeit – vielleicht sogar für immer - aufgab, trieb mir Tränen in die Augen.

Werde die genauen Hintergründe für diese Angst in kommende Einträge erörtern müssen.

Was die Abreise selbst betrifft, war es so als wolle mich Andalusien nicht ziehen lassen. Der Abflug verzögerte sich schließlich auf über vier Stunden. Allein zwei Stunden davon saß ich mit meinen Mitreisenden im Flugzeug auf dem Rollfeld fest, mit einer Botschaft aus der vorderen Ablage vor den Augen - zweites Foto.

Die Ankunft – weit nach Sonnenuntergang - brachte schließlich ein wenig Ruhe in mein Seelengefüge. Doch die Traurigkeit blieb im Zentrum meines Freudentaumels.

Das letzte Spektakel

Die Botschaft

Der Aufbruch


Die Route

Dienstag, 22. Dezember 2015, so langsam habe ich alle Verbindungen zusammen. Dennoch sehr viele unbekannte Variable. Zudem wird mir alles zu schnell allzu konkret. Noch so viel zu erledigen.

14:26


Weinachtswendung

Montag, 21. Dezember 2015, Auftakt einer unerwarteten Weinachtgeschichte.

M. und mir wurde ganz unverhofft Beistand zuteil. DANKE! Wen alles gut geht wird es mir doch noch möglich sein diese Weinacht mit M. und den Mops zufeiern.

Ja, sorry für die Wortschöpfung (Überschrift), war dem Taumel geschuldet.


Abmeldung

Freitag, 18. Dezember 2015, tut mir leid Leute! Meine Motive wiederholen sich und sind an Tristes kaum zu überbieten. Aus diesem Grund melde ich mich erst mal ab. Mein Blog ist momentan niemandem nutzte. In der Adventszeit im letzten Jahr, konnte ich mir die Welt zumindest ein wenig schönfotografieren. Ist mir in diesem Jahr aus verschiedenen Gründen nicht möglich.

Wünsche jedem Leser meines Blogs, eine besinnliche Weihnachtszeit, im Kreise seiner Liebsten.

10:17


Befinden

Donnerstag, 17. Dezember 2015, mittlerweile befindet sich meine Depression auf einem unerträglichen Grad. Die jüngsten Rückschläge, die Schilddrüsenunterfunktion, der Stalker, die Schmerzen und zu alldem auch noch die vermaledeite Adventszeit, wirklich kein Wunder.

"10:16"


Ausgerechnet Elton!

Mittwoch, 16. Dezember 2015, das letzte Mal TV Total. Leider widmete Raab, wie ich befürchtet hatte, die letzte Sendung Elton, ausgerechnet, und das nach der ganzen Geheimniskrämerei. Schade!


Y-Schnitt

Dienstag, 15. Dezember 2015, Todesuhrsache; Scham. Sollte sich eines Tages ein Pathologe überhaupt noch die Mühe machen, nach meiner Todesuhrsache zusuchen, so wird er für seinen Bericht sicher fündig werden. Der Alkoholismus wird ihm den Weg zu einer kollabierten Arterie oder einem Multiorganversagen weisen, doch die wesenhafte Ursache meines Todes wird er nicht finden können.

"15:08"

Und ja, das Foto passt wieder so gar nicht zum Text.

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Black Monday

Montag, 14. Dezember 2015, die Arme waren unten. Sicher da war eine Vorahnung, doch hatte ich, so kurz vor dem Gong, eigentlich nicht mehr mit einer so harten Rechten gerechnet.

Jede Menge Blut, mit billigem Bourbon verdünnt und geschluckt.

"14:18"

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Verlusttag

Sonntag, 13. Dezember 2015, es gibt ihn im Grunde nicht, den Ritt in den Sonnenuntergang, das Bollywood Dance Finale oder klassische Hollywood Happy End. Es gibt im Leben nur Etappensiege oder Tagesverluste.

Der heutige Tag gehört dem Teufel.

 "14:33"

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Devil on my Shoulder 

Samstag, 12. Dezember 2015, letzten Samstag hatte mir ja meine erfolgreiche Alkoholabstinenz im nachhinein schwer zugesetzt. Auch dieses Wochenende habe ich der Versuchung widerstanden, doch hoffentlich bleibt mir diesmal die emotionale Talfahrt erspart.

I got the devil on my shoulder (over and over)! Billy Talent! Läuft dieser Tage, auf voller Lautstärke, in Dauerschleife!

 "15:38"


Gecko!

Freitag, 11. Dezember 2015, es heißt ja, nur die Verzweifelten und geistig Schwachen glauben an Vorzeichen. Mir egal! Für mich waren und bleiben Geckos immer Glücksboten.

Einst hatte ein besonders prächtiges Exemplar meine Terrasse zu seinem Revier erkoren. Doch ich befürchte, die hübsche Echse wurde von den abgefuckten Möven gefressen. Ohnehin ein Wunder, das ich noch nicht von diesen gefressen wurde. Jedenfalls habe ich diesen Gecko seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehen. Würde vieles erklären.

Umso glücklicher war ich über den Artverwandten meines ehemaligen Mitbewohners, der mir heute beim Lidl über den Weg lief. Dieser ließ sich seelenruhig von mir ablichten – mit dem Handy -, ehe er gemächlich seinen Weg fortsetzte. Definitiv ein gutes Zeichen!

"15:48"


Nie langweilig!

Donnerstag, 10. Dezember 2015, möchte ihn mir nicht nehmen lassen, den Blick in den Himmel!

"14:35"


Dem Umschweifen ein Ende

Mittwoch, 9. Dezember 2015, ich schneide es immer wieder an, verwende Codes und Metaphern – gelegentlich sogar dürftige Fabeln - doch komme hier nie zum Kern dessen, was mich wirklich fertigmacht. Natürlich dürfte mittlerweile selbst der unaufmerksamste Leser dieses Blogs nicht das Zerwürfnis, zwischen mir und meinem ``Vater´´, entgangen sein. Mein Unvermögen jedoch, diese, für mich schon lange existenzgefährdende, Fehde detailliert zu dokumentieren, ist mit vielen Faktoren verbunden.

Die erste Schwierigkeit besteht in der Formulierung; habe ich doch bereits in diesem aktuellen Eintrag zweimal Substantive verwendet - Zerwürfnis und Fehde -, die ein Zerrbild von dem erzeugen, was wirklich geschah, geschieht und geschehen wird. Den es besteht im Grunde kein Streit zwischen mir und meinen Erzeuger, den – so simpel dieser Satz auch ist - zum Streiten braucht es immer zwei. Ich hingegen habe meinen ``Vater´´ seit über einem Jahr weder gesehen noch gesprochen. Nehme das unermüdliche Intrigieren meines ``Vater´´ gegen meine Person und – noch schlimmer - meiner Mutter nur passiv über Dritte – Anwälte, Verwandte und ehemalige Vertraute - wahr. In modernen Sprachgebrauch müsste man meinen ``Vater´´ wohl schlicht als Stalker bezeichnen, den nichts trifft es besser. Das Stalken meines ``Vaters´´ also, begleitet mich jetzt bereits mein gesamtes Leben hindurch und ich habe keine Hoffnung mehr das dies zu Lebzeiten von mir oder meinen ``Vater´´ jemals ein Ende haben wird.

Wobei wir wohl bereits beim zweiten Faktor angelangt wären, weshalb das Schildern der Ereignisse für mich so dermaßen schwer ist,- die Zeit. Wenn man über einen derart langen Zeitraum, mal mehr mal weniger, gestalkt wird, devomiert sich das Verhaltensmuster. Man schämt sich! Mehr noch, man schämt sich bewusst grundlos. Paradox was?! Dieses Dilemma wird noch verstärkt wenn man sich Mitmenschen anvertraut. Das Interesse dieser Menschen, ist am Anfang immer groß, doch dessen Unbehagen und Unverständnis scheinbar stets größer. Denn kaum eine Freundschaft überstand, die von mir gewährten Einblicke in mein konfuses Leben. Was naturgemäß einen verstärkenden Negativ Effekt erzeugt und so weiter und so weiter.

Der dritte Grund, mit dem ich heute schließen möchte, ist die Überwindung. Ursprünglich sollte dieser Blog mir, am besten auch meinen Freunden, Spaß machen und selbstverständlich ist so ein Seelenstrip gegen alle inneren Widerstände alles andere als spaßig und unterhaltsam. Hatte sogar bewusst die erste Zeit diesen Blog, thematisch - Bezug nehmend auf meinen ``Vater´´ - sterilisiert. Doch das brachte nichts. Zukünftig werde ich statt dessen auf dieser separaten eingerichteten Seite – eine Art Quarantäne – einen letzten und wen man so will virtuellen Befreiungsversuch angehen.


Mariä Empfängnis

Dienstag, 8. Dezember 2015, heute vollkommen vergeblich die Zähne zusammengebissen. Hatte eigentlich nur ein kleines Primärziel; tiefgefrorenes Gemüse, vom Carrefour - Supermarkt.. Leider stand ich nach einen drei Kilometer langen und sehr schmerzhaften Fußmarsch, vor verschlossenen Toren. Bekomme das mit den katholischen Feiertagen einfach nicht auf die Reihe. Da das mit diesen hier von Region zu Region auch sehr unterschiedlich gehandhabt wird, liefern die Suchmaschinen da leider auch keine brauchbaren Angaben.

Als ich ziemlich zerknirscht und mit tobenden Füßen meine leere Gefriertüte wieder heimgetragen hatte, kamen dann auch noch die üblichen Negativnachrichten aus Deutschland rein.

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Zudem M, auch noch an schwerer Erkaltung erkrankt.

12:19

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Beten für das Bündnis

Montag, 7. Dezember 2015, für das erste und letzte Bündnis, bricht heute eine überaus wichtige Woche an. Vielleicht die letzte wichtige Woche in diesem Jahr. Doch wie der Teufel will, wird unsere kleine Allianz von Krankheit und Verzweiflung geplagt. Es gilt, noch einmal zu hoffen und zu beten.

"12:18"


Rechtsdrift

Sonntag, 6. Dezember 2015, normalerweise müsste sich die Le Pen-Schlampe, für die indirekte Wahlkampfunterstützung, bei dem IS bedanken! Und dabei steht das Wahlergebnis, währenddessen ich hier meinen Unmut kundtue, in Frankreich noch gar nicht fest. Dennoch kenne ich dieses bereits in etwa. Sicher, das ist keine Wahrsagerei! Zugut haben sich die destruktiven Elemente zugespielt.

Frage! Warum spricht man im deutschen Sprachgebrauch, bei solchen Wahlergebnissen, eigentlich immer vom Rechtsruck oder, in der griechischen Variante, vom Linksdrift?

Weil etwas zurechtrücken, gut, - und etwas abdriften lassen, eher schlecht, ist?

Schlisse eine Überreaktion meinerseits nicht aus! Bin ohnehin sehr aufgewühlt


Die zwei Phasen einer Erkrankung

Samstag, 5. Dezember 2015, wieder mit viel Gepolter durch die bipolare Berg- und Talfahrt. War gegen Mittag noch sehr stolz auf mich, hatte ich doch all den verlockenden Sonderangeboten in der Speditionsabteilung widererstanden. Am Abend kam dann die unangenehme Umkehrung dieser Euphorie; eine waschechte Dysphorie.

Zudem nur Scheiße im Fernsehen. Movie 43, ein Film der geradezu für Alkohol, wenn nicht noch härteres Zeug, gemacht wurde, danach noch Jackass: Bad Grandpa, wäre mit einer Flasche Bourbon am Hals sicher auch lustiger gewesen.

Und ein Nein in die Fresse, an all die Klugscheißer dort draußen, ein Buch stand nicht zur Option, einfach zu aufgewühlt. Spazierengehen war auch nicht drin; immer wieder die Gicht.

Sitze mit verkrampften Händen und tränenden Augen vorm Fernseher. Vermisse meine Videospielkonsolen. Sehne mich zudem, in das EVE-Universum zurück. Vorberechnete Zufluchten.

Und morgen ist Sonntag und morgen ist Nikolaus und morgen und morgen und morgen.

15:30


Auf halber Strecke

Freitag, 4. Dezember 2015, mich mit Billy Talent auf den Ohren, gegen Mittag, auf den Weg gemacht, doch wurde von der Gicht auf halber Strecke ins Straucheln gebracht.

12:28


Verwünschung

Donnerstag, 3. Dezember 2015, ``Geh nur weiter, böser Mann! Immer weiter alter Mann! Nimm den Irrsinn mit Dir, der Dich umtreibt und alles zugrunde richtete´´!

2013


Das leidige Kennenlernen

Mittwoch, 2. Dezember 2015, es gibt da ja immer einzwei umgangssprachliche Redewendungen, deren Bedeutung man als Kind nicht sofort erfasst. Jeder kennt das sicher aus seiner eigenen Kindheit. Du wirst mich noch kennenlernen; war eine dieser Phrasen, die mich nachhaltig sehr irritierten. Natürlich begriff ich, den Kontext zu diesem Sinnspruch schließlich schneller als mir lieb war, dennoch verstörte mich dessen Implikation. Hatte man einen Menschen erst vollends kennengelernt, nachdem man mit diesen aneinandergeraten war? Glaubte sehr lange, das dem so sei. Was mich gelegentlich dazu veranlasste, den einen oder anderen Mitmensch, einweinig auf den Zahn zu fühlen; um bei den Redewendungen bleiben zuwollen.

Doch ich war in der Lage, diese kleine Feldstudie, schon vor Erreichen der Pubertät abzuschließen: Mit dem Ergebnis, das es sich in den seltensten Fällen lohnt die Menschen kennenzulernen.

Heute und speziell heute wünschte ich mir, den einen oderanderen Menschen niemals kennengelernt zuhaben, mehr noch, wünsche mir niemals mehr einen Menschen kennenzulernen. 

20:04

Die Fotos, so fürchte ich, werden diesen Monat arg eintönig.

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Countdown

Dienstag, 1. Dezember 2015, zweimal harte Kost, zum ersten;

  • Der erste Bluthund meines Vaters, zieht den Schwanz ein.

  • Ein Makler knickt mit dem Preis ein.

  • Und ein Schwein, lässt den Wolf rein.

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